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THEMA: Bewusstsein und Organisation

Bewusstsein und Organisation 8 Jahre 4 Monate her #129

Globales_Land_2011-05-08.jpg


Liebe Freunde,
am Tag des dauerhaften Erfolges im vedischen Kalenders- Akshaya Tritiya - ist es Tradition bei den TM-Praktizierenden, die Fahne des Globalen Landes des Weltfriedens zu hissen. Deshalb beginnt heute im Darmstädter Wissenschaftsforum
www.tm-darmstadt.de/das-forum, quasi als symbolische Fahnenhissung, eine Diskussion der Organisationsprinzipien des Globalen Landes des Weltfriedens, die letztlich für jede Art von Verwaltung gültig sind.

Maharishi Mahesh Yogi hat viel Zeit damit verbracht, die Struktur einer idealen Administration der Gesellschaft auf der Grundlage der Naturgesetze auszuarbeiten und exemplarisch am Globalen Land des Weltfriedens zu verwirklichen. Dieses organisatorische Modell erweitert die Ideen, die den Vereinten Nationen zugrunde liegen, durch Berücksichtigung der natürlichen Gesetzmässigkeiten des kollektiven Bewusstseins insbesondere der Phänomene kollektiver Kohärenz und Selbst-Organisation.
Diese Gesetzmässigkeiten sind zwar von den Naturwissenschaft sehr genau erforscht worden aber ihre Übertragung auf den gesellschaftlichen Bereich steckt noch in den Anfängen.

Maharishi hat nicht nur mehrere Bücher über dieses Thema geschrieben, sondern auch exemplarisch die Organisation der Transzendentalen Meditation, ihrer Lehre, Verbreitung und Weitergabe nach den Prinzipien der Selbst-Organisation und Kohärenz strukturiert

Aktuelle Emails, die den Anstoss zu dieser virtuellen Fahnenhissung bilden, beklagen die Diffamierung der TM durch die Medien, durch die Rechtsprechung, die nationalen Regierungen und sehen die Haupt-Ursache für die gesellschaftliche Ablehnung und Ausgrenzung der Transzendentalen Meditation in der öffentlichen Wahrnehmung der Struktur und Präsentation der TM-Organisation.

Um diesbezüglich eine Veränderung herbei zu führen, ist es aus wissenschaftlicher Sicht notwendig, die wissenschaftlichen Prinzipien einer idealen Gesellschaft und deren Verwaltung zweifelsfrei zu verstehen und dann wirksam zu umzusetzen.
Der dabei von uns und auch von der Gesellschaft zu leistende Bewusstseinsschritt ist von Maharishi wiederholt durch eine Geschichte illustriert worden, die aus der Zeit überliefert ist als König Ram regierte:
Im Land des Königs Vishwamitra herrschte grosse Dürre und er ging deshalb zu Brahmarishi Vashishta, dem Lehrer von König Ram, zur Lösung des Problems. In Maharishis Interpretation der Geschichte war das Verständnis von Vishwamitra noch ganz auf die Logik der natürlichen Zahlen 1, 2, 3,... beschränkt. Er konnte deshalb zunächst die unbegrenzte Realität des Einheitlichen Feldes nicht erfassen, zu der Vashishta Zugang hatte und was allein dauerhaften Fortschritt garantiert. Vielmehr versuchte Vishwamita, seinem Verständnis entsprechend, sein Ziel mit Gewalt zu erreichen. Der praktische Zugang zum Vereinheitlichten Feldes erfordert aber eine Logik, die über die natürlichen Zahlen 1, 2,3,...hinausgeht. Maharishi nennt das die Logik der Absoluten-Zahlen und sagt voraus, dass ohne deren Kenntnis eine dauerhafte Lösung der Probleme des Lebens nicht möglich ist.
Aus diesem Grund wurde im Darmstädter Wissenschaftsforum auch kürzlich damit begonnen, gemeinsam ein Verständnis der Absoluten Zahlen zu erarbeiten
www.tm-darmstadt.de/das-forum/30-vedisch...-mathematik.html#119
als Schlüssel zum Verständnis von Maharishis Absoluter Theorie der Regierung, der Verteidigung und der perfekten Organisation.
Eine ernsthafte Beschäftigung mit Maharishis Absoluter Theorie der Organisation, könnte ein Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Wertschätzung der Transzendentalen Meditation sein.

In diesem Sinne dauerhaften Erfolg
Herzlichst
Euer Bernd Zeiger
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Tue, 03 May 2011
Subject: FW: TM in der Öffentlichkeit
From: "UdoRedlich”


Liebe KollegenInnen,

die Antworten des Senders und des Sekteninfos NRW auf das Anschreiben meines Rechtsanwaltes war wohl zu erwarten. Ich möchte es aber dabei nicht bewenden lassen, da ich es für einen Teil einer neuerlichen gezielten Aktion zur Ausgrenzung der TM/TM-Bewegung in noch massiverer Form halte, als es früher der Fall war.

Aus Kreisen der Kirchen, der Politik und der Wissenschaft ist da was im Gange, was der TM-Bewegung nicht gut tut. Ich sehe es auch im Zusammenhang mit dem Medienrummel, der um die Achtsamkeitsmeditationen veranstaltet wird.

Sowohl mein Berufsverband BDP als auch meine Landespsychotherapeutenkammer haben sich auf meine Bitte zu einer Einschätzung noch nicht geäußert. Ich vermute mittlerweile, sie möchten sich so weit es geht, vor einer Stellungnahme drücken. Ich habe kürzlich noch mal telefonisch um eine Äußerung gebeten.

Die Behauptung, TM stehe nicht auf dem Boden des Grundgesetzes etc. und die Weiterverbreitung solcher Anfeindungen über die Medien, ist eine Ungeheuerlichkeit, die wir nicht so stehen lassen sollten. Wenn ein eingetragener Verein, der z.T. aus staatlichen Geldern gefördert wird, von TM als totalitärem System spricht, das nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, dann ist das ein massiver Vorgang.

Klaus - welche Reaktion hast Du auf Deine e-Mail an das Sekteninfo NRW und den Sender 3satonline erhalten?

Ich denke, es ist höchste Zeit für die deutsche TM-Bewegung, eindeutig Stellung zu beziehen und sich in der Öffentlichkeit anders zu positionieren.
Für die Zentrale der deutschen TM-Bewegung halte ich es dringend angeraten, Mittel in einen Mitarbeiter zu investieren, der sich Vollzeit um die Medienpräsenz und Imagepflege im Internet kümmert. Es ist eines der wichtigsten Kommunikationsmedien geworden, diese Investition könnte viel bewirken, um wieder in persönliche Kontakte zu kommen.

Das Prinzip des "Höchsten zuerst" darf nicht dazu führen, die anderen Dinge zu vernachlässigen, sonst wird es zum Realitätsverlust.
Ich glaube in dieser Situation übrigens nicht an folgende Argumente:

- die Naturgesetze werden es schon richten
- wir machen einfach weiter, wie bisher
- es lohnt sich nicht, dem Streß Aufmerksamkeit zu geben
- bloß nicht die Sache noch mehr aufwirbeln
- wir vertreten die höchste Wahrheit, die Gesellschaft muß sich in unsere Richtung bewegen
wenn sich dieser kollektive Streß gelost hat, ist hinterher alles viel besser
usw. usw.


Ein konkreter Vorschlag: regionale Konferenzen der TM-Lehrer einberufen, um die Positionierung der Bewegung in der Öffentlichkeit zu besprechen.


Wirklich schön, daß langsam wieder etwas mehr Bewegung in die Bewegung kommt.

Beste Grüße von Udo


Original Message
Date: Tue, 03 May 2011
Subject: Re: FW: TM in der Öffentlichkeit
From: Klaus Weber
To: "UdoRedlich"


Lieber Udo,

im Grunde habe ich keine Reaktion erwartet, zumal ich nicht Sprecher der Maharishi Veda GmbH oder Maharishi Weltfriedens-Stiftung bin. Vielen Dank für dein Engagement. Raja Emanuel hat meine Aktion nicht unterstützt, übrigens ebensowenig wie unsere Rechtsberater Reinhard Buchzik und Claus Godbersen. Inhaltlich stimme ich dir völlig zu. Eine Verbesserung der Situation halte ich nur für möglich, wenn sich die TM-Lehrer organisieren. Die bisherigen Versuche in dieser Richtung waren leider nicht erfolgreich.

Herzliche Grüße
Klaus
jai guru dev



Original Message
Date: Wed, 04 May 2011
Subject: Re: FW: TM in der Öffentlichkeit
From: Klaus Weber
To: "UdoRedlich"


Lieber Udo,

ein Kollege sagte mir, er hätte sichere Informationen darüber, dass alle Prozesse, welche die Bewegung führt, mit einer Niederlage enden würden, da es entsprechende Anweisungen des Justizministeriums gäbe. Das erklärt, weshalb wir keine Prozesse mehr führen. Bei privat geführten Prozessen mag das anders sein.

Herzliche Grüße
Klaus
jai guru dev


Original Message
Date: Wed, 04 May 2011
Subject: Re: TM in der Öffentlichkeit
From: Theo Fehr
To: Klaus Weber

Hallo Ihr Lieben,
ich werde nicht müden zu betonen, dass - solange Struktur und Auftreten dieser TMO (Raja-Organisation) besteht - die Gesellschaft das nicht akzeptieren wird.
Ein westlicher Struktur aufgepfropftes mittelalterliches absolutistisches Raja-System wird nicht - auch zukünftig nicht - ernst genommen. Eine Denke wie "Kritik am Raja ist nicht erwünscht" passt nicht in die Zeit. Die von S. Riede geäußerten Zitate zeigen, dass es auch nötig ist, sich mit Maharishis mitunter recht einseitigen und teils weltfremden Äußerungen im einzelnen persönlich auseinanderzusetzen, um glaubwürdig zu werden. Nicht alles von ihm gesagte ist sakrosankt.
Die Verwechslung des Vertretens eigener, von Maharishi abweichender, Ansichten mit spirituellem Ungehorsam des Schülers gegenüber dem Meister scheint mir darauf hinzuweisen, dass viele sich mit ihrem persönlichen Verhältnis zu Maharishi stärker auseinandersetzen sollten statt "blinden Gehorsam" und Gefolgschaft auf eine fragwürdige Organisation mit Raja an der Spitze zu übertragen, ohne Mitwirkungsrechte zu installieren und dadurch erst selbst Verantwortung für eigenes Mitwirken und Mitbestimmen zu übernehmen.
Ohne die organisatorischen Strukturen einer grundlegenden Erneuerung zu öffnen, ausgehend von einer repräsentativen TML-Versammlung, wird sich in der Öffentlichkeit nichts bewegen. Es ist Indien, das als "größte Demokratie der Welt" bezeichnet wird.

Die anstehende Entscheidung ist eine zwischen gesellschaftlicher Isolation (Unverständlichkeit und Ablehnung) und Integration (Verständlichkeit und Akzeptanz).


LGTheo



Original Message
Date: Wed, 18 May 2011
Subject: AW: TM in der Öffentlichkeit
From: "Lothar Heggmair"
To: "'Theo Fehr'"

Lieber Theo,
ich kann dir dazu leider nicht zustimmen.
Wenn es ein Problem mit der Raja Organisation gibt, dann höchstens mit den Menschen, die die Ämter bekleiden.
Übrigens O-Ton Maharishi :
ein Raja sei immer wie ein Bruder und niemals der Boss

Und weiter – die TM Lehrer selber, sie sind sich alle nicht einig, alles Einzelkämpfer, keine Struktur ..
Wir müssen schon bei uns selber anfangen
LG Lothar

Original Message
Date: Wed, 18 May 2011
Subject: Re: TM in der Öffentlichkeit
From: Klaus Weber
To: Lothar Heggmair

Lieber Lothar,

eben habe ich ein sehr interessantes Buch von Dr. Harung zu diesem Thema gelesen "Invincible Leadership". Die niedrigste Form des Managements ist danach autokratisch.

Autocratic Management.
The most limiting situation is when the individuals awareness is dominated by immediate desires, i.e., the Opportunist. When immediate desires or impulses are dominating corporate consciousness, the employees tend to act with preconventional morality and in an egocentric manner. He has little empathetic communications with others or appreciation for what benefits the the whole organization. In such a chaotic social context, an autocratic controlling management style tends to emerge. The low level of organizational coherence results in little consistency, frequently giving rise to arbitrary decisions depending on the whims of those in charge. Although appropriate to this immature stage of collective growth, this kind of unilateral force is, nevertheless, the lowest, least effective and least legitimate form of power..also Management nach Gutsherrenart.


Die bislang höchste Form des Managaments ist "value-based".

Dr. Harung beschreibt auch einige "value-based" Organisationen, in denen die Lebensqualität erheblich höher ist.

Danach kommt nur noch das "consciousness-based" invincible management.

Das Buch kann man am günstigsten ($ 20 + Transport) bei der MUMPress bekommen. Wenn Interesse besteht, kann ich gerne eine Sammelbestellung organisieren.

LG Klaus
Letzte Änderung: 8 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Aw: Bewusstsein und Organisation 8 Jahre 4 Monate her #133

Das Globale Land des Weltfriedens ist nicht das Ergebnis einer Anstrengung, sondern das spontane und natürliche Resultat der Erfahrung des Zustandes der geringsten Anregung des Bewusstseins durch einzelne Menschen. Die Erfahrung des Zustandes der geringsten Anregung des Bewusstseins bedeutet die Belebung einer alles mit einander verwindendenden, allgegenwärtigen Realität. Die spontane gesellschaftliche Auswirkung dieser Erfahrung ist reibungsloses Zusammenwirken (Kohärenz) durch Stärkung der inneren Verbundenheit. Die nachweisbare Auswirkung der Erfahrung des Grundzustandes des Bewusstseins wird als Maharishi Effekt bezeichnet. Dieser gesellschaftliche Effekt wird durch zusätzliche Faktoren verstärkt wie traditionelle kulturelle Werte, Familienbande und Verwandtschaftbeziehungen.

Der Begriff „Zustand der geringsten Anregung“ stammt aus der Quantenphysik. Seine Verwendung zum Verständnis kollektiver Ordnungsphänomene ist auch Anfang des 21. Jahrhundert noch ungewöhnlich. Obwohl seit den 1970er Jahren zahlreiche Untersuchungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, die den gesellschaftlichen Ordnungseffekt (Maharishi Effekt) der Erfahrung des Zustandes der geringsten Anregung nahe legen, sind die akademische Psychologie und Soziologie noch nicht zur quantenmechanischen Betrachtung vorgedrungen.
Zum Verständnis des Globalen Landes des Weltfriedens und der damit verbundenen Organisationsphänomene reichen also die Begriffe der akademischen Sozial-Psychologie und Soziologie nicht aus, vielmehr ist eine begriffliche Erweiterung erforderlich, die eine genaue Kenntnis der ganzheitlichen Realität des Bewusstseins voraussetzt. Ansatzweise helfen hier Quantenmechanik und Quantenfeldtheorie weiter, die bereits erfolgreich zum Verständnis kollektiver Systeme bzw. Felder der Natur angewandt wurden.
Maharishi_Effekt_2011-05-15-2.jpg


Der Weg über Quanten-Modell zum Verständnis soziologischer Phänomene wie der Maharishi Effekt ist gegenwärtig noch unumgänglich, weil die Soziologie und auch Psychologie den ganzheitlichen Charakter des Bewusstseins noch nicht erkannt haben. Was den Sprung zur ganzheitlichen Sichtweise noch verhindert ist die akademische Beschränkung auf die Analyse der Wechselbeziehungen zwischen Individuen und Gruppen. Eine solche klassische Betrachtungsweise dringt solange nicht zur quantenmechanischen Realität vor, wie der allgegenwärtige Bereich der Naturgesetze nicht in die Betrachtung einbezogen wird. Das ist ein sehr wichtiger Punkt:
Das klassische Beziehungsgeflecht ist niemals ganzheitlich-quantenmechanisch. Ist aber die quantenmechanische Realität bekannt, können daraus die klassischen Phänomene abgeleitet werden. D.h. das Quantenmechanische schliesst immer das Klassische mit ein.
Die folgende Argumentation geht von der quantenmechanischen Realität aus:

Der Zustand der geringsten Anregung des Bewusstseins ist als quantenmechanischer Grundzustand der reinste Repräsentant einer Realität, die alles mit allem verbindet. Machen Menschen systematisch und regelmässig die Erfahrung des Grundzustandes des Bewusstseins (durch Transzendentale Meditation), kommt der Dritte Hauptsatz der Thermodynamik zur Wirkung, der seine Wurzeln im Quantenmechanischen hat. Der Dritte Hauptsatz ist das universelle Prinzip der Verwirklichung von Ordnung durch Verringerung der Anregung. Verringerung der Anregung bedeutet zweierlei
(a) beim einzelnen quantenmechanischen System ist es der Übergang zum Grundzustand und
(b) beim kollektiven System (Phase), wie es die Thermodynamik studiert, bedeutet es Abnahme der Temperatur (=Mass für die ungeordnete Aktivität).

Ab einer bestimmten Temperatur wird als Konsequenz des Dritten Hauptsatzes, das kollektive Verhalten der thermodynamischen Phasen vom quantenmechanischen Verhalten der einzelnen Individuen bestimmt, d.h. die quantenmechanische Realität der uneingeschränkten Verbundenheit kommt spontan zur Geltung. War vorher die Quanten-Realität durch ungeordnete Aktivität verdeckt dominieren ab einer bestimmten Temperatur-Schwelle die quantenmechanischen Korrelationen das Verhalten. Möglich wird das durch einen quantenmechanischen Mechanismen, der als „Superstrahlungs“-Effekt bezeichnet wird. Die entsprechende Theorie wurde 1954 von R.H. Dicke veröffentlicht.
Dass der Superstrahlungseffekt auch im soziologischen Bereich gültig ist, wurde zuerst von Maharishi Mahesh Yogi in den 1960er Jahren vorausgesagt. Der entsprechende gesellschaftliche Effekt wird deshalb als Maharishi Effekt bezeichnet und besagt, dass in einem aus N Individuen bestehenden Kollektiv der TM-praktizierende „Wurzel von N“-Anteil der Bevölkerung spontan einen Phasenübergang zu grösserer Ordnung hervorruft.
Der erste empirische Nachweis des Maharishi Effektes gelang Anfang der 1970er Jahre als in 11 US-Städten wo 1972 ca. 1% der Bevölkerung die Transzendentale Meditation praktizierten eine signifikante Abnahme der Kriminalität beobachtet wurde, während in vergleichbaren Städten, dem US-weiten Trend entsprechend die Kriminalität zunahm. Die Untersuchung stammt von C. Borland, und G.S. Landrith III. ( Collected Papers , Vol. 1, pp. 639 – 648, 1975). Weitere Untersuchungen haben diesen Effekt bestätigt und erweitert.

Dass gerade 1% TM-Praktizierende diese Wirkung hervorrufen liegt daran, dass Städte mit N=10 000 Bewohner betrachtet wurden. Nach dem Superstrahlungsprinzip ist in diesem Fall die Wurzel-N = 100 was 1% der Bevölkerung entspricht.
Die Schautafel fasst die dem Maharishi Effekt zugrundeliegende Gesetzmässigkeit zusammen.

Auf der grundlegendsten, naturgesetzlich bestimmten Ebene ist das Globale Land des Weltfriedens die Verwirklichung des Maharishi Effektes weltweit: Globaler Maharishi Effekt.

Im nächsten Schritt sind dann die den Maharishi-Effekt verstärkenden Faktoren zu untersuchen und dann in einem weiteren Schritt die auf dem Maharishi Effekt aufbauende natürliche Organisationsstruktur.


Original Message
Date: Mon, 09 May 2011
Subject: FW: Re: Kohärenz von Unternehmen
From: Dr.Zeiger
To: "Klaus Weber"

Lieber Klaus,
das Thema, das Du in der Email-Korrespondenz anschneidest passt sehr gut zur Diskussion über Bewusstsein und Organisation, die gerade im Darmstädter Wissenschaftsforum begonnen hat. Sicher ist es Dir recht , wenn ich sie als Denkanstoss in das Forum übernehme?

Wenn es darum geht die Rolle der kollektiven Kohärenz bei der Organisation einer Gesellschaft theoretisch zu begründen und praktisch umzusetzen sind klare Begriffe über die möglichen Arten von Kooperation in einer Gesellschaft (Menge, Kollektiv) wichtig.

Tatsache ist:
Bei der Beschreibung kollektiver Ordungsphänomene insbesondere im gesellschaftlichen Bereich ist die Wissenschaft gegenwärtig in einer Phase wo viele Effekte noch neu sind und die begriffliche Durchdringungn erst begonnen hat. Die entsprechende Erkenntnisse sind in Fachzeitschriften verstreut und betreffen so unterschiedliche Forschungsrichtungen wie Festkörperphysik, Quantenfeldtheorie und Soziologie.

Die bisherige Entwicklung führt aber grob gesehen auf die Unterscheidung der folgenden fundamentalen Arten des Zusammenwirkens:

1.statistische Ordnung( Gesetz der grossen Zahl, Spin und Statistik)

2.Ordnung durch Rückkopplung (z.B. deterministisches Chaos),

3.Superstrahlungs-Ordnung (LASER-Prinzip, Wurzel aus N),

4.Ordnung durch Kohärenz-Bereiche ("Kohärenzgruppen", "Wurzel aus 1%"),

5.Ordnung durch Wechselwirkung (Felder),

6.Uneingeschränkte Verbundenheit(unendliche Korrelation, Verschränkung).


Diese Arten der Kooperation gilt es mindestens zu verstehen, wenn die Beziehung zwischen individuellem Bewusstsein und gesellschaftlicher Ordnung angemessen beschrieben werden soll.

Aus der oben skizzierten allgemeinen Unterscheidung ergeben sich bereits einige Regeln , die bei der Beschreibung gesellschaftlicher Ordnungsphänomene zu berücksichtigen sind.

Die Ordnung in einem Kollektiv wird im Allgemeinen von der Anzahl der Individuen bestimmt..D.h. In den entsprechenden Gesetzmäßigkeiten treten Verstärkungsfaktoren auf, die von der Zahl der Individuen des Kollektivs abhängen.

Wirkt der "Wurzel aus N"-Verstärkungsfaktor so heisst das, es gelten die Gesetze eines kohärenten Strahlungsfeldes.

Andere Verstärkungsfaktoren entsprechen anderen Ordnungsmustern. Wird also der ordnungerzeugende Mechanismus verändert ändert sich auch der Ordnungstyp.

Diese Zusammenhänge müssen gründlich durchdacht und klar formuliert werden, wenn z.B. Konzepte wie der Maharishi Effekt, der zunächst als 1% Effekt bei Städten mit ca. 10 000 Einwohnern beobachtet wurde, auf den Einfluss von Kohärenzgruppen mit dem Verstärungsfaktor der Wurzel aus 1% von N erweitert wird oder ganz andere Verstärkungsfaktoren postuliert werden.

Noch etwas anders ausgedrückt:
Geht man von der Annahme aus, dass Bewusstsein durch das Vereinheitlichte Feld z.B. der Supergravitation, beschrieben werden kann, so wird die innere Ordnung durch den Eigendrehimpuls der beteiligten Individuen beschrieben. Der Eigendrehimpulse wiederum bestimmt die Art der Kooperation. Erhöhung des Ordnungszustandes eines Kollektives kann dann z.B. bedeuten, dass alle Verhaltensmuster in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden, entsprechend der Struktur des Supermultipletts.

Eine solche Argumentation mag zunächst weit her-geholt erscheinen und viele werden mit der Begründung davor zurückschrecken, dass sie sich mit einheitlichen Quantenfeldtheorien nicht auskennen. Will man aber die gefährliche Abhängigkeit der industriellen Gesellschaft von Maschinen und Computern überwinden und zu einer Zivilisation vordringen, die auf dem vereinheitlichten Feld beruht, ist ein solches absolutes d.h. selbst-bezogenes, Verständnis der gesellschaftlichen Ordnung unumgänglich.

Soweit ein erster Denkanstoss auf welche Weise sich die veränderte innere Ordnung von Individuen auf die Organisation z.B. eines Unternehmens auswirken könnte.

Wenn also wirklich ernst gemacht wird mit der Idee, dass die Verfassung des Universums das Verhalten eines Kollektivs bestimmt, dann ist es unvermeidlich Konzepte wie Supersymmetrie, den Zusammenhang zwischen Spin und Statistik und die unendliche Korrelation von Anfang an zu berücksichtigen. Und daraus ergibt sich dann auch erst eine allgemeine Akzeptanz von Konzepten wie die "Unbesiegbarkeit"
kollektiver Ordnung.


Herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Sun, 08 May 2011
Subject: Re: Maharishi-Effekt für Unternehmen bis 10000 Mitarbeiter
From: Klaus Weber
To: Volker Schanbacher

Lieber Volker,

wenn es nicht der Maharishi-Effekt ist, was würdest du denn sonst als Grund für die positive Geschäftsentwicklung ansehen, nachdem eine Zahl von Mitarbeitern in die TM eingeführt wurde? Es gibt ja noch eine ganze Reihe ähnlicher Beispiele. Sowohl Harung ("Invincible Leadership") als auch Alois Maier und E.Schrott ("Glück und Erfolg sind kein Zufall") machen dafür einen Feldeffekt des Bewusstseins bzw. den Maharishi-Effekt verantwortlich.

Maier schreibt, dass bei kleineren Unternehmen eine relativ größere Zahl von Meditierenden erforderlich sei, um den Effekt zu erzielen. Das würde zu meiner Formel passen. Hast du einen anderen Vorschlag?

Liebe Grüße
Klaus
jai guru dev

Volker Schanbacher schrieb:

Lieber Klaus,
die Formel fuer den Maharishi Effekt bezieht sich auf groessere Staedte und groessere soziale Einheiten, wie Provinzen und Laender. Betriebe sind naturgemaess auch innerhalb von Staedten und deshalb laesst sich so eine Formel sowieso nicht anwenden.
Fuer Betriebe haben wir ein Programm, das MCDP - Maharishi Corporate Development Programme. Wenn wir mit Betrieben sprechen und dort unsere Programme einfuehren, sollten wir das MCDP verwenden und nicht ueber den Maharishi Effekt fuer den Betrieb reden. Wir koennen jedoch erwaehnen, dass eine ausreichende Anzahl von
Yogischen Fliegern in einem Betrieb den Maharishi Effekt fuer das ganze
Land erzeugen koennen.
Liebe Gruesse
Jai Guru Dev
Volker

Original Message
From: Klaus Weber
To: Volker Schanbacher
Sent: Friday, May 06, 2011
Subject: Maharishi-Effekt für Unternehmen bis 10000 Mitarbeiter

Lieber Volker,
für Belegschaften kleiner als 10000 Mitarbeiter scheint mir die 1% Formel nicht brauchbar zu sein.

Stattdessen schlage ich diese Formel vor:
Erforderliche Mindestzahl von Meditierenden = (Mitarbeiterzahl) exp 1/2
oder
Erforderliche Mindestzahl von Sidhas = (Mitarbeiterzahl) exp 1/4

Was hältst du davon?

Herzliche Grüße und Jai guru dev
Klaus Weber (Dipl.-Ing.)


Original Message
Date: Tue, 10 May 2011
Subject: Re: Maharishi-Effekt für Unternehmen bis 10000 Mitarbeiter
From: Volker Schanbacher
To: Klaus Weber

Lieber Klaus,
vom Mechanismus her ist es das gleiche wie beim Maharishi Effekt. Es wird Kohaerenz im kollektiven Bewusstsein erzeugt, da hast Du vollkommen recht. Es ist nur so, dass die Formeln fuer den Maharishi Effekt sich auf groessere Systeme beziehen und es einfach keinen Sinn macht darueber zu spekulieren was fuer eine Formel in Betrieben gilt. Dafuer haben wir einfach nicht genug Studien und es haengt auch davon ab, wie der Betrieb in einer groesseren Einheit, z.B. Stadt/Land eingebunden ist. Wir haben hier einfach einen anderen Ansatz, das ist im MCDP Programme ausgefuehrt. Raja Michael Dillbeck und susie Dillbeck haben im wesentlichen das Material zum MCDP ausgearbeitet. Fruehere Versionen wurden z.B. von Alois Maier und Hartmut Voeller verwandt, die sehr eng mit den Dillbecks zusammengearbeitet haben. Das ist allerdings schon ca 15-20 Jahre her. Das MCDP Programme wird seit vielen Jahren speziel in Indien angewandt. Dort ist ein US-Governor mit Ausbildung in MBA taetig und fuehrt seit ca 1990 in vielen Betrieben das MCDP ein, in anderen Laendern kenn ich mich nicht so aus. Vom Coursematerial Office kann man die Unterlagen zum MCDP bestellen, allerdings macht dies nur Sinn, wenn man entsprechende Erfahrung hat.
Liebe Gruesse Jai Guru Dev
Volker


Original Message
Date: Thu, 19 May 2011
Subject: MMY: perception of unity,
From: Jörg Schenk


perception of unity: Humboldt, December 1970


MAHARISHI: ...if the consciousness or awareness of non-duality means that the table and chair don't exist as two, then that non-duality could not become a living reality. It would be a conceptual unity. It will only be on the level of conception, on the level of maybe understanding. But it won't be the actuality of a living life. It will not be a reality of day to day life.

The table has to be perceived as table and the chair has to be perceived as chair. The reality on the living level will be that the chair is cognized in terms of the Self. The table is cognized as table yet in terms of the Self. See the difference?

What predominates is the harmony of Being. What is secondary is the difference between the Self and the table and the chair. The difference is secondary, it is there, but it is secondary. What is primary is Being.

Because just as the sap is the essential constituent of the petal, when sap becomes primary on the vision then the petal remains secondary. But it remains a petal. And the reality of cognition in that state is, that the petal is cognized in terms of the Self. The petal is cognized. So the cognition of the petal is intact, but that is primarily on the level of sap and secondarily a petal.

In the state of CC duality is very predominant - this and this, two completely different and clear. This difference becomes less and less as the cognition becomes finer and finer. The level of cognition rises to the greater reality of life. And greater reality means the finer realities. Eventually the finest in the relative, the celestial and beyond that the infinite value of the object of cognition - the infinite value.

The object is seen as different from other objects, but what dominates the vision of the seer is unity, the harmony - the differences less dominating. It doesn't matter...

Letzte Änderung: 8 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Aw: Bewusstsein und Organisation 8 Jahre 3 Monate her #137


Voraussetzung für die jetzt anstehenden globalen kulturellen Transformationen wie z.B. die Energiewende ist gebündelte kreative Intelligenz.

Die Grundlage zur Bündelung kreativer Intelligenz ist ein bestimmte Art des nicht-verbalen, reibungslosen Zusammenwirkens in der Gesellschaft, das als kollektive Kohärenz bezeichnet wird und als gesellschaftlicher Superstrahlungseffekt (Maharishi Effekt) exakt definiert werden kann.

Die Verwirklichung des Maharishi Effektes ist das Gebot der Zeit. All diejenigen, denen das Wohl einer Gemeinschaft bzw. der ganzen Menschscheit wirklich am Herzen liegt, sollten sich darüber klar sein und die notwendigen Schritte in diese Richtung einleiten.

Globaler_Maharishi_Effekt.jpg

Original Message
Date: Mon, 09 May 2011
Subject: Re: FW: Re: Kohärenz von Unternehmen
From: Klaus Weber
To: "Dr.Zeiger"
Lieber Bernd, herzlichen Dank für deine Antwort.
Der 1%-Effekt ist eindeutig nachgewiesen. Bekannt ist auch, dass er für kleinere Populationen als 10000 nicht mehr exakt gilt und höhere %-Werte angenommen werden müssen. Die Frage ist also: Was unterscheidet in Bezug auf Dynamik des kollektiven Bewusstseins ein Großunternehmen (an einem Standort) von einer Kleinstadt? Meiner Ansicht nach müssen folgende Punkte berücksichtigt werden:
1. Die Interaktion der Mitglieder in einem Unternehmen ist stärker(Zusammenarbeit) 2. Die gemeinsamen insb. materiellen Interessen sind stärker
3. Bekannt ist, dass es in Unternehmen oft ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und eine gemeinsame Identität gibt.
Daraus würde ich ableiten, dass der Maharishi-Effekt in einem Unternehmen eher noch stärker wirksam ist als in einer Kleinstadt, d.h. eine relativ geringere Zahl von meditierenden Mitarbeitern den Feldeffekt auslöst. Einige Untersuchungen in der
Maharishi Corporate Development Programme-Dokumentation scheinen das zu bestätigen.
Die von dir benutzte Terminologie müsste erst noch in die Sprache des Managements übersetzt werden, d.h. quantenmechanische Begriffe müssten in psychologische und soziologische Parameter übersetzt werden. Das ist sicher nicht ganz einfach, aber sehr wichtig, denn die Wirtschaft ist unsere wichtigste Zielgruppe.

Herzliche Grüße Klaus
jai guru dev

Original Message
Date: Thu, 12 May 2011
Subject: Quanten Phasenübergänge FW: Re: FW: Re: Kohärenz von Unternehmen
From: "Dr.Zeiger"
To: "Klaus Weber"

Lieber Klaus,
der Maharishi-Effekt gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Entdeckung des 20.
Jahrhunderts und durch Analogien zur Physik der Vielteilchensysteme ist er auch theoretisch sehr gut verstanden. Letzteres gilt aber noch nicht für die verschiedenen empirisch gefundenen bzw. praktisch sinnvollen Verstärkungsfaktoren. Deine Liste lässt sich deshalb noch verlängern. Das ist praktisch deshalb so wichtig und erfreulich, weil sich durch solche Verstärkungsfaktoren die immer noch recht grossen Zahlen des Quadratwurzel-Gesetzes bedeutend verringert und viel weniger Personen denselben Effekt hervorbringen. Darüber demnächst mehr.

Dein Vorschlag die physikalischen Vorstellungen, die zur Begründung des
Wurzel-N-Gesetzes und seiner Verstärkungsfaktoren benutzt werden, durch psychologische und soziologische Begriffe zu ersetzen wird nicht funktionieren, weil diese Wissenschaften noch gar keine Vorstellungen vom Vereinheitlichten Feld und dem Zusammenspiel von Eigenschwingungen entwickelt haben.


Unsere pädagogisch-kreative Pionierarbeit ist also weiterhin gefragt. Recherchen der letzten Tage haben aber ergeben, dass in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der Quanten-Phasenübergänge gemacht wurden, die als Modelle für verschiedenen Verstärkungsfaktoren des Wurzel-N-Gesetzes geeignet erscheinen. Dazu ebenfalls bald mehr im Wissenschaftsforum.

Es lohnt sich also die Kohärenz von Unternehmen genauer zu untersuchen, zumal die TM-Organisation viele unternehmerische Züge hat.

Herzliche Grüsse Dein
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Thu, 12 May 2011
Subject: Re: Quanten Phasenübergänge FW: Re: FW: Re: Kohärenz von Unternehmen
From: Klaus Weber
To: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
Forschungsarbeiten des Informatik-Wissenschaftlers Dr. Thomas Routt
www.lebensqualitaet-technologien.de/cebit2007.html
kommen zu dem Ergebnis, dass auch die gesamte - von menschlichen Gehirnen konzipierte - Informatik und insbesondere Quantencomputer nach Vedischen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut sind und und funktionieren. Da dasselbe gemäß T. Nader in besonderem Maße auch für das menschliche Gehirn gilt, muss dieses in Wahrheit ein Quantencomputer par excellence sein.

Infolgedessen muss auch die Interaktion zwischen Quantencomputern nach quantenphysikalischen Gesetzen erfolgen. Wir sind nicht die ersten, die sich darüber Gedanken machen.
z.B.
www.google.com/search?q=Quantenphysik+6+...&fp=77225a053e8fe8b5.

Auch wenn es in der Soziologie noch keine klare Vorstellung vom Einheitlichen Feld
gibt, so gibt es sicher Kenntnisse über angeregte Zustände des Einheitlichen Feldes. Um die Gesetzmäßigkeiten des Maharishi Effektes auf ein Unternehmen übertragen zu können, müssen wir die Unterschiede analysieren.

Ein Unternehmen ist mehr oder weniger hierarchisch und in Abteilungen struktruriert, im Gegensatz zu einer Kleinstadt. Der Geschäftsführer hat also vermutlich einen viel größeren Einfluss auf das Verhalten und die Befindlichkeiten seiner Mitarbeiter als etwa der Bürgermeister in Bezug auf die Bürger. Es macht auch sicher einen Unterschied, ob ein verantwortungsträger TM praktiziert oder ein einfacher Arbeiter oder Bürger.

Das meinst du wahrscheinlich mit "Verstärkungsfaktoren". Eine Analogie, die mir dazu einfällt, sind die Gesetze der Strahlungsresonanz, die auch gelegentlich im Zusammenhang mit der Wirkung der Transzendentalen Meditation auf die Umwelt erwähnt werden. Sie die Gegenstände/Personen in Berührungsnähe, dann findet ein sehr intensiver Austausch statt (Resonanz). Sind sie etwas weiter auseinander, ist der Austausch weniger intensiv. Ist die Entfernung noch größer, findet nur ein Austausch über Superradiance. Wendet man nun das Gesetz an, dass Ordnung "ansteckender" ist als Unordnung, dann ist bei engem zwischenmenschlichem Kontakt die Wirkung der Transzendentalen Meditation auf die Umwelt größer als in einer losen Gemeinschaft. Die Zahl der Meditierenden, um eine gesamte Organisation zu beeinflussen, kann also relativ kleiner sein.

Führungskräfte haben mehr Kontakte als einfache Mitarbeiter. Zudem fällen sie Entscheidungen, die für das ganze Unternehmen wichtig sind. Daher trägt ein meditierende Manager entsprechend stärker zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei als ein einfacher Mitarbeiter.


Herzliche Grüße
Klaus
jai guru dev


Original Message
Date: Tue, 17 May 2011
Subject: Re: Quanten Phasenübergänge FW: Re: FW: Re: Kohärenz von Unternehmen
From: Dr.Zeiger
To: "Klaus Weber"

Lieber Klaus,
was Du schreibst hat mich dazu inspiriert, die Beziehung zwischen Maharishi Effekt (Kohärenz) und Globales Land (Organisation) wieder mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das ist von Zeit zu Zeit wichtig, denn die Entwicklung auf dem Gebiet der Quanten-Phasenübergänge hat inzwischen grosse Fortschritte gemacht.

Besonders Deine Bemerkung, dass es in der Soziologie zwar noch keine klare Vorstellung vom Einheitlichen Feld gibt, aber sicher Kenntnisse über angeregte Zustände des Einheitlichen Feldes verdient eine genaue Betrachtung, wenn es darum geht das Thema Kohärenz von Unternehmen mit mathematischer Genauigkeit anzugehen.

Das Ergebnis meiner Überlegungen habe ich zu einer kurzen Einleitung zum Maharishi Effekt für das Forum zusammengefasst.

www.tm-darmstadt.de/das-forum/35-forschu...rganisation.html#133

Es würde mich freuen von Dir zu hören ob die Gedanken für jeden verständlich sind und zur Klärung beitragen.

Kurz zusammengefasst bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

Die angeregten Zustände des Einheitlichen Feldes schliesen immer den Grundzustand mit ein. Solange also der Grundstand nicht erkannt wurde kennt man auch die angregten Zustände nicht. Das kommt durch den quantenmechanischen Charakter des Einheitlichen Feldes.

Was die Soziologie erkannt hat sind bestimmte klassische Strukturen. Ein klassisches Beziehungsnetzwerk erlaubt aber für sich allein noch keine Aussage über das alles-verbindende quantenmechanische Organisationsmuster , denn letzteres ist bezogen auf das Klassische immer transzendental.
Um vom Klassischen zum Quantenmechanischen zu kommen, muss das klassische zuerst transzendiert werden d.h. ein neue Realität verwirklicht werden, nämlich die Quantenmechanische.

Das ist der Grund warum Maharishi Effekt, Globales Land, etc im Rahmen der Soziologie nur dann fassbar sind, wenn in irgend einer Form die Idee der quantenmechanischen Realität bzw.des Einheitliche Feldes erkannt wurde.
Da führt kein Weg vorbei.

Dafür gibt es aber ausserhalb der TM-Forschung meines Wissens keine
Hinweise oder?

Erst auf der Basis des Maharishi Effektes ist es sinnvoll auch die relevanten Verstärkungsfaktoren zu untersuchen. Unter Verstärkungsfaktor verstehe ich dabei eine mathematische Grösse oder Funktion, die das Wurzel-N Gesetz verstärkt.

Ein Beispiel für einen solchen Verstrkungsfaktor ist die Gruppendynamik des Bewusstseins, die auf einen Faktor 1/10 führt., denn "Wurzel aus 1%" = 0.1 x Wurzel N.

Andere Verstärkungsmechanismen sind Verwandschaftsbeziehungen, kulturelle Werte und Vastu, doch sind dazu die numerischen Werte noch nicht bekannt.

Der genauen Untersuchung bedarf auch die Frage, welche Organisationsstruktur mit dem Maharishi Effekt verträglich ist bzw. ihn verstärkt.

Gerne würde ich all das mit Dir genauer diskutieren, denn das Verständnis der Kohärenz von Unternehmen hängt davon ab aber auch wie wirkungsvoll wir Maharishis Kohärenzprogramm bei Unternehmen vorstellen, damit aus einem Unternehmen eine
Kohärenzgruppe für die Gesellschaft wird.


Aus dem was Maharishi zu dem Thema gesagt hat, schliese ich, dass das gegenwärtige unternehmerische Denken eine grundlegende Veränderung erfahren muss, ehe es mit dem Maharishi Effekt verträglich ist.


Herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Wed, 18 May 2011
Subject: Re: TM in der Öffentlichkeit
From: Klaus Weber

eben habe ich ein sehr interessantes Buch von Dr. Harung zu diesem
Thema gelesen "Invincible Leadership". Die niedrigste Form des Managements ist danach autokratisch. Die bislang höchste Form des Managaments ist "value-based". Danach kommt nur noch das "consciousness-based" invincible management.

LG Klaus


----Original Message
Date: Thu, 19 May 2011
Subject: Re: TM in der Öffentlichkeit
From: "Dr.Zeiger"
To: "Klaus Weber"

Lieber Klaus,
hättest Du Zeit und Lust für das Wissenschaftsforum die Grundprinzipien einer "unbesiegbaren" Führungsqualität kurz zusammenzufassen wie sie H.Harung in seinem Buch darstellt.

Das könnte uns helfen, zu einem vertieften Verständnis des bewusstseinsbezogenen Managements des Globalen Landes des Weltfriedens vorzudringen.

Vielleicht gibt es in Harungs Logik auch Lücken, die wir gemeinsam füllen können.

Alle die sich zu diesem Thema bisher zu Wort gemeldet haben sind sich ja darin einig, dass es an uns, unserer unmittelbaren Einsicht und unserem Verständnis
liegt, wie schnell dieser neuartige Typ von Management von den Verantwortlichen auf
allen Ebenen der Gesellschaft akzeptiert und umgesetzt wird:
von den kleinen Betrieben bis hin zur UN.


Herzlichst
Dein
Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 8 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.
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