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Natural Science which describes and systematises the phenomena observed in the material/physical world is the most developed field of science in our time. The phenomena of the physical world are.collectively referred to as "Nature" or “life“ and range from the subatomic to the cosmic. These phenomena discovered by modern science are related in this forum to the knowledge contained in the traditional Vedic Literature. The purpose of such discussions is to confirm and strengthen the validity of intuitively gained insights by cultivating the understanding that the objective approach of modern science and the subjective approach of Transcendental Meditation ultimately refers to the same reality which modern physics calls “Unified Field” and Vedic Science “Transcendental Consciousness”. The main themes of the forum on Natural Science and Veda are
(1) Maharishi`s Vedic Perspective,
(2) Physics and Veda,
(3) Biophysics and Veda,
(4) Veda in Human Physiology,
(5) Vedic Psychology,
(6) Vedic Sociology.
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THEMA: Vedische und akademische Genealogie

Vedische und akademische Genealogie 6 Jahre 3 Monate her #458

Zu den Erfolgsprinzipien jeder Kultur gehört die Erhaltung der kulturellen Integrität und die Sicherung des wissenschaftlichen Fortschritts durch eine Abfolge(Genealogie) von erfahrenen Lehrern.

Die moderne Umstrukturierung des akademischen Lehrbetriebs gemäss objektiven und ökonomischen Prinzipien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunders – Stichgwort „Universität als Unternehmen“ – veränderte zwar äiusserlich die traditionelle Lehrer-Schüler-Beziehung aber gleichzeitig trat der bewusstseinsbezogener Kern deutlicher zutage. Das Streben noch einem neuen Gleichgewichtszustand zwischen der objektiven und der bewusstseinsbezogen Seite der Ausbildung ist ein weltweites Phänomen, das sich in den verschieden kulturkreisen etwas unterschiedlich ausdrückt. Besonders instruktiv ist der Vergleich der uralten bewusstseinsbezogenen Genealogien der vedischen Kultur mit modernen auf objektiven Ranking-Kriterien bezogene Genealogien. Gegenwärtig noch bestehende Reibungspunkte zwischen Tradition und Moderne bzw. östlicher und westlichen Sichtweise der Lehrer-Schüler Beziehung können so vielleicht beseitigt werden.

Genealogie1.jpg

Moderne akademische Genealogien und ihre Analyse
(siehe z.B. de.wikipedia.org/wiki/Mathematics_Genealogy_Project)
beziehen sich auf objektive Kriterien wie:
(a) Dissertation und akademischer Lehrbefähigung,
(b) Anzahl der Studenten, Diplomanten und Doktoranten,
(c) Art und Anzahl der Auszeichnungen bzw, Ehrungen
( Mitgliedschaft in akademischen Gesellschaften),
(d) Organisation von bzw. Teilnahme an internationalen Konferenzen,
(e) Finanzkraft der Sponsoren,
(f) Zahl der Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen

In der vedischen Kultur Indiens beruht die Abfolge der Lehrer
(siehe en.wikipedia.org/wiki/Parampara und en.wikipedia.org/wiki/Guru-shishya_tradition ) auf bewusstseinsbezogenen Kriterien:
(a) Bewusstseinszustand und Bewusstseinsentwicklung,
(b) innere und äussere: Nähe von Lehrer und Schüler(Verwandtschaft, Upanishad),
(c) respektvolle Beziehung,
(d) Reinerhaltung der Lehre,
(e) zeitliche Trennung von Forschung (Bewegung des Geistes nach innen) und
Lehrtätigkeit(Projektion des Geistes nach aussen).

Die Grundlagen der akademischen und vedischer Genalogiie sind so grundverschieden, dass sich daraus Konfrontationen und Reibungspunkte ergeben können. Das zeigen sich in der Art und Weise wie genealiogiebezogene vedische Begriffe und Ausdrücke im Westen verwendet werden: Beispielsweise ist das Sanskrit Wort für Lehrer „Guru“ in den meiungsbildenden Medien sehr negativ besetzt. .Die Wikipedia kommentiert die Rezeption der Bezeichnung „Guru“ folgendermassen:

"Im zeitgenössischen westlichen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung „Guru“ − oftmals mit pejorativ abwertender oder spöttischer Bedeutung − für Menschen benutzt, die durch religiöse oder philosophische Aussagen Anhänger um sich scharen, im weiteren Sinne auch für Fachleute mit überdurchschnittlichem Wissen, langer Erfahrung und gegebenenfalls charismatischer Ausstrahlung.“

Das Wort Guru taucht in dem Sanskrit Ausdruck „Jai Guru Deva“ auf, der popilär wurde, weil ihn die Beatles als Refrain ihres Songs „across the universe“(1968) benutzten..
de.wikipedia.org/wiki/Jai_Guru_Dev_Om erläutert die Bedeutung der einzelnen Sanskrit-Worten . Daraus ergibt sich etwa folgende Gesamtbedeutung für den Sanskrit-Ausdruck

Jai Guru Deva = „Erfolg bzw. Sieg(Jaya) dem Lehrer (Guru)
als Impuls kreativer Intelligenz (Deva)“


Die folgende Diskussion berührt einige Konfliktpunkte zwischen traditioneller und moderner Einstellung zur Lehrer-Schüler–Beziehung. So ist einem Physiker aufgefallen, dass in vielen Mails dieses Forums der Sanskrit Ausdruck „Jai Guru Deva“ auftaucht und er fragt ob man das nicht auch „neutraler machen könnte?"



Original Message
Date: Mon, 27 May 2013
Subject: Nachricht im Facebook
From: "Dr.Zeiger"
To: Physiker

Lieber Physiker
seit langem habe ich wieder mal ins Facebook geschaut und lese dort Deine Gedanken zu www.tm-darmstadt.de/das-forum/ ..Du schreibst:: "da sind ja alle emails mit Jai Guiru Deva drin...könnte man das nicht auch neutraler machen?"

Natürlich kann der Stil des Forum noch optimaler gestaltet werden. Ich versuche das bereits so weit es geht., denn die dort veröffentlichte Mails sind nicht die Original Mails sondern bereits mit Blick auf Verständlichkeit für die Öffentlichkeit moderiert. Auch bitte ich die Verfasser der moderierten Mails um Nachdruckerlaubnis, wenn ihr Name genannt wird.

Da im Forum bisher überwiegend wissenschaftliche Anfragen von Personen beantwortet wurden, die sich der respektvollen Haltung gegenüber dem Lehrer verbunden fühlen wie es in der vedischen Kultur üblich ist, enden fast jede Mail mit Jai Guru Deva.

Es ist aber ein Leichtes das zu ändern Ich möchte Dich deshalb einladen das Forum mit zu moderieren oder vielleicht sogar ganz die Moderation zu übernehmen. Nach drei Jahren "Freiwilligerdienst in der Wissenschaftspflege" freue ich mich als Oldi, wenn im Forum ein Geist zum Ausdruck der vielleicht zeitgemässer ist. Dein Wort als Top-Wissenschaftler hat auf jeden Fall Gewicht.

Es ist wichtig dass Du diesen Themenkomplex angesprochen hast. Das war überfällig.


Es würde mich sehr freuen von Dir zu hören.
Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Sun, 03 Mar 2013
Subject: Forum
From: Physiker
To: Dr.Zeiger


Lieber Bernd,
Dein Forum kenne ich nicht. Wer macht da mit? Ich würde mich gerne mal mit Dir darüber unterhalten.
Bezüglich Informationen weiterleiten bin ich eher zurückhaltend geworden. Damit habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht und sehe es auch bei anderen, dass sie die Vertraulichkeit stark beachten.
In der Vergangenheit wurde leider in der Öffentlichkeit oder in Kontakten zu Wissenschaftlern oder bedeutenden Personen mit vedischen Ausdrücken sehr unsensibel umgegangen . Dadurch wurden diese Kontakte wieder zerstört oder Erfolge ver- und behindert.

Liebe Grüße



Original Message
From: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
To: Physiker
Sent: Sunday, March 03, 2013
Subject: Weiterer Kontakt

Lieber Physiker,

definitiv sollte über geplante oder laufende Projekte in der Öffentlichkeit nur das verbreitet werden was für dem Projekt förderlich ist.. Im Darmstädter Wissensschaftsforum geht es primär überhaupt nicht um Informationsweitergabe sondern es geht um Fragen der Methode und der Verständnisses
d.h. um die Vermittlung eines lebendigen Bild von den verschiedenen Aspekten der wissenschaftlichen Tätigkeit.


Es freut mich deshalb mit Dir einige Gedanken über die Situation und die
mögliche Förderung der bewusstseinsbezogenen Forschung in Deutschland
auszutauschen Ein Thema, das ja auch Dir sehr am Herzen
liegt und dem ich in aller Stille meinen Lebensabend widme.
Dein nun über 70jähriger "ewiger" Wissenschaftler
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Sun, 07 Apr 2013
Subject: Re: Begriffklaerung
From: Physiker
To: Dr.Zeiger


Lieber Bernd,
ich bin mir bespielsweise nicht sicher, ob Du der Verbreitung der Transzendentalen Meditation einen Gefallen tust, das Thema Unified Field so detailliert zu diskutieren. Die Gefahr besteht, dass ein Artikel erscheint, mit dem Titel "Top-Wissenschaftler bestreitet die Existenz des Unified Field“.
Liebe Gruesse
Jai Guru Dev


Original Message
Date: Sun, 07 Apr 2013
Subject: Re: Begriffklaerung
From: "Dr.Zeiger"
To: Physiker


Lieber Physiker,
es ist die Intension eines wissenschaftlichen Diskussionsforums unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen zu lassen, um so Hilfestellung zu geben beim Umgang mit der Vielfalt der Standpunkte auch unter Wissenschaftlern. Es geht nicht um Werbestrategien oder Weitergabe von Sachinformationen.

Im Form werden durchweg nur die wissenschaftlichen Fragen angesprochen, die seit vielen Jahren iimmer wieder gestellt werden. Dazu gehören z.B. auch die Fragen nach der Realität des einheitlichen Feldes und ob es so etwas geben kann wie eine einzige Weltformel. Dieses Thema gehört heute zur Allgemeinbildung und ist deshalb auch für Laien interessant. Ein Experte wie Du könnte hier viel zur Klärung beitragen..

Wer der bewährten Technik der Transzendentalen Meditation bzw. der uralten vedischen Wissenschaft ablehnend gegenübersteht, der findet immer Argumente, auch ohne die Beiträge im Forum, die sich primäre auf allgemein wissenschaftliche Grundsatzfragen beziehen.


Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Wed, 05 Jun 2013
Subject: TM heute in der deutschen Presse
From: Deutschland-Direktor für Kommunikation -
Globales Land des Weltfriedens
To: TM Newslist Deutschland

Süddeutsche Zeitung Magazin
aus Heft 22/2013 Kino/Film/Theater
»Auf einmal war ich nicht mehr wütend«

Aus dem Interview von Michael Sauer mit David Lynch:
Quelle: sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeige...h-nicht-mehr-wuetend

Frage: Welche Rolle spielten persönliche Begegnungen mit geistigen Führern wie dem Dalai Lama oder dem Maharishi Yogi für Ihre Arbeit und Ihr Leben?

David Lynch: Den Dalai Lama traf ich, als ich gerade an Twin Peaks arbeitete. So kam es zu Special Agent Dale Coopers Faible für Tibet. Maharishi Yogi hat eine Technik namens Tranzendentale Meditation (TM) entwickelt, die ich seit fast vierzig Jahren praktiziere. Seitdem meditiere ich zweimal täglich.

Frage: Haben Sie je erlebt, dass reale Probleme mithilfe von Meditation gelöst wurden?

David Lynch: Ja, an einer Schule in San Francisco, damals die schlimmste Schule der ganzen Stadt. Der Direktor war nicht gerade ein Typ, der sich leicht für Meditation erwärmen ließ. Aber er begriff, dass es nichts zu verlieren gab, also sagte er: Lasst es uns probieren. Fast alle an der Schule begannen zu meditieren, Schüler, Lehrer und der Direktor. Die Noten wurden besser. Die Schüler lernten etwas, die Lehrer unterrichteten wieder mit Leidenschaft. Davor hatte es jede Woche Auseinandersetzungen gegeben, regelmäßig waren die Polizei und Krankenwagen angerückt. Ein Jahr später war alles anders.

Frage Viele Menschen halten das, was Sie sagen, für Unsinn und fühlen sich an Scientology erinnert, die in Hollywood auch sehr präsent ist.

David Lynch: TM ist eine Meditationstechnik und keine Sekte oder Religion. Auf dem EEG-Gerät lässt sich das wunderbar nachweisen. Wenn ein Mensch wirklich meditiert, leuchtet das ganze Gehirn. Transzendieren ist die einzige Erfahrung im Leben, die das bewerkstelligt. Wenn man dagegen etwa Klavier spielt oder ein Bild malt, wird nur ein winziger Teil des Gehirns in Anspruch genommen.
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

akademische Genealogie 6 Jahre 1 Monat her #807

Welche grosse Bedeutung die Lehrer-Schüler-Wechselbeziehung für die Fortentwicklung unserer Erkenntnis besitzt, wird gegenwärtig an den Universitäten und Hochschulen zunehmend Gegenstand wissenschaftlichen Interesses. Eine Vorreiterrolle haben dabei die Mathematiker und theoretischen Chemiker.
Beide Wissenschaftlergruppen sind im Internet durch Projekte der akademischen Genealogie vertreten.

Das Genealogie Projekt für Theoretische Chemie
genealogy.theochem.uni-hannover.de/
hat zu einer Korrespondenz mit dem verantwortlichen Professor der Universität Hannover geführt, die das in der Schautafel illustrierte Begriffsfeld behandelt:

Theoretiiker_2013.jpg

Die Schautafel bringt die Entwicklung der theoretischen Chemie im 20.Jahrundert auf den Punkt von dem aus diese Entwicklung am 21. Jahrhundert weiterzugehen scheint: das Subjekt, der Theoretiker, als dem grundlegendsten Aspekt der theoretischen Chemie.

Im Unterschied zum Theoretiker der Physik, dessen Ideal der „unbeteiligte Beobachter“ ist, steht der theoretische Chemiker an der Nahtstelle von Subjekt und Objekt. Das Subjekt in der theoretischen Chemie ist also ein Teilnehmer, in dem Sinne dass er nicht nur das Verhalten der Materie beobachtet sondern er sich als Teil dieses Geschehens erkennt. Stichwort DNA, das genetische Material: die chemische Nahtstelle von Subjekt und Objekt.

Genealogie-Projekte leisten deshalb prinzipiell einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der besonderen Rolle des Subjektes in der theoretischen Chemie.

Gegenwärtig fehlen im wissenschaftlichen Sprachgebrauch und damit auch in den einschlägigen Enzyklopädien eine ganze Reihe von Stichworte um dieses Begriffsfeld klar abzustecken. Eine übersicht dieser noch fehlenden auf das Subjekt bezogenen Stichworte gibt die Schautafel mit dem Theoretiker als Zentrum, es sind dies
„Bewusstseinsentwicklung“ ,als Voraussetzung jeder Entwicklung des Verhaltens,
„Denkmethoden“ als intelligente Verbindung zwischen Subjekt und Objekt,
„Entwicklungs-Geschichte“ als sichtbarer Ausdruck der Entfaltung des Bewusstein im Lauf der Zeit,
„systematische Biographie“, individuelles Leben als Ausdruck der Strukturen des Bewusstseins
„wissenschaftliche Verwandtschaft“, kollektives Zusammenspiel als Ausdruck des Bewusstsein(kohärente Arbeitsgruppen)
„Lehrer-Schüler-Beziehung“ und insbesondere die „akademische Genealogie“
Diesen Sichtworte ist zu entnehmen, dass Genealogie-Projekt kein Randphänomen der Wissenschaft sind, sondern zentrale Bedeutung haben. Es ist deshalb symptomatisch dass gerade Mathematiker und Chemiker damit begonnen haben akademische Genealogie zu studieren und im Internet zugänglich zu machen.
Letzte Änderung: 6 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.
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