Transzendentale Meditation Deutschland
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Natural Science which describes and systematises the phenomena observed in the material/physical world is the most developed field of science in our time. The phenomena of the physical world are.collectively referred to as "Nature" or “life“ and range from the subatomic to the cosmic. These phenomena discovered by modern science are related in this forum to the knowledge contained in the traditional Vedic Literature. The purpose of such discussions is to confirm and strengthen the validity of intuitively gained insights by cultivating the understanding that the objective approach of modern science and the subjective approach of Transcendental Meditation ultimately refers to the same reality which modern physics calls “Unified Field” and Vedic Science “Transcendental Consciousness”. The main themes of the forum on Natural Science and Veda are
(1) Maharishi`s Vedic Perspective,
(2) Physics and Veda,
(3) Biophysics and Veda,
(4) Veda in Human Physiology,
(5) Vedic Psychology,
(6) Vedic Sociology.
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THEMA: Phänomen der Selbst-Wechselwirkung

Phänomen der Selbst-Wechselwirkung 7 Jahre 7 Monate her #352

Phnomen_Selbstwechselwirkung.jpg


Das Phänomen der Selbstwechselwirkung ist die zentrale Entdeckung des 20.Jahrhunderts.

Für alle, die noch nie etwas vom Phänomen der Selbst-Wechselwirkung gehört haben, mag eine solche Aussage der Ausdruck einer einseitigen, subjektiven Betrachtungsweise sein. Zur Begründung der herausragenden Bedeutung der Selbst-Wechselwirkung hier zur Einleitung in das Thema die Argumentation von Kenneth W. Ford in dem Buch „Die Welt der Elementarteilchen“, 1963/ Deutsch 1966, die für mich während der Studentenzeit ein wesentlicher Anstoss war, mich mit diesem Phänomenzu zu beschäftigen, lebenslänglich:

„Dinge und Vorgänge – was ist und was geschieht – stellen in ihrer Gesamtheit die physikalische Welt dar und bilden den Gegenstand der Naturwissenschaften. Mit der Entwicklung unseres Bildes von den Dingen der Welt, die heute auf Quantenfelder zurückgeführt werden, als deren Manifestation man wiederum die Teilchenan sieht, lief die Entwicklung der grundlegenden Gesetze des Verhaltens dieser Dinge Hand in Hand. Ein Teilchen ist nichts anderes wie Felder in Wechselwirkung. Seine Masse und seine anderen „inneren“ Eigenschaften rühren von Wechselwirkungen dieses Teilchens mit allen anderen her und die Art der Wechselkwirkung wird durch die Erhaltungssätze gesteuert. Das Sein und das Geschehen sind untrennbare Vorstellungen aufgrund des Phänomens der Selbst-Wechselwirkung.“
(Seite 208)

Für die Verschmelzung von Dingen und Vorgängen durch das Phänomen der Selbstwechselwirkung gibt es in der Physik im wesentlichen drei theoretische Argumente, die auch am Beginn des 21. Jahrhunderts noch unverändert bedeutsam sind:
1. Eigendynamik des Vakuums(Nullpunktsenergie),
2. Theorie der Streumatrix(S-Matrix),
3. Supersymmetrie (Einheitliche Feldtheorie).

Durch die Transzendentale Meditation ist seit Mitte des 20. Jahrhundert der
selbst-bezogene Zustand des Bewusstseins der unmittelbaren Erfahrung zugänglich.
Erfahrung heisst in diesem Fall, dass sich durch einen einfachen, natürlichen und anstrengungslosen aber bewussten Vorgang die gedankliche Aktivität schrittweise beruhigt und der Ursprung der Gedanken als Grundzustand geistiger Aktivität spontan eingenommen wird. Drei Schritte der Bewusstseinsentwicklung werden dadurch eingeleitet:
1. Erfahrung des Ursprungs der Gedanken als Zustand des Bewusstseins:
Ursprung der Gedanken = undifferenzierter Zustand dynamischer Stille
= "bewusstes Sein" = selbst-bezogenes Bewusstsein = transzendentales Bewusstsein
2. Das bewusste Hervorbringen spezifische Gedanken aus dem Ursprung der Gedanken ohne Verlust des Selbst-Bezogenheit des Bewusstseins.
3. Belebung der gesamten dynamischen Struktur selbst-bezogenen Bewusstseins
im individuellen Bewusstsein:unbegrenztes Bewusstsein.

Das Phänomen der Selbstwechselwirkung ist gleichbedeutend mit der Integration von Subjekt und Objekt d.h. der Beobachter wird explizit in die Betrachtung mit einbezogen. In der Terminologie von A. Wheeler heisst das, dass der Beobachter zum Teilnehmer wird.

In der Physik erfolgte die Integration des Beobachters im 20. Jahrhunderts in drei Schritten
(1) Die Heisenberg`sche Unbestimmtheitsbeziehung integriert im Bereich der Planck Skala objektbezogene Grössen (Energie,Impuls) mit subjektbezogenen Grössen (Raum und Zeit) was die Existenz von Nullpunktsenergie und Vakuumpolarisation beinhaltet.
(2) Die auf Feynman zurückgehende Beschreibung der Übergangswahrscheinlichkeit eines Transformationsvorgangs (Streuvorgang) als Funktional-Integral(Wegintegral) über alle möglichen Wege im Ereignisraum(Raum-Zeit Welt) erlaubt es Transformationen formal als Potenzreihen zu beschreiben d.h. als Entwicklung nach zyklisch-geschlossenen Schleifen (Loops). Jede Schleifenordnung einer solchen Schleifenentwicklung entspricht einer bestimmten Kopplungsstärke der Freiheitsgrade.
(3) Die maximale Symmetrie der Streu- bzw. Transformations-Matrix ist die Supersymmetrie, die fermionisches(auseinanderstrebendes) und bosonisches (verbindendes) Verhalten verknüpft. Die Hintereinanderausführung von supersymmetrischen Transformationen entspricht automatisch einer Verschiebung in der Raumzeit. Die Supersymmetrie integriert also objektbezogene Freiheitsgrade (Teilchen- bzw. String-Wechselwirkungen) mit der Raum-Zeit-Struktur (subjekt-bezogene Veränderungen).



Original Message
Date: Sat, 07 Jan 2012
Subject: Charts
From: "Harald Maschler"
To:Dr.Zeiger

Lieber Bernd,

zu allererst wünsche ichDir und deiner Familie ein gutes, erfolgreiches, gesundes und inallem erfüllendes NEUES JAHR!
Und dann natürlich ganz herzlichen Dank für die mir zugeschickte charts. Ich werde sie demnächst mirin Ruhe anschauen und dann -- wenn Fragen bei mir aufkommen - mit Dir diskutieren.

Gleich aber eine Frage,die sich mir stellte, als ich mir gerade wieder die
Maharishis Buch der absoluten Theorie der Verteidigung vornahm. Auf den Seiten 232 bis ca. 236 erklärt er, warum die Naturgesetze immer so und nicht anders erscheinen egal wo im Universum man sich befindet: es ist die Erinnerung der verschiedenen Felder durch die Eigendynamik, d.h. dieSelbstwechselwirkung, die sogar im Vakuumzustand des Einheitliches Feldesdauernd abläuft. Was man auch immer genau darunter verstehen soll.

Meine 1. Frage nun: durch welchen Prozess unterscheidet sich dennnun diese Selbstwechselwirkung, die die Erinnerung bedeutet, vonderjenigen, bei der durch Symmetriebruch die konkreten Teilchen undKräfte entstehen? Denn so wie ich es verstanden habe, erfolgt dieserSymmetriebruch doch auch durch die Selbstwechselwirkungen der Felder.

2.Frage: Bei der Selbstwechselwirkung: wechselwirken da nur die einzelnen Felder mit sich selbst - oder aber zusätzlich, oderausschließlich, mit den anderen Feldern?

DANKE dafür und alles Gute
Harri
JAI GURU DEVA


OriginalMessage
Date: Tue, 10 Jan 2012
Subject: Re: Charts
From: "Dr.Zeiger"
To: "Harald Maschler"

Lieber Harri,
danke für die freundlichen Gedanken und Wünsche zum Jahresbeginn.

Diesmal schneidest Du mit Deiner Mail das Thema aller Themen an: die selbst-bezogene Qualität der Intelligenz.

Was immer sinnvolles über die letzte Wirklichkeit, das Transzendentale Bewusstsein bzw. das Einheitliche Feld gesagt werden kann bezieht sich immer in irgendeiner Form auf diese Qualität.

Ich bin froh, dass Du dieses Thema anschneidest und dass ich Dir die drei Broschüren aus den ersten Jahreder 1980er geschickt habe, denn damals ging es nur um dieses Thema und so haben wir einen sicheren Bezugspunkt für die weitere Diskussion.

Und es lohnt, sich sehr genau und ausführlich mit demSelbst-Bezug zu beschäftigen, denn das ist der Schlüssel wie die gesamterelative, manifeste, klassische Wirklichkeit in der absoluten, unmanifesten, quantenmechanischen Wirklichkeit ihren angemessenen Platzfindet aber noch viel mehr dazu kommt, nämlich die über-abzählbarunendliche Fülle bisher ungeahnter Möglichkeiten.

Der Begriff "Einheitliches Feld" erweckt ja den Eindruck, dass vonda an alles ziemlich einförmig wird und es dann vielleicht auch intellektuell schnell langweilig wird. Das Gegenteil ist aber der Fall. Erst mit , im und durch das Einheitliche Feld haben wir bewussten Zugang zur vollständigen und unerschöpflichen Wirklichkeit des Lebens.

Der Selbst-bezug ist
(a)das Inwendigste von Allem: der Punkt,
(b)das Verbindende, das All durchdringende, die Lücke wo der Kollapszum
Punkt erfolgt und dann das Entstehen aus dem Punkt.
und schlisslich
(c) das Alles umfassende.
Damit haben wir aber die drei wichtigsten Erscheinungsformen des Selbst-Bezugs benannt.

Soweit diese kurze Einleitung in das Thema, um ein Gefühl zu vermitteln wie selbst-verständlich alles seinen Platz findet, wenn ersteinmal der Schritt zum Einheitlichen Feld vollzogen wurde.

Doch nun nochmals zurück zu Deinen Fragen
zu 1) Grob gesehen hast Du völlig recht, Vakuumfunktional und Symmetriebrechung haben etwas mit Selbst-Bezug zu tun. Aber vage Vermutungen sind wie Du richtig zum Ausdruck bringst unpassend und unbefriedigend, denn alles was mit dem Einheitlichen Feld zu tun hat ist exakt und sicher. Wir müssen also um präzise zu sein die Mathematik des Einheitlichen Feldes studieren und verstehen, wenn Deine erste Frage unmissverständlich beantwortet werden soll.

Maharishi illustriert die Situation um die es geht am Beispiel eines Wochenmarktes. Nähert man sich von der Ferne dem Marktnimmt man nur ein Stimmengewirr wahr. Je näher man aber kommt kann genauer zwischen den einzelnen Verkaufsaktivitäten an den verschieden Marktständen unterschieden werden. Aber erst wenn alle Transaktionen studiert werden wird klar, dass es immer nur um Kaufen und Verkaufen geht und erst dann versteht man zweifelsfrei die Bedeutung jedes einzelnen Geschäftes.

Die letzte intellektuelle Gewissheit über die Transzendentale Realität erfordert also entweder das Studium aller Disziplinen der vedischen Wissenschaft oder aber ein Studium der Mathematik des Einheitlichen Feldes; idealerweise aber beides, weil das moderne Verständnis des Einheitlichen Feldes erst in den Anfängen steckt. Auf jeden Fall aber führt an einem Studium dieser Art kein Weg vorbei, wenn es um letzte Klarheit geht.

Zu 2) Hier hilft uns die Tatsache weiter, dass die exakte Form des Einheitlichen Feldes in Begriffen der N=8 Supergravitation seit Anfang der 1980er Jahren vorliegt (siehe die Charts. Wir brauchen also nur einen Blick auf diese Formel zu werfen, um zu erkennen, dass jeder einzelne der fünf Feldtypen mit sich wechselwirkt und dass sie zusätzlich auch alle miteinander gekoppelt sind. Es sind gerade die Kopplungsglieder, die die Selbst-Wechselwirkung des Einheitlichen Feldes beschreiben.

An einem genauen Studium der Lagrangedichte des Einheitlichen Feldesder N=8 Supergravitation kommen wir also nicht vorbei,

Glücklicherweise gibt es in unserer Zeit im Internet pädagogisch gut aufbereitete Darstellungen dieser Theorie, so dass wir direkt loslegen können. Also mach Dich schon mal schlau, damit wir in die Gänge kommen. Auf den ersten Blick sieht es sehr komplex aus aber durch den Selbst-Bezug kommt schnell Ordnung in das Ganze.


Die kleine Mühe lohnt sich.
Herzlichst Dein Bernd
Jai Guru Deva



Original Message

Date: Wed, 11Jan 2012
Subject: Re: Sonnensystem-Forschung 2012
From:"Harald Maschler"
To: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,

Kurz zu deiner kürzlichen Antwort auf meine Frage: der von dir
mir vorgeschlagene Weg, sich mit der Mathematikder Superstringtheorie
zu beschäftigen ist für mich nicht geh bar: ich verstehe leider zuwenig
davon- ich bin mathematisch unterentwickelt.

Grüße
Harri


Original Message
Date: Sat, 14 Jan 2012
Subject:Re: Selbst-bezug
From: "Dr.Zeiger"
To: "HaraldMaschler"

Lieber Harri,
Deine Selbst-Einschätzung, dass Du mathematisch unterbelichtet bist und Du Dich deshalb was das exakte Verständnis des Einheitlichen Feldes betrifft lieber auf andere verlassen willst bedarf einer methodischen Bemerkung, um klar zustellen welchen Beitrag jeder selbst leisten muss und auf welche Weise Unterstützung von aussen möglich ist.

Wenn das wirklich so ist wie Du sagst, dann ist es jetzt an der Zeit, diese Begrenzung zu einem gewissen Grad aufzugeben, denn der Selbst-Bezug ist der einfachste und auch der einzige Weg diese und jede andere Begrenzung in einen kreativen Vorteil umzuwandeln.

Der gute Wille bringt hier schon Früchte, denn er ermöglicht es spezifische Fragen zu formulieren, so dass der Selbst-Bezug das bewirken kann, was wir uns davon versprechen, nämlich die Befreiung von den Begrenzungen.

Auf Selbst-Bezug sein Leben zu gründen und sich dann was das Verständnis betrifft auf andere zu verlassen passt nicht zusammen, denn Selbst-Bezug erzählt seine eigene Geschichte immer präzise und vollständig.

Was an Hilfestellung hier sinnvoll ist, hat Maharishi zur Verfügung gestellt. Um seine Vorgaben aber nutzen zu können sind bestimmte Voraussetzungen zu schaffen, denn es geht beim Thema Selbst-Bezug nicht um eine Demonstration von Gelehrsamkeit oder ähnliche akademische Motive, Auch wäre es ein Irrtum das Thema nur als mathematisch-objektive Übung anzusehen, die man sich schenken kann, weil vielleicht irgendwann die Erfahrung alle Fragen klärt.

Tatsache ist vielmehr, dass gerade beim Selbst-Bezug Erfahrung und Unterscheidung engsten zusammenwirken. Die Bhagavad Gita beschreibt die erforderliche Geisteshaltung durch die Dreiheit von "Demut-wiederholtem Fragen-Dienen".

Jeder TM/Praktizierende und letztlich jeder Mensch hat den natürlichen inneren Drang die physikalische Welt mit seinem Bewusstsein zu durchdringen und zu umfassen und dieser Drang wächst mit wachsendem Selbst-Bezug.

Was wir aber von Anderen hören oder lesen bestätigt uns nur in dem was wir erreicht haben, ob das Erreichte aber auch eine tragfähige Realität ist, zeigt sich allein an der Art und Weise unseres Wirkens und an der Präzision unserer Sprache.

Die Mathematik ist nunmal die Sprache der Exaktheit, ohne die wir die Naturgesetze nicht angemessen darstellen können.

Aber die Mathematik, um die es dabei geht ist weniger die formale Mathematik, die sich auf dem Papier oder in Maschinen abspielt sondern es ist die gelebte Mathematik mit dem Selbst-Bezug als Ursprung und Ziel.

Damit ist aber klar, dass die Aneignung der Mathematik des Einheitlichen Feldes nicht heisst, wieder auf die Uni zu gehen und Mathematik zu studieren. Was wir an Mathematik benötigen, ist bereits Teil der modernen Schulbildung:
Zahlen, Differentiale, Integrale und Symmetrie

Was aber dazukommen muss, ist das selbst-bezogene Verständnis der elementaren formalen Operationen.

Um Exaktheit und Selbst-Bezug zusammenzubringen hat Maharishi eine Vorgehensweise entwickelt, die vierFaktoren kombiniert, wobei
(a) an erster Stelle die Erfahrung des Selbst-Bezugs in der TM steht,
dann kommt
(b) das objektive Verständnis der Wirkungen der TM, dann
(c) Analogien aus der modernen Wissenschaft und schliesslich
(d) die Bestätigung durch die vedische Wissenschaft.

Die Integration dieser vier Faktoren geschieht über die Qualitäten der Intelligenz.

In dem Masse, wie sich die evolutionären Qualitäten der Intelligenz im Bewusstsein entwickeln. wächst unsere Fähigkeit den Selbst-Bezug überall zu erkennen und die Qualitäten der Intelligenz wiederum entwickeln sich im Bewusstsein durch den Selbst-Bezug. Im Selbst-Bezug schlisst sich also ein Kreis. undder sich in drei Schritten entfaltet:
(1) Selbst-Bezug ist das Innerste jedes Objektes,
(2) Selbst-Bezug ist das Verbindende zwischen den Objekten (Lückendynamik),
(3) Selbst-Bezug ist das Allumfassende.

Mit recht wehrst Du Dich dagegen ein Stringtheoretiker zu werden, zumal zur Aneignung der Fachkenntnisse Jahre gebraucht würden. Es genügt die Grundkonzepte zu kennen und ihre selbst-bezogene Deutung. Dann können wir die Detailarbeit den Stringtheoretikern überlassen und ihre Ergebnisse selbst-bezogen nutzen.Wir sollten uns also nie als Stringtheoretiker ausgeben oder so tun als wüssten wir auf diesem Gebiet Bescheid. Wir beziehen uns immerauf die Experten und nutzen sie auf selbst-bezogene Weise zur Verbesserung der Lebensqualität..

Um das aber tun zu können müssen wir ein bestimmtes Grundwissen und bestimmte Grundqualität entwickelt haben. Die Autorität und der Bezugspunkt hierzu ist die vedische Wissenschaft in der von Maharishi entwickelten vollständigen
Struktur.


Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva

Original Message
Date: Wed, 11Jan 2012
Subject: Re: Selbst-Wechselwirkung und Symmetrie
From: "Franz Richter"


Lieber Bernd,

hier noch zwei Gedanken zu Selbst-Wechselwirkung und Symmetrie:

1. Ich vermute, dass eine Symmetrie besteht zwischen demÜbergang
a. vom Kosmischen Bewusstsein zum Einheitsbewusstseinund
b. von der globalen Symmetrie zu der lokalen Symmetrie derbeiden
Relativitätstheorien (Einstein hätte diese übrigenslieber "Invarianz-
theorien" genannt.)
2. Der Dialog zwischen Yama und Yami aus dem Rigveda könnte aus der Nahtstelle von Selbst- zu Fremdinteraktion stammen. Man beachte, dass sogar die Namen eine hohe Symmetrie aufweisen.

Jai Guru Dev
Franz


Original Message
Date: Sat, 14 Jan 2012
Subject: Re: Selbst-Wechselwirkung undSymmetrie
From: "Dr.Zeiger"
To: "FranzRichter"

Lieber Franz,
Deine Art zu denken entspricht genau der, die uns Maharishi gelehrt hat.

Von meinem Verständnis her würde ich aber die Parallelität zur
Transformation vom Kosmischen Bewusstsein zum Einheitsbewusstsein
eher in
dem Übergang von der Supersymmetrie zum Einheitlichen Feld (Supergravitation)
sehen, worin Dein Vergleich aber miteingeschlossen ist, und auch das Transformationsprinzip (die lokaleEichung) bleibt gleich nur ist die Symmetrie umfassender.

Für sich genommen ist der Übergang von der speziellen Relativität zur allgemeinen Relativität durch lokale Eichung eher ein Modell für den Übergang zum Kosmischen Bewusstsein was damit begründet werden kann, dass der Beobachter ein unbeteiligter Zeuge bleibt.

Sehr schön ist Deine Identifizierung des Prinzips der lokalen Symmetrie mit dem Selbst-Bezug. Darüber wäre viel zu sagen. Ich würde aber vorher gerne mal hören wie Du das näher begründen würdest.


Auch Deine Interpretation des Rig Dialogs von yama und yami würde mich
interessieren. Apropos Symmetrie: yama =Umkehrung von= maya.

Es würde mich freuen, wenn wir im Dialog bleiben würden.
Herzlichst Dein Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 7 Jahre 5 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Aw: Phänomen der Selbst-Wechselwirkung 7 Jahre 6 Monate her #353


Original Message
Date: Wed, 22 Feb 2012
Subject: Realität
From: "Harald Maschler"
To: dr.zeiger

Lieber Bernd,
gerade habe ich nochmal in deine Erwiderung auf meine Frage zum neuen Jahr geschaut und da steht von dir glasklar formuliert ( und das beantwortete meine innerliche, wieder aufkommende Frage der letzten 2-3 Tagen ).

Es geht um die verschiedenen Begriffe der Wirklichkeit und ich wiederhol sie hier nochmal und bitte dich nur kurz zu sagen ob das so korrekt ist.
Du sagtest:
1) klassische Realität = manifeste Realität = relative Realität
2) Quantenmechanische Realität = unmanifest = absolut

(FRAGE 1)
Kann man daraus schließen, dass quantenmechanische Schwingungen immer unmanifest sind? (Obwohl doch eine Schwingung auch manifest ist???) oder ist der Ausdruck Schwingung hier falsch?

Aus den charts, die du mir schicktest entnehme ich zusätzlich, dass der gesamte Bereich oberhalb dem Absoluten, der relative, manifeste= klassische relative Bereich ist während darunter im Einh. Feld = Absolutes, die unmanifesten Quantenfelder von der Quantenmechanik beschrieben werden.
Liebe Grüße
Harri


Original Message
Date: Wed, 22 Feb 2012
Subject: Realität
From: "Harald Maschler"
To: dr.zeiger


und noch eine damit zusammenhängende Frage:
(FRAGE 2)
Wo kollabieren die unmanifesten Quantenfelder zu manifesten Teilchen und Kräften: noch im Einheitlichen Feld oder erst wenn sie aus dem Einheitlichen Feld sozusagen entlassen werden?? Erfolgt dadurch ( wenn sie rauskommen) spontan und sofort der Kollaps?

Original Message
Date: Wed, 22 Feb 2012
Subject: Realität
From: "Harald Maschler"
To: dr.zeiger

gerade fällt mir noch dazu ein:
meines Erachtens gibt es
1. manifeste Quanten und
2. unmanifeste Quanten, diese dann aber nur im Einheitlichen Feld, im Absoluten Stimmt das?
(FRAGE 3)


Original Message
Date: Thu, 23 Feb 2012
Subject: Prakrities
From: "Harald Maschler"
To: dr.zeiger

Lieber Bernd,
gerade fiel mir zu meinem Thema folgendes ein:
Um Transzendent = Unmanifest von manifest = klassisch zu unterscheiden betrachtet man die 8 Prakrities:
die ersten 5 = Mahabhutas = manifest = mit unseren Sinnen erfassbar
die letzten 3 = Manas, Buddhi und Ahamkara = unmanifest = transzendent
Würdest du dem zustimmen??
(FRAGE 4)
Grüße
Harri


Original Message
Date: Fri, 24 Feb 2012
Subject: Quantenfelder
From: "Harald Maschler"
To: dr.zeiger


... es muss dann also demnach zwei Arten von Quantenfeldern
( Quantenschwingungen ) geben:
1. die unmanifesten Q.Felder im Einh. Feld = Transzendenz, es sind ja nur 5 verschiedene Feldtypen ( 5 Q.Felder) mit unterschiedlichem Spin ( Frage: teilen die sich noch im Einh. Feld in viele Felder auf oder entstehen daraus durch selbstwechselwirkende Interaktionen die vielen Felder erst im maifesten Bereich?)
2. die manifesten Q.Felder, z.B. hat ja ein Photon sowohl Partikel - als auch Welleneigenschaften, beide Quanten-Felder sind überlagert (im Manifesten?)-- und aus dieser Überlagerung entstehen erst durch die Beobachtung, also durch das jeweilige Experiment, klassische Photonen-Teilchen bzw. -Wellen.
(FRAGE 5)
Hab ich das so richtig verstanden??
DANKE für deine Geduld!!!
Liebe Grüße
Harri



Original Message
Date: Sat, 25 Feb 2012
Subject: Antworten
From: "Dr.Zeiger"
To: "Harald Maschler"

Lieber Harri,
es hat mich sehr gefreut von Dir zu hören.
Es ist bewundernswert, dass Du immer wieder danach strebst Deiner Weltsicht klaren Ausdruck zu verleihen.

Was Du in Worte auszudrücken suchst ist Deine persönliche innere Bewusstseins Dimension. Wie ich aber Deine Worte aufnehme und einordne geschieht gemäss meinem Verständnis, sei deshalb nicht enttäuscht wenn es sich das nicht gleich deckt sondern ein Rest von Nichtüberlappung bzw. eine Lücke bestehen bleibt, aber das macht eine Diskussion erst konstruktiv.

Was unsere Kommunikation aber erst möglich macht ist
(a) die Tatsache dass die Realität des Bewusstseins allen Menschen
gemeinsam ist ,und dass
(b) die Physik als Produkt der besten Köpfe unserer Zeit zur
Realität des Bewusstseins vorgedrungen ist und eine angemessene Sprache dafür entwickelt hat.

Der Grund warum aus meiner Sicht Deine Versuche einer strikten Trennung von manifest und unmanifest nur begrenzte, vorübergehende Bedeutung hat beruht auf der Tatsache dass die
unmanifeste=quantenmechanische=Transzendentale Wirklichkeit
zwar für den unbeteiligten Beobachter streng von der
manifesten=klassischen=relativen Wirklichkeit
getrennt ist aber nicht aus der Sicht des Teilnehmers, für die das Quantenmechanische das Klassische mit einschliesst.

Weil also das Unmanifeste der Ursprung des Manifesten darstellt, ist es möglich quasi als Erinnerung an das Manifeste dieses als Strukturen im Unmanifesten zu erkennen und damit das Manifeste auf genau definierte Weise in das Unmanifeste zu integrieren.

Und da sind wir bei Deinen Fragen.

Zu Frage 1)
Schwingungen sind einerseits ein klassisches Phänomen aber sie können andererseits in die quantenmechanische Realität integriert werden, weil sie diese in einem gewissen Grade ausdrücken bzw. veranschaulichen.
So werden klassische Schwingungen durch die Quantenmechanik zu Eigenschwingungen d.h. zu Lösungen der zeitunabhängigen Schrödinger Gleichung.

Die quantenmechanischen Eigenschwingungen sind nicht identisch mit den klassischen Schwingungen.

Ein weiterer Schritt der Integration des Klassischen in das Quantenmechanische erfolgte in der Quantenfeldtheorie wo das klassische Konzept des Teilchens zu dem der Quanten eines Feldes wird. Quanten sind aber nicht gleich klassische Teilchen sondern die ganzheitliche Erinnerung daran.

Entsprechendes gilt auch wieder für schwingende Saiten die zu quantenmechanischen Strings werden.

Zu Frage 2)
Der Übergang vom Unmanifesten zum Manifesten bedeutet, es wird von den
quantenmechanischen Aspekten abstrahiert. Diese Abstraktion ist aber nur so lange notwendig wie die klassische Sichtweise in der Kommunikation dominiert.

Herrscht aber die quantenmechanische Sichtweise vor kann auf diese Abstraktion (Kollaps des quantenmechanischen Zustandes) verzichtet werden,
weil es diesen Kollaps in etwas anderer Form auch im Quantenmechanischen
gibt, wo es als Eigendynamik oder Selbst-Bezug bezeichnet wird.
D.h. der Kollaps vom Unmanifesten zum Manifesten ist immer eine Abstraktion oder Einschränkung des Quantenmechanischen.

Ursprung dieser Abstraktion ist aber wie sich im Lauf der Zeit herausstellt die Eigendynamik der quantenmechanischen Realität. Der Kollaps des Quantenmechanischen zum Klassischen ist dabei nicht notwendig.

Es ist auch möglich gleichzeitig auf der quantenmechanischen Ebene und auf der klassischen zu agieren, denn das Quantenmechanische schliesst das Klassische mit ein. Aber nicht umgedreht. Nur wenn das Quantenmechanische vergessen wird erfolgt der Kollaps ins Klassische. So spontan wie das Vergessen, ist auch diese Art des Kollapses. Aber ein solches Vergessen muss nicht sein und bringt auch keine Vorteile

Zu Frage 3
Immer wenn die Bezeichnung Quanten benutzt wird sind wir auf der unmanifesten Ebene. Manifeste Quanten sind immer klassische Teilchen oder Felder.
Demgegenüber sind die Quantenfelder und ihre Anregungen bzw. Schwingungszustände die Erinnerung an das Klassische im Quantenmechanischen. Diese Erinnerung ist jedoch sehr konkret und spezifisch, „erinnert“ sehr an das Klassische folgt aber einer anderen Logik und ist auf einer anderen Ebene.

Zu Frage 4)
Bestimmte Unterschiede die im Quantenmechanischen erkannt werden haben eine Entsprechung zum klassischen . Aber es gibt auch rein quantenmechanische Effekte.

Die 8 Prakritis der Veden können quantenmechanisch interpretiert werden

Werden aber Mahabhutas vom Subjekt getrennt bedeutet die Mahabhutas werden klassisch gesehen.

Die intellektuelle Unterscheidung zwischen den Mahbhuteas und Ahamkara,
Buddhi, Manas bewirkt das noch nicht automatisch.

Intellektueller Unterscheidung hat eine unterschiedliche Bedeutung in den verschiedenen Bewusstseinszuständen(Sichtweisen).

Im Einheitsbewusstsein ermöglicht intellektuelle Unterscheidung einen bewussten Manifestationsvorgang.

Im kosmischen Bewusstsein ist der Manifestationsprozess immer eine reine
Sache der Natur.

Zu Frage 5)


Quanten sind immer die unmanifeste Erinnerung an das Manifeste. d.h. den unmanifesten Quantenfeldern sind bestimmte manifeste Felder und Teilchen als Ausdrucksformen zugeordnet aber das Unmanifeste ist umfassender als das Manifeste.

Bewusstseinsentwicklung bedeutet das Manifeste wird zunehmend in das Unmanifeste integriert bis schliesslich Atma = Brahm

Ist das OK für Dich.
Was ist noch unbeantwortet?
Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva

Original Message
Date: Sat, 25 Feb 2012
Subject: Aw: Antworten
From: "Harald Maschler"
To: "Dr.Zeiger"

Ich glaube jetzt hab ichs kapiert - bis ich mal wieder nachfrage - es kommt bei mir immer nur schubweise - aber du hilfst mir ganz toll dabei zum Verstehen!! DANKE

Jetzt habe ich verstanden, dass manifestes und unmanifestes immer zusammen existiert und es nur vom Bewusstsein des Betrachters abhängt, ob er mehr nur die eine Sichtweise (z.B. ein klassisches Teilchen, Elektron etc...) oder beide Sichtweisen zusammen ( q.mechanisches hinter dem klassischen, d.h. die Eigenschwingung z.B. eines Elektrons z.B. neben dem Teilchencharakter) hat.

Der nicht-Erleuchtete sieht nur klassisch ( also begrenzte Teilchen und Strukturen in Zeit und Raum), der Erleuchtete sieht sowohl klassisch ( sonst könnte er ja mit uns normalen Unerleuchteten gar nicht adäquat kommunizieren ) als auch die dahinterliegende Q.mechanische Wirklichkeit, die unbeschränkt, d.h. zeitlich und räumlich unendlich ist.

Und dazu im Gegensatz zum sog. klassischen Universum ist das Einheitliche Feld, wo alle Quanten Felder ( von denen es 5 verschiedene gibt, die sich aber dann weiter in mehrere auffächern) in Einheit zusammen als Superstringfeld existieren.
Kann man das so sagen???
DANKE und
Grüße
Harri
Letzte Änderung: 7 Jahre 6 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.
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