Transzendentale Meditation Deutschland
Home
Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1

THEMA: Einführung in die Forschungsimpulse der TM

Einführung in die Forschungsimpulse der TM 8 Jahre 7 Monate her #91

Zur Einführung in die Forschungsimpulse der Transzendentalen Meditatio ( TM ) wird durch ausführliche Beiträge in diesem öffentlichen Teil des Darmstädter Wissenschaftsforums der Forschungstand von 1970 mit dem von 2010 verglichen. Beide Jahre erweisen sich als typisch, wenn es darum geht, die wesentlichen Tendenzen im Bereich der Meditationsforschung zu erkennen.

Zweck des Wissenschaftsforums ist die Stärkung der TM-Forschung im deutschsprachigen Raum.

Typisch für die TM bezogene Forschung ist, dass zusätzlich zum Studium der Komplexität in den Details auch die lebensförderliche Gesamtrichtung nicht aus dem Auge verloren geht. Ein solches Unterfangen ist immer ein Balanceakt zwischen der realistischen Einschätzung der jeweiligen Situation und dem was als Gesamtziel erstrebenswert ist.

Eine Neuorientierung in der Forschung ist angesagt.


Wissenschaft bedeutet zwar immer systematisches Vorgehen, aber um zu entscheiden, welche Richtung förderlich oder zerstörerisch für das Leben ist, dafür sind zusätzliche Kriterien erforderlich.

Die Entscheidung über die Richtung der Forschung wurde bisher weitgehend willkürlich getroffen, vorwiegend aufgrund der Interessen des einzelnen Wissenschaftlers oder der jeweiligen Geldgeber wie den staatlichen Organisationen, Industrieunternehmen und gesellschaftlichen Interessengruppen. Die Folge ist, dass Forschung vorrangig nicht der Lösung der globalen Probleme der Menschheit dient, sondern bestimmte Einzelinteresse befriedigt wie z.B. die wirtschaftliche Vormachtstellung eines Unternehmens oder einer Nation. Überspitzt formuliert führt das auf die Frage: was bringen milliardenteure Teilchenbeschleuniger den Millionen unterernährten Kindern in der Welt?

Die Forschungsimpulse der TM sind immner nur lebensförderlich und sanft.

Die Forschungsimpulse der Transzendentalen Meditation unterscheiden sich von Grund auf von einer willkürlichen, durch Teilinteressen bestimmten und nur im Glücksfall lebensförderlichen Forschung. Die TM bringt ausgehend von der Erfahrung des Transzendentalen automatisch Forschungsziele ins Spiel, die für das gesamte Leben förderlich sind.

Genau diese Besonderheit der TM-Forschung ist aber in den vergangen Jahrzehnten benutzt worden, die Rezeption der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Transzendentalen Meditation zu blockieren mit dem Argument, dass damit ein Bias in Richtung Vertuschung von nicht in das Konzept passender Forschung verbunden ist.

Diese Abmahnung von Seiten der akademischen Wissenschaft hat wesentlich dazu geführt:

(1) dass die Technik der TM, die in den 1970er und 80er Jahren einen
Forschungsboom erlebte, seit ende der 1980er Jahren an deutschen
Hochschulen nicht mehr erforscht wurde. Wer auf diesem Gebiet forschen
wollte musste ins Ausland gehen,

(2) dass in akademischen Fachbüchern die Transzendentale Meditation
entweder gar nicht oder nur ganz kurz erwähnt wird,

(3) dass die 1972 gegründete deutsche wissenschaftliche
Forschungsgesellschaft der TM 2002 aufgelöst wurde,

(4) dass die Konferenz von 2010 über Meditation und Wissenschaft
ausschliesslich Aufmerksamkeitsübungen (Achtsamkeit) betrachtete,
während die grundlegendere Transzendentale Meditation erst gar nicht
eingeladen wurde, obwohl sie die weltweit am besten erforschte und
verbreitetste geistige Techniken ist.

Um einen Beitrag zur Beendigung diese Phase der Fehlinformation über die TM-Forschung in Deutschland zu leisten, wurde im Sommer 2010 das Darmstädter Wissenschaftsforum in Leben gerufen. Erstes Ziel ist die Stärkung der wissenschaftlichen Stimme der TM im deutschsprachigem Raum und das zunächst bei den TM-Praktizierenden.

Die Überwindung des Wilden Westens der Fehlinformation.


Was aktuelle Informationen über die Transzendentale Meditation betrifft, so ist heute jeder weitgehend auf das Internet oder auf private Email-Verteiler angewiesen. Nun ist aber das Internet, das 1970 als Email-Kommunikations-Medium begann und dann (ab 1990) durch das World Wide Web populär wurde, gegenwärtig in einem Zustand, der als Wilder Westen der Fehlinformation bezeichnet wird. Zumindest ist das eine Einschätzung aus den USA wo die Zahl der Internetbenutzer besonders hoch ist. Was der Benutzer des Internet heute als Ergänzung zu der von Werbung (im weitesten Sinne) dominierten Informationsflut zusätzlich braucht, sind Entscheidungskriterien und Beurteilungsmasstäbe, damit seine Recherchen und Schlussfolgerungen nicht irregeleitet werden.

Als Konsequenz aus den engagiert geführten Diskussionen im ersten halben Jahr seines Bestehens versteht sich das Darmstädter Wissenschaftsforums ab 2011 vorrangig als ein Instrument, die verfügbaren Informationen über die Transzendentale Meditation so aufzubereiten, dass vorallem eine Eigenschaft im Leben des einzelnen und der Gesellschaft intellektuell verständlich und in ihrer praktischen Bedeutung gefördert wird, die Maharishi Mahesh Yogi, der Begründer des Programms der Transzendentalen Meditation, als Unbesiegbarkeit bezeichnet.

Am Begriff Unbesiegbarkeit scheiden sich die Geister, doch das muss nicht sein.

Unbesiegbarkeit ist ein äusserst provokantes Wort, das auch unter den Praktizierenden der Transzendentalen Meditation umstritten ist, denn viele befürchten, durch die unreflektierte Verwendung dieses Begriffes ins gesellschaftliche Abseits zu geraten. Vorallem in Deutschland wird seit den Erfahrungen während der Nazi-Zeit mit dem Begriff Unbesiegbarkeit ein übersteigertes Geltungsbewusstsein assoziiert, bishin zum Machtmissbrauch. Auch ist mit dem Begriff im politischen Bereich der Anspruch der Industrienationen nach militärischer bzw. wirtschaftlicher Vormachtstellung verknüpft. All diese Aspekte des Verhalten einzelner Personen bzw. Nationen sind aber nicht gemeint, wenn in Verbindung mit der Transzendentalen Meditation der Begriff Unbesiegbarkeit verwendet wird.

Da er aber benutzt wird und zwar in einem genau definierten lebensförderlichen Sinn ist es wichtig, dass er in all seinen Konsequenzen erklärt und verstanden wird. Wo sonst sollte das geschehen, wenn nicht in einem Wissenschaftsforum? Aber es sollte auf eine Weise geschehen, dass die wissenschaftlichen Argumente, die für die Verwendung des Begriffs Unbesiegbarkeit sprechen, auch von denen akzeptiert werden können, die sich von dem Begriff zunächst abgestossen fühlen bzw. ihn als Ausdruck eines überzogenen Wertegefüges ansehen. In der kontrovers geführten Diskussion wurde in diesem Zussammenhang von psychologischer Seite die Bezeichnung "überwertige Ideen" benutzt, weil in der Verwendung von Begriffen wie Unbesiegbarkeit eine übersteigerte, realitätsferne bis fanatische Lebenseinstellung vermutet wird, was gegen die TM sprechen würde.

Wortlich genommen bezeichnet aber der Begriff Unbesiegbarkeit ziemlich genau den Sachverhalt, um den es im Falle der Transzendentalen Meditation geht, nämlich den ausgeprägten Selbstschutzmechanismus von kohärenten kollektiven Systemen. Zu den kollektiven Systemen zählen dabei nicht nur menschliche Gesellschaften, Pflanzen- und Tier-Gemeinschaften wie Vogel-Schwärme, sondern auch Festkörper, Flüssigkeiten, Gase und Kraftfelder, weil sie alle aus sehr vielen Teilchen bestehen; insbesondere zählt dazu natürlich auch der menschliche Körper.

Unbesiegbarkeit hat also in der TM-Forschung den Status eines Fachbegriffs, eines terminus technicus, der einen dauerhaften und rundum entwicklungsförderlichen Zustandes des Schutzes und der Sicherheit bezeichnet, der allein durch das geordnete Zusammenwirken aller Teilaspekte eines Systems entsteht.

Der Begriff Unbesiegbarkeit wird zwar seit den 1970er Jahren in Verbindung mit der Transzendentalen Meditation benutzt aber so richtig anfreunden konnten sich bisher nur wenige damit. Das ist insofern bedauerlich, da gerade dieser Begriff wie auch schon der Begriff Transzendental zu den Markenzeichen der TM zählt, weil darin die Kraft des geordnetren Zusammenwirkens zum Ausdruck kommt.

Die sanfte Kraft der Kohärenz bringt uns weiter.


Was nützen alle Informationen, wissenschaftlichen Erkenntnisse, Verfeinerungen der Wahrnehmung und der Emotionen, aller technischer und wirtschaftlicher Fortschritt, wenn dadurch nicht die Geordnetheit im Leben jedes einzelnen und der Gemeinschaft wächst. Kohärenz ist der Schlüssel für unbesiegbare individuelle und kollektive Sicherheit.

Information allein schafft noch keine Kohärenz, wenn vor lauter Bäumen der Wald nicht gesehen wird, wenn mit zunehmender Information das Bedürfnis wächst immer weiter Forschen zu müssen. Forschung sollte zu gesicherten Erkenntnissen führen und nicht zum Selbstzweck werden. Das erfordert zunächst Kriterien, wann Wissen vollständig ist. Diese Kriterien sind heute deshalb so wichtig, weil jeder im Internet seinen persönlichen Standpunkt in Form einer attraktive Webseite als endgültige Wahrheit präsentieren bzw. ein Buch über seine ganz spezielle Weltsicht als höchste Erkenntnis anbieten kann. Oder im anderen Extrem: Was bringt es, wenn alles was sich seit Langem bewährt hat immer wieder aufs neue in
Frage gestellt wird. Wie aber trennt man die Spreu vom Weizen? Die Darstellung der wissenschaftlichen Befunde allein genügt dazu nicht.

Worüber gegenwärtig kaum gesprochen wird ist, wie vorgegebene Einzeluntersuchungen und Detailinformationen in ein realistisches Gesamtbild eingeordnet werden können. Dazu gehören die Kriterien wie wissenschaftliche Befunde zu interpretieren sind, wie der Einfluss von Wunschdenken vermieden werden kann, wie sich eine persönliche Sichtweise von einem ausgewogenen Urteil unterscheidet und ähnliches mehr.

Eine dynamische Orientierungshilfe wird gebraucht.


Diese Aufgaben versucht das Darmstädter Wissenschaftsforum vorrangig anzugehen, um zu einer sachgerechten Einschätzung der Transzendentalen Meditation zu gelangen, die sich den ständig ändernden Notwendigkeiten anpasst. Die Entwicklung einer solchen dynamischen Orientierungshilfe ist wichtig, weil die Rolle der TM im Leben keine statische ist, sondern sich mit dem Entwicklungsstand und den Erfordernissen der Zeit verändert.

Was aber während aller Entwicklungsphasen des Bewusstseins als ständig sich weiter entfaltender Aspekt erhalten bleibt, ist die kohärenzbezogene, dynamische Eigenschaft der Unbesiegbarkeit. Unbesiegbarkeit ist also kein Fernziel der Transzendentalen Meditation sondern beginnt mit der ersten Berührung der transzendentalen Realität.

Die bisherige ca. 40 jährige Geschichte der wissenschaftlichen Forschung der Transzendentalen Meditation illustriert in Theorie und Praxis das Wachsen von Unbesiegbarkeit wo immer das Programm der TM ernsthaft genutzt wurde.

In den Jahre 1970 und 2010 sind

(a) wissenschaftliche Grundsatzarbeiten zur Transzendentalen Meditation
veröffentlicht worden, die als Meilensteine der Bewusstseinsforschung
angesehen werden können, und

(b) es fand in diesen beiden Jahren in Deutschland jeweils eine Tagung
zum Thema Meditation statt, durch die die Erforschung der
Transzendentale Meditation wesentliche Impulse erhalten hat,
wenn auch vielleicht auf andere Art und Weise als von den
Veranstaltern erwartet.

Auf dem Hintergrund dieser Entwicklung werden als Einstieg in die Forschungsziele der Transzendentalen Meditation im öffentlichen Teil des Darmstädter Wissenschaftsforums u.a. folgende Themen behandelt:

Rezeption der Transzendentalen Meditation im Gesundheitssektor:
Erfahrungen von 40 Jahren,

Wissenschaftliche Untersuchungen der Transzendentalen Meditation:
Vergleich der Jahre 1970 und 2010,

Vergleich der Selbstdarstellung der Transzendentalen Meditation mit
der Sicht Aussenstehender: 1970/ 2010,

Vergleich zweier Meditations-Tagungen: Die Verengung der Perspektive 1970/2010,

Die gesellschaftliche Bedeutung der Transzendentalen Meditation: Der Maharishi Effekt,

Kollektive Unbesiegbarkeit als ein Kennzeichen der Wirksamkeit der Transzendentalen Meditation,

u.v.m.
Letzte Änderung: 8 Jahre 5 Monate her von admin. Begründung: bessere Lesbarkeit des Textes

Aw: Einführung in die Forschungsimpulse der TM 8 Jahre 7 Monate her #92

Folgende Email aus Amerika weist ebenfalls auf die Notwendigkeit hin, in der Flut persönlicher Darstellungen und einseitiger Betrachtungen den Gesamtüberblick nicht zu verlieren und bestätigt damit die Intension des Darmstädter Wissenschaftsforums:


Original Message
From: Shaas A. Ruzicka
Date: Mon, 03 Jan 2011
Subject: What about conflicting info about Transcendental Meditation that I find on the Internet?

We live in an era the New Yorker magazine dubbed "The Age of Misinformation." How to sort the truth from the gossip? Check it out: "What about conflicting info I read on the Internet about Transcendental Meditation?"
meditationasheville.blogspot.com/2010/12...out-tm.html?spref=fb
As we all know, just because something is on the Internet doesn't make it true. The Web is the new Wild West — lots of diverse, interesting, sometimes crazy stuff going on and not all of it cool headed, warmhearted or guided by the light of reason, Search engines retrieve information based on keywords and “relevant” content, not on accuracy. It’s not surprising, then, that Google might yield a handful of Websites that give conflicting definitions and bizarre explanations of the TM program — or sites posing as “objective" or “skeptical” but which present erroneous information. Even Wikipedia, supposedly neutral and reliable, is an amalgam of shifting content, based not on accuracy but on citable references from any published source — regardless of how out-in-left-field that source may be — and assembled by rotating "volunteers" not required to be experts. But fortunately it's easy to find some very good online resources, and the TM program's educational websites are about as simple and straightforward as the TM technique itself. Most important, the TM technique is taught by certified teachers who uphold the purity and effectiveness of the original practice introduced by Maharishi Mahesh Yogi.

How to sort truth from gossip? First, remember that TM practice is personal, and that the process of transcending can truly be appreciated only through direct experience. Although the TM technique is simple and enjoyable, the practice is private, subtle and often abstract. It can therefore be easily misconstrued by someone who hasn't had or doesn't comprehend the experience — especially someone prone to speculation or quick to judge. Luckily, for anyone who hasn't yet experienced the benefits of the Transcendental Meditation technique directly, there's the body of scientific research. The peer-reviewed studies, published in leading medical and scientific journals, demonstrate the real-world benefits of daily practice and the uniqueness of the technique — taking something otherwise private and personal and rendering it concrete and objectively verifiable. We encourage you to research the Transcendental Meditation program and recommend www.TM.org
and the quality sites featured on the resources page there. The views of doctors, scientists and medical school professors can be found at
www.doctorsontm.org/
If you are scientifically inclined, we suggest you search the NIH resource PubMed
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/advanced
where you can find independent scientific research studies on the TM technique and also on other forms of meditation. For critical examination of the TM program, you might check out Skeptics on TM skepticsontm.blogspot.com/
At The Truth About TM page
www.truthabouttm.org//truth/Home/index.cfm
meditation researcher Dr. David Orme-Johnson addresses issues related to scientific research and other areas.
Best of luck in your research. Why is 20 minutes so effective? Is TM just another form of "mantra" meditation? Why pay for TM when I can learn meditation for free? Why is TM trademarked? How is Transcendental Meditation different from mindfulness?
The myth-page:
meditationasheville.blogspot.com/p/myths.html
aims to clarify some of the more common misunderstandings.
Letzte Änderung: 8 Jahre 5 Monate her von admin. Begründung: bessere Lesbarkeit des Textes
  • Seite:
  • 1
Ladezeit der Seite: 0.109 Sekunden