Transzendentale Meditation Deutschland
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Natural Science which describes and systematises the phenomena observed in the material/physical world is the most developed field of science in our time. The phenomena of the physical world are.collectively referred to as "Nature" or “life“ and range from the subatomic to the cosmic. These phenomena discovered by modern science are related in this forum to the knowledge contained in the traditional Vedic Literature. The purpose of such discussions is to confirm and strengthen the validity of intuitively gained insights by cultivating the understanding that the objective approach of modern science and the subjective approach of Transcendental Meditation ultimately refers to the same reality which modern physics calls “Unified Field” and Vedic Science “Transcendental Consciousness”. The main themes of the forum on Natural Science and Veda are
(1) Maharishi`s Vedic Perspective,
(2) Physics and Veda,
(3) Biophysics and Veda,
(4) Veda in Human Physiology,
(5) Vedic Psychology,
(6) Vedic Sociology.
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THEMA: Grundlagen des Maharishi-Ayurveda

Grundlagen des Maharishi-Ayurveda 4 Jahre 5 Monate her #859

Als Maharishi Ayurveda (MAV) bezeichnet man die von Maharishi Mahesh Yogi in den 1980er Jahren begonnene traditionsbewusste Erneuerung der uralten Überliefung des Ayurveda auf der Grundlage moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse. Praktischer Kern des Maharishi Ayurveda sind die Transzendentale Meditation und die Panchakarma Kur ( fünf - pancha -Arten der Reinigung-Behandlungen - karma).
MAV_Grundlagen_Hagelin.jpg

Theoretische Grundlage des MAV ist die Erkenntnis der Quntenphysik von der Existenz des Einheitlichen Feldes aller Naturgesetze. Die Pionierarbeiten zu den theoretischen Grundlagen des Maharishi Ayurveda stammen von John Hagelin. ayurveda-courses.org/hagelin_mav/jhmav1.html
Ärzte der integrativen Medizin weltweit nutzen die Vorteile dieser praktischen Synthese aus uralter Erfahrung und neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Eine Einschätzung der historischen Bedeutung des Maharishi Ayurveda gibt Prof. K.W. Krautky, Wien, in seinem Buch "Komplementäre Medizinsysteme"(2003):
"Der Ayurveda hat eine lange indische Tradition, Im Westen bekannt geworden ist er durch den Maharishi Ayurveda. Dieser unterscheidet sich von dem traditionellen Ayurveda vor allem durch die Transzendentale Meditattion, eine Erfindung des Begründers Maharishi Mahesh Yogi."
Die Einbeziehung der Transzendentalen Meditation ist jedoch nicht willkürlich sondern ebenfalls im Sinne der vedischen Tradition, denn Veda bezeichnet die Eigendynamik des Bewusstsein, die im Transzendentalen Bewusstsein direkt zugänglich ist. Diese fundamentale Tatsache wird hier diskutiert, denn sie schafft eine Brücke zur Einheitlichen Feldtheorie der Quantenphysik.
Auslöser für die folgende Grundsatzdiskussion über den Maharishi Ayurveda sind zwei aktuelle Ereignisse:
1) Ein Vortrag des Quantenphysikers John Hagelin über die stringtheoretischen Grundlagen des Maharishi Ayurveda im Rahmen einer dreitägigen Internationalen Konferenz zur Neubegründung des Ideals Vedischen Indiens, die vom 20 - 22 Februar 2015 in Neu Delhi abgehalten wurde
Titel des Vortrags von John Hagelin ist Veda and Physics: The Science and Technology of the Unified Field und er kann bei Youtube und Facebook angesehen werden.
2) die Ankündigung eines Internationalen Ayurveda Kongresses, der vom 11. bis 12. April 2015 in den Niederlanden abgehalten wird.



Original-Nachricht
Betreff: Fw: Vedic India conference
Datum: Wed, 11 Mar 2015
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr. Bernd Zeiger

Lieber Bernd,
herzliche Grüße. Hast du Dir schon John Hagelins Präsentation angeschaut?
Die 3 Superfields hat John den 3 Doshas zugeorndet und die 5 Spintypes den Mahabhutas. Ich möchte gern Deinen Kommentar dazu hören.
Vielen Dank!
Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef

Anhang:
Gesendet: Mittwoch, 11. März 2015
Von: "Peter Kiefer"
Betreff: Vedic India conference

Dear Everyone,
Please kindly circulate widely the following links so that people everywhere may learn of the scientific foundations and reality of Veda and the practical programs that exist to create an ideal India and a peaceful, prosperous world.
These sites document the historic 3-day International Conference to Re-Establish Ideal Vedic India held in New Delhi February 20–22 that featured many top Indian and International scientists and Vedic leaders.

The Keynote speaker was Dr. Tony Nader, M.D., Ph.D. — the successor of Maharishi Mahesh Yogi who was given the title by Maharishi of Maharaja Adhiraj Rajaraam and made the leader of the Global Country of World Peace, the umbrella organization for Maharishi’s worldwide Transcendental Meditation Movement.
Videos will continue to be posted every day so please subscribe to the YouTube Channel by clicking the subscribe button.
Cheers!
Jai Guru Dev
Raja Chancellor

1) YouTube Channel:
Scientific Basis for Vedic India www.youtube.com/channel/UC7w7fbfrWT5YLHWLMFutoJw
2) Internet website:
Foundation for Vedic India: www.vedicindiafoundation.org/index.html
3) Facebook:
Foundation for Vedic India: www.facebook.com/foundationforvedicindia



Original-Nachricht
Betreff: Vedic India conference
Datum: Sat, 14 Mar 2015
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"


Lieber Detlef,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es ist schön von Dir zu hören.
Die Geschichte mit den 5 Spin-Feldern und den drei Felder aus denen Sie
hervorgehen bzw. zu denen sie sich zusammenfassen lassen das ist die Frucht der frühen 1980er Jahre und der Entdeckung der N=8 Supergravitation in D=4 durch Nicolai und de Wit.
John Hagelin inspirierte das zu den beiden Grundsatzarbeiten von 1987 bzw. 1989.
Vielleicht erinnerst Du Dich daran als Purusha 1986 in Maharishi Nagar zu Maharishis Füssen saß und Hagelin seinen Text vorlas. Damals wurde die Analogie zwischen den 5 Spinfeldern und den 5 Mahabhuts bzw. zu den 5 Tanmatras und deren Synthese als 3 Doshas ausführlich diskutiert.
Daraus entwickelte sich dann in den 1990ern der Maharishi Ayurveda wie ihn Hari Sharm und Christopher Clark 1996 in dem Buch" Contemporary Ayurveda: Medicine and Research in Maharishi Ayur-Veda" zusammenfassten.
Das ist der klassische Entwicklungsstrang.

Der komplementäre Entwicklungsstrang ist der auf die Supergravitation folgende ca. 30 jährige Ausflug in die Stringtheorie, (siehe z.B. physics.aps.org/articles/v2/70 ) Dieser Entwicklungstrang entfaltete die inneren Feinheiten der Supergravitation und führte u.a. auf die Analogien der fermionischen String-Freiheitsgrade mit der Struktur des Veda. Auf die Schwächen dieser Analogie hast Du ja kürzlich hingewiesen. Auch die in dem Vortrag von J. Hagelin kurz angedeutete Analogie zwischen bosonischen Freiheitsgraden und Veda hat ähnliche Schwächen. Aber sie inspirieren gleichzeitig weitere Forschung auf diesem Gebiet. Die zahlenmässigen Übereinstimmungen sind einerseits ermutigend rufen aber geradezu nach einer neuen Art von Mathematik, die die vedischen Strukturen noch überzeugender sichtbar machen.
Soweit ein erster Kommentar zu dem Vortrag.

Es freut mich, wenn wir zu diesem Thema weitere Gedanken austauschen
Herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Aw: Vedic India conference
Datum: Mon, 16 Mar 2015
Von: "Detlef Eichler"
An: Dr.Zeiger


Lieber Bernd,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe mir die Artikel von John noch eimal angeschaut. Im Anhang ein kurzer Auszug. Die zwei Bilder im Anhang hat John dem Purusha geschickt, nachdem er im August 2007 einige Lectures gegeben hatte. In seinen Artikeln werden die 5 Spintypen den Tanmatras zugeordnet während in der neuen Präsentation die Mahabhutas verwendet werden.

Nun meine Frage: Warum wird das Gravitino mit dem Spin 3/2 dem Luftelement zugeordnet? Gibt es dafür eine physikalische Erklärung?

Das Luftelement besteht doch aus Molekülen und Atomen, die ihre Quelle in den Spin 1, 1/2 und Spin 0 Teilchen haben. Auch ohne Supersymmetrie kann man das Luftelement erzeugen. Auf der Ebene der Großen Vereinheitlichung hat sich die Gravitation von der Großen Vereinheitlichen Kraft abgekoppelt. Damit gibt es doch in der N=1 Supersymmetrie keine Symmetrie mehr zwischen den Gravitinos und den Spin 1, 1/2 und Spin 0 Teilchen. Graviton und Gravitino sind die Anregungen des Gravitations Superfeldes. Wenn man das Graviton dem Raum zuordnet, müßte man nicht auch das Gravitino dem Raum zuorden?

Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef


Original-Nachricht
Gesendet: Mittwoch, 18. März 2015
Von: " Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. "
An: "Detlef Eichler"
Cc: "Krenner, Lothar"
Betreff: Grundlagen des MAV


Lieber Detlef,
vielen Dank für Deine präzisen Fragen, die zum quantenphysikalischen Kern des Maharishi Ayurveda vordringen wie er von John Hagelin in den 1980er Jahren formuliert wurde.

J. Hagelin beschränkt sich in seiner Argumentation weitgehend auf die zahlenmäßige Übereinstimmung zwischen den Arten der physikalischen Felder einerseits und den vom Ayurveda beschriebenen Systemkomponenten (die im wesentlichen die von Samkhya sind) andererseits.

Damit die Analogie zwischen den 5 Spinfelder und den 5 ayurvedischen Elementen stimmig ist, sollte

auf jeden Fall auch die von Dir genannte Übereinstimmung in den physikalischen Eigenschaften berücksichtigt werden.

In dem - ende Februar 2015 in Delhi gehaltenen - Vortrag weist J. Hagelin daraufhin, dass im Idealfall insgesamt 5 Arten der Übereinstimmung berücksichtigt werden müssen, ohne sie aber explizit zu benennen

Weisst Du welche Arten von Entsprechungen er damit meint?

Die physikalische Übereinstimmung gehört definitiv dazu und sollte ausführlich diskutiert werden.

Doch zunächst zur Frage wieso einmal die Tanmatra ein anderes mal die Mahabhuta mit den 5 Spinfeldern verglichen werden.
Nach meinem Verstände sind beide Zuordnungen nicht nur berechtigt, sondern bedingen sich gegenseitig. Das hängt aus meiner Sicht damit zusammen, dass die von der Supersymmetrie geforderten Partnerteilchen in der beobachteten Realität unterschiedliche Masse besitzen. Die Supersymmetrie ist also ab einem bestimmten Aktivitätsniveau (Temperatur) nur als gebrochene Symmetrie realisiert. Das würde die Existenz und Funktion der Doshas erklären und damit die paralle Existenz von 5 Mahabhutas und 5 Tanmatras.
Es ist sehr zeitgemäß dass Du jetzt diese Frage aufwirft wegen der für April angekündigten Ayurveda Konferenz. Vielleicht wird diese Frage dort ja behandelt.
Doch nun zu Deiner spezifischen Frage wieso das Gravitino dem Luftelement entspricht. Die Sinnhaftigkeit eines solchen Vergleiches hängt eng mit der oben erwähnten allgemeinen Frage zusammen. Bekanntlich sind die Gravitions diejenigen Supergravitationsfelder, die wegen der Invarianz gegenüber lokalen Eichtransformationen als Partner für das Graviton (Spin=2) eingeführt werden müssen. Gravitinos sind Feldquanten mit Spin 3/2 d.h. Fermionen . Da das Pauli-Prinzip die Konzentration von Fermionen in einem engen Raumgebiet verbietet, ist der wesentliche Effekt der Gravitino das Auseinanderstreben von Materieteilchen.
In dieser Deutung ist also der Gaszustand ein Quanteneffekt, durch den sich die Gravitions bemerkbar machen. Dadurch dass sich Gravitinos nur als Quanteneffekt ausdrücken sind sie nicht im Widerspruch zur allgemeinen Relativitätstheorie. D.h.auch Gravitinos sind dem Raumelement zugeordnet aber als seine Quanteneigenschaft.
Beantwortet meine Argumentation Deine Frage?
Materiefelder werden auf der supersymmetrischen Ebene der Betrachtung durch skalare Superfelder beschrieben.
Das Standardmodell ist in dieser Sicht eine effektive Theorie, d.h. der niedrig-energetische Grenzfall einer Theorie, die auf einer höheren Energieskala supersymmetrisch ist. de.wikipedia.org/wiki/Minimales_supersym...sches_Standardmodell
Deine Fragen bringen auf jeden Fall Bewegung in eine seit 25 Jahren eingefrorene Diskussion zu den Grundlagen des Maharishi Ayurveda.
Sicher hast Du nichts dagegen, wenn Deine Fragen im Wissenschaftsforum veröffentlicht werden.

Es ist sehr wichtig, dass solche Fragen formuliert und diskutiert werden.
Es lebe der europäische Forschergeist!!!
Herzliche Grüße
Dein Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Aw: Grundlagen des MAV
Datum: Wed, 18 Mar 2015
Von: "Detlef Eichler"
An: Dr.Zeiger


Lieber Bernd,
danke für Deine Antwort. Im Samkhya werden die feinstofflichen Elemente Shabda Tanmatra (essence of sound), Sparsha Tanmatra (essence of touch), Rupa Tanmatra (essence of form, visibility), Rasa Tanmatra ((essence of taste) und Gandha Tanmatra (essence of smell) genannt. Aus den 5 Tanmatras gehen die grobstofflichen Elemente, die Mahabhutas, hervor: Raum (akasha), Luft (vayu), Feuer (tejas), Wasser (apas) und Erde (prithivi). Dem Raum ist der Klang, der Luft Klang und Tasten, dem Feuer Klang, Tasten und Form (Sichtbarkeit), dem Wasser Klang, Tasten, Form und Geschmack und der Erde Klang, Tasten, Form, Geschmack und Geruch zugeordnet.

In der Charaka Samhita, Sharirasthana 7.16 werden Bereiche des Körpers genannt, die den Mahabhutas zugeordnet werden.

Akasha, Raumelement:

1. Factors of the nature of void, speaking (voice), gross and subtle channels;
2. sounds (excluding speech) emanating from different organs of the body and
3. autitory faculty.

Auf die Verbindung des Raumelements mit dem Klang ist John Hagalin in seinen Artikeln nicht eingegangen. Der Raum wurde mit dem Graviton (spin 2) verknüpft ohne zu überprüfen, ob die Gravitation mit dem Klang zusammenhängt. Der Träger des Klanges ist doch die Luft. Die Vorstellung den Raum mit Klang zu verbinden ergab sich wohl daraus, dass man Klänge und Geräusche in allen Richtungen wahrnehmen kann. Wenn die Gravitation für das Hören verantwortlich wäre, dann würde das Hören im luftleeren Raum nicht oder nur eingeschränkt möglich sein. Das ist aber nicht der Fall.

Vayu, Luftelement:

1. Bodily phenomena like inhalation, exhalation, opening and closing of eyes, contraction; extension, locomotion, impelling and retention;
2. factors of the body which are known by touch and
3. tactual faculty.

Das Gravitino (spin 3/2) wurde dem Luftelement zugeordnet. Da die Supersymmetrie gebrochen ist, hat doch das Gravitino auf der Ebene des Körpers keinen oder nur einen sehr sehr geringen Einfluß und kann für die obige Beschreibung nicht der Urheber sein.

Prithivi, Erdelement:

1. Organs which are gross, stable, having form, heavy, rough and hard like nail, bone, teeth, flesh, skin, feces, hair, tendons;
2. smells (of the body) and
3. olfactory faculty

Das Higgs Boson (Spin 0) wurde dem Erdelement zugeordnet. Das Higgs-Boson gehört zum Higgs-Feld. Das Higgs-Feld gibt den masselosen W- und Z-Bosonen ihre Masse und ist auch verantwortlich dafür, dass die ursprünglich masselosen Elektronen und Quarks Masse bekommem (Higgs-Mechanismus). Ohne das Higgs-Teilchen gäbe es keine Atome. Das trifft natürlich nicht nur auf das Erdelement zu, sondern auch auf das Luft- und Wasserelement. Eine Verbindung des Higgs-Teichen mit dem Geruch kann ich nicht erkennen.

Apas, Wasserelement:

1. Factors in the body which are liquid, mobile, slow, unctuous, soft and stimy like rasa (plasma), rudhira (blood), vasa (muscle fat), kapha, pitta, urine and sweats;
2. tastes (of various elements of the body) and
3. Gaustatory faculty

Die Spin 1/2 - Fermionen (Elektronen und Quarks) wurden dem Wasserelement zugeordnet. Elektronen und Quarks sind Bausteine der Atome und damit Bestandteile der Luft-, Wasser- und Erdelemente. Warum wurden sie dem Wasserelement zugeordnet? Und was ist der Zusammenhang mit dem Geschmack?


Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef


Original-Nachricht
Betreff: AW: Grundlagen des MAV
Datum: Sun, 22 Mar 2015
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
vielen Dank für Deinen umfangreichen Fragenkatalog.
Durch einige existenzielle Turbulenzen ( teure Reparaturen und Mieterhöhung) komme ich erst jetzt dazu Dir zu antworten.

Du sprichst Fragen an, die unbedingt beantwortet werden sollten, wenn der auf das Einheitliche Feld (= Veda = Eigendynamik des Bewusstseins) bezogene Ansatz des Maharishi Ayurveda auch wirklich überzeugen soll.

Vom Prinzip her hat der stringstheoretische Ansatz den Maharishi und John Hageln favorisieren die größten Chancen bzw. ist am vielversprechensten, weil darin von Anfang an die "Welt als Schwingung" verstanden wird.

Wenn bisher keine stringtheoretsch-begründete Deutung der sinnesbezogenen Seite der folgenden Entsprechungen angegeben wurden
Gravitation = Raum-Element = Klang = Ohren
Gravitino= Luft-Element =Klang +Berührung = Tastsinn
Spin-1 Feld = Feuer-Element = Klang-+Berührung +Sehen = Sehsinn
Spin-1/2 Feld = Wasser Element = Klang+Berührung+Sehen+Schmecken
= Geschmack-Sinn
Spin-0 Feld = Erd-Element = Klang+Berührung+Sehen+Schmecken+Riechen
= Geruchsinn

dann sicher deshalb, weil im Verständnis dieser Entsprechungen anscheinend intellektuelle Hürden gibt, die noch überwunden werden müssen.

Was aber an dem stringtheoretischen Ansatz ermutigt ist, dass die auf der linke Seite angegebenen Entsprechungen aus physikalischer Sicht weitgehend sinnvoll erscheinen.

Aber auch auf der Seite der physikalischen Deutung sind - wie Du ja andeutest - noch viele Feinheiten zu klären, wenn auch auf dieser Seite alle Fragen befriedigend beantwortet werden sollen.

Auf den Punkt gebracht heißt das: es ist noch weitere Forschung angesagt.

(1) Der erste Schritt ist, dass überhaupt Fragen gestellt werden.
(2) Der zweite Schritt ist ein genaueres Verständnis der Supersymmetrie, der Strings, der Supergravitation, der Spin-Felder der Quantenphysik etc. also der fundamentalen Ebene damit überhaupt Argumente formuliert werden können.
(3) Der dritte Schritt ist die Kenntnis der Ausdrucksformen der fundamentalen Ebene in den verschieden klassischen Bereichen der Physik, damit auch die Brücke zur den beobachteten Phänomenen hergestellt werden kann.

Diese Programm ist für alle 5 fundamentalen Felder durchzuführen. Ich schätzte mal dass viele tausende Theoretiker und Experimentatoren in den letzten 50 Jahren weltweit von berufswegen an der linken Seite der Entsprechung tätig waren.

(4) Alles was dabei herausgefunden wurde müsste in einem 4.Schritten gesichtet werden und dann
(5) in einem 5. Schritt so aufbereitet werden, dass der gegenwärtige Erkenntnisstand den Medizinern und Therapeuten und schließlich auch der Allgemeinheit verständlich ist.

Es ist also viel Detailarbeit angesagt, wenn die von Dir angedeuteten Fragen befriedigend beantwortet werden sollen.

Bleiben wir kurz bei den beiden wichtigsten Feldern mit Spin 2 und Spin 3/2 . Diesen Feld-Typen werden auf der fundamentalen Ebene zwei hypothetische Teilchen zugeordnet das Graviton und das Gravitino.
Das sind supersymmetrische Partner.
Durch Brechung der Supersymmetrie manifestiert sich das Graviton als klassische Gravitation während das Gravitino unmanifest bleibt und quantenmechanisch wirkt.
Die von mir in der letzten Mail kurz umrissene quantenmechanische Wirkung des Gravitinos bedeutet, dass es letztlich für den Gaszustand der Materie (Luft Element) verantwortlich ist. Diese Hypothese müsste noch genauer belegt werden. Wenn sie aber gültig ist, dann besagt sie, dass das Gravitino sich klassisch im idealen Gasgesetz ausdrückt d.h. es kommt die intensive Grösse des Drucks ins Spiel und damit das Phänomen der Berührung.
Auf der fundamentalsten Ebene könnte das Gravitino also mit dem vedischen Prana verglichen werden.

Die Beziehung zwischen Gravitation, dem traditionellen Raum-Element(Akasha) und der Existenz des Schalls (Shabda) ist seit der Stringtheorie Gegenstand vielfältiger Spekulationen.
So schreibt Brian Greene, einer der Begründer der Stringtheorie „Mit der Entdeckung der Superstringtheorie gewinnen diese musikalischen Metaphern (der Spharenharmonie) eine verblüffende Realität.“
Ich könnte mir vorstellen, dass es über die Verbindung der Gravitation mit dem Phänomen des Klangs (Schallphänomene) bereits eine umfangreiche Literatur gibt. Schon auf der aller gröbsten Eben lässt sich eine Verbindung herstellen, denn die atmosphärische Luft wird durch Gravitation zusammengepresst und erst die durch Gravitation vedichte Luft, kann durch eine mechanische Störung als Longitudinalwellen (Schall) angeregt werde. Genau gesehen wirken bei den konkreten Phänomenen des akustischen Klangs letztlich Gravitation (als Verdichtung) und Gravitino(als Voraussetzung für die Möglichkeit von Druck)) zusammen. Vermutlich wird über diese Zusammenhänge derzeit viel nachgedacht. Das müsste recherchiert werden.

Mit Graviton und Gravition sollten wir uns noch genauer beschäftigen.


herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 5 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.
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