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THEMA: Erforschung der Schutzfunktion der TM

Erforschung der Schutzfunktion der TM 8 Jahre 6 Monate her #106

Signifikante Abnahme der Angst, Abbau von Stressfolgen und Schutz vor Stress, Verbesserung der Gesundheit und verringerte Anfälligkeit für Krankheiten sowie Abnahme der Kriminalität und Verkehrsunfälle gehören zu den am besten wissenschaftlich bestätigten Schutzwirkungen der Transzendentalen Meditation. Dass eine einfache und natürliche geistige Technik ein so breites Wirkungsspektrum hat, ist für das gegenwärtige akademische Verständnis vom Zusammenspiel von Geist und Körper immer noch eine Herausforderung. Skeptiker suchen deshalb nach möglichen Gefahren von Meditation. Für das gegenwärtige medizinische Verständnis ist es so gut wie undenkbar, dass es dabei keine Risiken und Nebenwirkungen gegeben kann. Ein Schwerpunktsthema der Meditationsforschung sollte deshalb die Erforschung des Schutzmechanismus sein, der nachweislich besonders durch die Transzendentale Meditation zur Wirkung kommt.

Die programmatischen Schritte in Richtung Erforschung der Schutzfunktion der TM werden hier diskutiert, in dem ein Zusammenhang zu Eigenschaft der Unbesiegbarkeit kollektiv-kohärenter Systeme hergestellt wird. Stichwort Meisser-Effekt bei Supraleitern. Ein solcher Zusammenhang ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl der menschliche Körper, als auch die menschliche Gesellschaft ein aus vielen Teilen bestehendes komplexes hierarchisches System darstellen.

Zahlreiche Beobachtungen aus verschieden Bereichen der Natur legen die Annahme nahe, dass bestimmte allgemeine Verhaltensmuster von Viel-Teilchen-Systeme durch Gesetzmässigkeiten bestimmt werden, die unabhängig von der besonderen Natur der einzelnen Einheiten sind D.h. es gibt universelle Gesetze des kollektiven Verhaltens, die gelten gleichermassen für das Zusammenspiel der Zellen eine Organismus wie für das Zusammenwirken der Individuen einer Gesellschaft. Eines dieser allgemeingültigen Gesetze kollektiven Verhaltens bezieht sich auf den Schutz vor äusseren und inneren Störungen und Gefahren. Ist dieser Schutz optimal ist das kollektive System unbesiegbar. Ein Schutzmechanismus der ein kollektives System unbesiegbar macht muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Die wichtigste Voraussetzung, die ein Schutzmechanismus erfüllen muss, ist, dass er nicht selbst zu einer Gefahr für das System werden kann. Wenn also Meditation in der Lage ist den Schutzmechanismus eines Organismus zu optimieren, dann darf sie nicht selbst eine Gefahr darstellen. Aus diesem Grund ist die Frage nach der Gefahr bzw. Unbedenklichkeit von Meditation von zentraler Bedeutung Diese Frage kann sowohl empirisch als auch mit Blick auf die zugrundeliegenden Prinzipien untersucht werden.

Das von Mahariushi Mahesh Yogi auf der Grundlage der uralten vedischen Wissenschaft für die moderne Zeit zugänglich gemachte Programm der Transzendentale Meditation gehört zum ältesten Wissen der Menschheit. Es umfasst ein seit Urzeiten bewährtes System der Lehre sowie das Angebot einer lebenslangen Betreuung des TM-Praktizierenden ohne bindende Verpflichtung an irgend eine Organisation. Dadurch sind Fehlanwendungen und Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen.

Es wird die Aufgabe der Wissenschaft sein die automatisch im Programm der Transzendentalen Meditation eingeschlossenen natürlichen Schutzmechanismen zu verstehen.



Original Message
Date: Tue, 22 Feb 2011
Subject: RE: zum 3Sat Online Artikel: Gefahren der Meditation
From: Felix Kaegi
To: Dr. Zeiger


U. Ott schreibt auf der Webseite zu seinem Buch >Meditation für Skeptiker<

sites.google.com/site/meditationfuerskeptiker/

zum Thema Risiken und Nebenwirkungen von Meditationen (veröffentlicht 0.02.2011) u.a.:

Es gibt kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Eine vergleichsweise solide Behandlung des Themas von Prof. Christian Scharfetter ... nennt die "Dosis" und das Risiko einer "over-meditation". Ein bis zwei Stunden am Tag und mehr – ja sogar bis zu fünf Stunden – das ist viel und kann zu einer Destabilisierung führen. Das Risiko nimmt zu, wenn aus einer psychischen Notlage heraus meditieren wird und ohne Gruppe oder fachkundigen Begleiter.

Original Message
Date: Tue, 22 Feb 2011
Subject: Auszug aus: Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker
From: Raja Felix

Ulrich Ott gibt in seinem Buch Meditation für Skeptiker (O.W. Barth Verlag, ) auch den folgenden Überblick über die Entwicklungsphasen der Meditationsforschung (gekürzt):

Die vergleichsweise kurze Geschichte der Meditationsforschung lässt sich in mehrere Abschnitte unterteilen.
Die Frühphase beginnt in den 60er Jahren und erstreckt sich bis Anfang der 70er Jahre. Es handelte sich hauptsächlich um Studien, die mit Yogis und Zen-Mönchen vor Ort in Indien und Japan durchgeführt wurden. Vereinzelt wurden auch in westlichen Labors erste Messungen vorgenommen, die sich vor allem mit physiologischen Parametern wie der Herzfrequenz, dem Sauerstoffverbrauch und der elektrischen Hirnaktivität befassten. Die Anzahl der Studien war jedoch gering, und in manchen Jahren erschien keine einzige Publikation zum Thema.
Diese Situation änderte sich schlagartig durch die starke Verbreitung der transzendentalen Meditation Anfang der 70er Jahre. Maharishi, der aus Indien stammende Begründer der Methode, erlangte als Guru der Beatles große Popularität, und es standen viele Probanden für Studien zur Verfügung, die auf eine hochgradig standardisierte Weise in die Technik eingeführt worden waren und diese täglich praktizierten. Es entstanden viele Doktorarbeiten von Anhängern der transzendentalen Meditation, und die Bewegung selbst benutzte Forschungsergebnisse, um für die Methode zu werben. Die Forschungsaktivität in dieser ersten Blütezeit erreichte 1978 mit 48 Artikeln einen Höhepunkt und ließ danach zunächst wieder etwas nach.
Den Übergang in eine Phase der Konsolidierung markiert das Jahr 1984, in dem ein umfassendes Herausgeberwerk erschien, das die wichtigsten bis dato gesammelten Befunde zusammenstellte und kommentierte (Shapiro & Walsh, 1984). Wenige Jahre später erschien im renommierten Verlag der Universität Oxford ein hervorragendes Lehrbuch zur Psychologie der Meditation, in dem Experten die Felder der Meditationsforschung in Fachbeiträgen ausführlich behandelten und den Forschungsstand kritisch bilanzierten (West, 1987). In Deutschland erschien 1995 die Monographie des Medizinprofessors Klaus Engel, die einen Überblick über die Geschichte, Theorien und Ergebnisse der Meditationsforschung lieferte.
Mit dem Jahr 2000 begann eine bis heute andauernde Boomphase der Meditationsforschung,
deren Ende nicht abzusehen ist. In den letzten zehn Jahren sind tatsächlich deutlich mehr wissenschaftliche Publikationen zum Thema erschienen als in den gesamten vierzig Jahren zuvor (in Zahlen: 59 % aller Artikel seit dem Jahr 2000, das sind rund 1400). Als Ursachen für diesen rasanten Zuwachs sind mehrere Entwicklungen auszumachen. Während Meditation lange Zeit als exotisches Phänomen galt, das vorwiegend in religiösen und esoterischen Kreisen verbreitet war, wird sie heute zunehmend als mentales Training, als Methode zur Selbstregulation verstanden. Traditionelle Meditationsmethoden und ihre Wirkungen werden auf der Grundlage moderner wissenschaftlicher Modelle erklärt und angewandt.

Einen wichtigen Impuls für diese neue Sichtweise und Form des Umgangs gaben (und geben nach wie vor) die Dialoge des Dalai Lama mit führenden westlichen Wissenschaftlern. Die Treffen, die seit den 1980er Jahren vom Mind & Life Institute organisiert werden und zunächst im kleinen Kreis stattfanden, haben sich inzwischen zu richtungsweisenden Kongressen entwickelt, über die bereits in der renommierten Zeitschrift Science berichtet wurde (Barinaga, 2003).
Einen weiteren starken Impuls für die Forschung stellt die zunehmende Verbreitung psychotherapeutischer Verfahren dar, die als ein wesentliches Element Achtsamkeitsübungen enthalten. Achtsamkeit ist zu einem Trendthema geworden, das inzwischen Eingang in die Lehrbücher der Verhaltenstherapie gefunden hat. Das ungebrochene wissenschaftliche und öffentliche Interesse an diesem Thema spiegelt sich in zahlreichen Kongressen, Medienberichten und neu erschienenen Büchern wider.
Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor sind schließlich die sogenannten bildgebenden Verfahren, mit denen es heute möglich ist, die Funktionen und die Struktur des Gehirns abzubilden. Die erste Meditationsstudie mit funktioneller Magnetresonanztomographie erschien im Jahr 2000. Seither wurden viele weitere Studien publiziert, die objektive Veränderungen durch Meditation belegen und somit zu einer breiteren Akzeptanz beitragen.


Original Message
Date: Wed, 23 Feb 2011
Subject: MERU Forschung
From: Dr. Zeiger

Lieber Raja Felix,
ganz herzlichen Dank für Deine Ergänzungen zur aktuellen Diskussion über Meditationsforschung,

Die von Dir zitierte Darstellung der Entwicklung der Meditationsforschung aus der Sicht von U. Ott stimmt mit der überein, die Prof. Vaitl auf der Konferenz Meditation und Wissenschaft im November 2010 in Berlin vorgetragen hat. Siehe die Dokumentation.
www.meditation-wissenschaft.org/dokument...n-kongress-2010.html
und meine TM-bezogene Analyse
www.tm-darmstadt.de/das-forum/35-forschu...ng-19702010.html#101

Prof. Vaitl leitet das Institut an der Universität Giessen an dem auch U. Ott tätig ist.
www.epochtimes.de/articles/2011/02/23/680944.html

Die Darstellung dieser Forscher ist typisch für die derzeitige eingeengte akademische Perspektive. Die Einengung ist dadurch gekennzeichnet, dass
(1) der TM-Forschung nur eine zeitlich begrenze Pionier-Rolle zugestanden wird, die maximal bis 1980 dauert und dann an angeblich an Bedeutung verliert,.
(2) die Anzahl der Forschungsarbeiten zum Massstab für die Bedeutung der TM-Forschung genommen wird,.
(3) der Begriff Meditation gegenwärtig in der akademischen Forschung weitgehend auf konzentrative und kontemplative Aufmerksamkeits-Übungen beschränkt wird,.
(4) andere Arten der Meditation insbesondere aber die TM von der akademischen Forschung aus ausser-wissenschaftlichen Gründen weitgehend ausgeklammert werden.
(5) der Begriff Meditation auch für moderne Innovation wie Neurofeedback(EEG-Biofeedback) angewandt wird.

Mit solchen Punkten habe ich mich in den letzten Monaten intensiv beschäftigt, um herauszufinden, wie eine Trendwende in der europäischen TM-Forschung eingeleitet werden kann, die ausgehend von der Forschungskompetenz der MUM eigenständige Wege geht mit Schwergewicht auf höheren Bewusstseinszuständen und kollektiver Unbesiegbarkeit..

Zunächst bin ich der Frage nachgegangen was der aktuelle Stand der TM-Forschung ist und welche Untersuchungen 2010 veröffentlicht wurden. Das Ergebnis dieser Recherchen findet sich unter
www.tm-darmstadt.de/das-forum/35-forschu...logie-der-tm.html#97
Kurz zusammengefasst sind 2010 in der TM-Forschung ca 10 Arbeiten veröffentlicht worden von denen 2 von grundlegender Bedeutung für die gesamte Meditationsforschung sind:
(a) Die Arbeit von Travis und Shear, die gehirnphysiologisch begründen, dass sich die verschieden Meditationsmethoden auf drei klar unterscheidbare geistige Vorgänge zurückführen lassen: Konzentration, Kontemplation und Transzendieren.
(b) Die andere Arbeit ist von Travis, Haaga, et al und führt die Wirkung der Transzendentalen Meditation auf eine kohärente Funktionsberuhigung des Standard-Netzwerks im Gehirn zurück, was z.B. die grosse Wirksamkeit der TM bei depressiven Patienten erklärt.

Da derzeitig in der Meditationsforschung eigentlich nur drei geistige Vorgängen untersucht werden, spielt es keine Rolle ob es für einen Vorgang 1‘200 Studien gibt und für den andere nur einige hundert, letztlich geht es nur um drei (!!!) Arten geistiger Aktivität..

Auch die Aufmerksamkeitsstudien werden fast ausschliesslich von Wissenschaftlern durchgeführt, die diese Übungen auch praktizieren. Die Konferenz in Berlin hat das ganz deutlich gemacht. Das besagt aber nichts über die wissenschaftliche Qualität der Studien, die nach Kriterien beurteilt wird, die unabhängig davon sind wer die Forschung finanziert, wer sie durchführt, etc. Studien die nicht elementaren Kriterien der Wissenschaft genügen werden überhaupt nicht veröffentlicht. Dass ein Wissenschaftler auch ein persönliches Interesse an seiner Forschung hat ist völlig natürlich und legitim und hat nichts mit Bias oder fehlender Objektivität zu tun. Solche Argumente kommen aus fehlendem Verständnis der Rolle der wissenschaftlichen Grundeinsteilung bei der Bewusstseinsentwicklung und rufen geradezu nach einer Stärkung des MERU-Forschung.

Die Überlegungen und Initiativen des letzten halben Jahres führten mich zu dem Schluss, dass ein Wandel in der akademischen Akzeptanz der TM-Forschung als erstes eine Klärung und Stärkung des wissenschaftlichen Selbst-Verständnisses innerhalb der TM-Bewegung voraussetzt. Aus meiner Sicht wäre es ideal, wenn für Europa ein wissenschaftliches Kompetenzteam eingerichtet würde. Stichwort: Wiederbelebung des wissenschaftlichen Programms der MERU.

Meine diesbezüglichen Versuchen im letzten halben Jahr haben mich zu dem Schluss geführt, dass die Einrichtung eines solchen Kompetenz-Teams nur dann Sinn macht, wenn es die autorisierten Repräsentanten von Maharishis Bewegung es ebenfalls wollen und mittragen

Ein erster Schritt in diese Richtung wäre ein offizielles Schreiben an alle derzeit noch bekannten TM praktizierenden Wissenschaftler mit der Einladung sich in der Bewusstseinsforschung im Sinne der MERU zu engagieren. In einem zweiten Schritt sollten all diese Wissenschaftler auch persönlich angesprochen werden.

Erstes Ziel eines solchen Kompetenzteams sollte sein, akademische Wissenschaftler und Studenten bei der Durchführung von TM-Studien zu unterstützen (Versuchspersonen, wissenschaftliches Knowhow., etc.). Prinzipiell gilt:
Akademikern muss schnell und unbürokratisch die Möglichkeit geboten werden, sich selbständig wissenschaftlich im Rahmen der MERU zu betätigen. Nur so haben sie eine Chance sich aus den engen begrifflichen Grenzen des akademischen Wissenschaftsbetriebs zu lösen.

Was das Thema Gefahren der Meditation betrifft so könnte es von Vorteil sein, wenn an passender Stelle z.B. in den offiziellen TM-Webpräsentationen darauf hingewiesen würde, dass es viele Ärzte gibt, die auf der Grundlage ihrer eigen TM-Erfahrung, jeden der die TM erlernen will oder der die TM praktiziert, kompetent beraten. Auch ein Hinweis auf den Ayurveda und Ayurveda-Ärzte könnte mit Blick auf die optimale Betreuung der TM-Ausübenden wichtig sein.

Völlig aus der Welt geschafft werden kann das Thema „Gefahren der Meditation“ aber nur wenn das Phänomen der „Unbesiegbarkeit durch erweitertes Bewusstsein“ theoretisch immer klarer verstanden und zunehmend praktisch genutzt wird

Noch vieles wäre zu sagen, aber noch wichtiger ist es den ersten Schritt zu tun, denn wir leben nach wie vor in einem wissenschaftlichen Zeitalter und es ist dieser wissenschaftliche Geist der zu dem gegenwärtigen Boom der Aufmerksamkeitsübungen geführt hat.
Siehe dazu meine Schlussfolgerungen in
www.tm-darmstadt.de/das-forum/35-forschu...ng-19702010.html#101

Es liegt an den TM-Forschern immer wieder auf die Bedeutung des transzendentalen Bewusstseins bei der Optimierung der Aufmerksamkeit und der Verwirklichung des Ziel der Wissenschaft – komisches Bewusstseins- hinzuweisen

Hoffentlich waren diese Bemerkungen nicht zu weitschweifig aber dies und noch mehr brennt mir auf der Seele, und mit 70 bleibt einem nicht mehr viel Zeit das im Laufe eines Lebens von Maharishi gelernte anzuwenden und weiterzugeben.


Ganz herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Wed, 23 Feb 2011
Subject: Fwd: EU-Mittel
From: Klaus Weber

Original-Nachricht
Betreff: EU-Mittel
Datum: Wed, 23 Feb 2011
Von: Raja Emanuel

Meditationsforschung im Aufwind

The Epoch Times sprach mit Prof. Dr. Dieter Vaitl auf dem Kongress für

„Meditation & Wissenschaft 2010“ unter dem Motto „Neue Perspektiven für
unser Wissen über uns selbst“.

Es herrschte Aufbruchstimmung, denn für die Forschung auf diesem Gebiet wird die EU in den nächsten Jahren umfangreiche Mittel zur Verfügung stellen. Ein Glück nicht nur für den bis dato vernachlässigten Forschungsbereich, sondern ebenso für unsere stressgeplagte Gesellschaft in Europa.
www.epochtimes.de/articles/2011/02/23/680944.html



Original Message
Date: Thu, 24 Feb 2011
Subject: MERU-Forschung Re: EU-Mittel
From: Dr.Zeiger
To: Klaus Weber

Lieber Raja Emanuel,
Lieber Klaus,

Erfahrungsgemäss gehen solche Fördermittel immer nur an anerkannte wissenschaftliche Einrichtungen und setzen deren kompetente Eigeninitiative voraus.

Die MERU könnte und sollte sich wieder - wie es die ursprüngliche Intension war - auf den beiden sich wechselseitig bedingenden Forschungsgebieten - höhere Bewusstseinszustände und kollektive Unbesiegbarkeit - wissenschaftlich profilieren.

Die wissenschaftliche Begründung der theoretischen und praktischen Aspekte der Unbesiegbarkeit ist für ihre Verwirklichung, ihre gesellschaftliche Akzeptanz
und öffentliche Förderung ein unverzichtbares Standbein.


Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva



Original Message
Date: Fri, 25 Feb 2011
Subject: RE: MERU Forschung
From: "Raja Felix"

Lieber Bernd

Herzlichsten Dank für Deine inspirierende Antwort.

Könntest Du bitte den folgenden Punkt etwas ausführen?
>> Solche Argumente kommen aus fehlendem Verständnis der Rolle der
wissenschaftlichen Grundeinstellung bei der Bewusstseinsentwicklung und
rufen geradezu nach einer Stärkung der MERU-Forschung. >>


Bernd ji, mögen Dir nochmals 70 produktive Jahre geschenkt werden! Deine
Einsichten, Aktivitäten und Führerschaft ist von enormen wert.

Mit ganz lieben Grüssen
Jai Guru Dev
Raja Felix


Original Message
Date: Sun, 27 Feb 2011
Subject: Re: MERU Forschung
From: Dr. Zeiger
To: Raja Felix

Lieber Raja Felix,
danke für Deine freundlichen Gedanken und Hinweise.

Mit recht verlangst Du eine Klarstellung der etwas sybillischen Aussage
zur wissenschaftlichen Grundeinstellung in meiner letzten Emal.
Damit ist die dem "Streben nach Wahrheit" zugrundeliegende Liebe zum
Wissen gemeint, die einen Wissenschaftler antreibt. Etwas genauer
ausgedrückt entspricht das einem Grundvertrauen in die schrittweise
Entfaltung von Wissen durch die Naturgesetze. Besteht dieses Vertrauen sind die
Naturgesetze, die draussen in der Natur studiert werden, dieselben, die den
Wissenschaftler Innen in seinem Geist bei seinen Forschungen leiten.
Die schöpferische Kraft der Natur trifft sich mit der kreativen
Intelligenz des Menschen. Das bedeutet das Ende des lebensfernen Nachdenkens der akademischen Wissenschaft und den Beginn einer kreativen Wissenschaft, die nicht bei der Analyse der Probleme stehen bleibt sondern immer spontan Lösungen findet. Das ist MERU-Forschung

Je mehr ich die aktuelle Situation der TM-Forschung betrachte, um so
mehr wird bewusst, welche zentrale Rolle dabei theoretisch und praktisch die
Unbesiegbarkeit spielt. Hier dazu einige Gedanken mit denen ich gerade ein neues
Thema im Wissenschaftsfoum eingeleitet habe:

Die Erforschung der Schutzfunktion der TM

Das Thema "Gefahren der Meditation" birgt die Chance in sich, zu einem
Verständnis der Schutzmechanismen der TM vorzudringen und damit zur
Möglichkeit der Unbesiegbarkeit.


Herzlichst
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Sun, 27 Feb 2011
Subject: Fwd: 3sat.online-Artikel: Gefahren der Meditation
From: Klaus Weber

Die folgende Stellungnahme zum Thema Gefahren der Meditation ging an die 3Sat-Redaktion, Sekten-Info NRW und den Dt. Presserat ergänzt durch einige wissenschaftliche Arbeiten:
www.lebensqualitaet-technologien.de/3sat_online.zip



Original Message
Date: Sun, 27 Feb 2011
Subject: Schutzmechanismus der TM
From: Dr. Zeiger
To: Klaus Weber

Lieber Klaus,
die geballte Kraft an Wissen, mit der Du auf die in den Medien
hochgespielten Gefahren der Meditation reagierst machen deutlich, dass dieses Thema auch eine konstruktive Seite hat.
Kurz gesagt: Das Thema "Gefahren der Meditation" birgt die Chance in sich zu einem Verständnis der Schutzmechanismen der TM vorzudringen und damit zur
Möglichkeit der Unbesiegbarkeit.

Um dem Thema "Gefahren der Meditation" diese kreative Wendung zu geben,
schlage ich vor im Wissenschaftsforum eine Diskussion der Schutzmechanismen der TM zu beginnen. Diese Mechanismen gelten auch für die TM bzw. TM-Organisation
selbst.


Herzliche Grüsse Dein
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Mon, 28 Feb 2011
Subject: Re: Schutzmechanismus der TM
From: Klaus Weber
To: Dr. Zeiger

Lieber Bernd,
das sehe ich wie du. Ich glaube, dass gerade die Auseinandersetzung mit unterschwelligen Vorurteilen für viele Nichtmeditierende und sogar TM-Meditierende wichtig ist, um Zweifel zu beseitigen. Auch unter TM-Lehrer gibt es Personen, die die TM bei bestimmten Persönlichkeitsstrukturen für eine Gefahr halten. Ich nehme zwar diese Bedenken ernst, halte die Gefahren durch Entstressen für völlig vernachlässigbar angesichts der enormen Vorteile der TM. Wir sollten auch dazu eine für alle überzeugende Antwort finden.

Das Folgende noch zur Ergänzung:

Original-Nachricht
From Lothar Heggmair
Betreff: Gefahren der Meditation- Kommentar
Datum: Sun, 27 Feb 2011

Lieber Klaus,
dass bei psychisch labilen Leuten, Meditation eine Schub auslösen kann, das ist in dieser Allgemeinheit nicht falsch, denn alles kann bei solchen Leuten einen Schub auslösen. Diese Aussage ist eigentlich ja banal, und deshalb kann man auch nichts dagegen sagen.
Dass die meisten Lehrer nicht ausgebildet sind, um solche Sachen zu erkennen. Auch das ist in diese Allgemeinheit nicht falsch. Meditation ist nun mal ein sehr intensive Bewusstseinstechnik und nicht für alle Menschen das beste Allheilmittel. Manche bräuchten eine ärztliche oder psychologische Behandlung, statt einer Meditationstechnik.


Ursprüngliche Nachricht
Von: Klaus Weber
Gesendet: Sonntag, 27. Februar 2011
An: Lothar Heggmair
Betreff: Gefahren der Meditation - Kommentar

Lieber Lothar,
wir müssen hier auch die Verhältnismäßigkeit sehen.
1. gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise für einen Zusammenhang zwischen psychiatrisch relevantem Verhalten und TM.
2. Einzelne Fälle muss man sich genau ansehen. Drogeneinfluss und exzessives Meditieren entgegen den Anweisungen kann auffälliges Verhalten verursachen.
3. Doch wie viele Fälle gibt es davon? Was wäre aus den Personen geworden, wenn sie nicht meditiert hätten? Deshalb kann man den 3Sat-Bericht mit Recht als bewusste Irreführung betrachten. Meinungen ersetzen keine überprüfbare Fakten.


Herzliche Grüße
Klaus
jai guru dev


Original Message
Date: Tue, 01 Mar 2011
Subject: FW: Re: Schutzmechanismus der TM
From: Dr.Zeiger
To: Klaus Weber

Lieber Klaus,
Du bringst es auf den Punkt:
das Thema Schutzfunktion der Tranzendentalen Meditation sollte einmal auf eine für jeden nachvollziehbare Weise diskutiert werden, um alle denkbaren Einwände ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen.

Nach meinem Verständnis müssen dabei drei Gesichtspunkte klar getrennt
werden:
(1) Sicht des TM-Lehrers vor Ort, dem es darum geht durch seine Betreuung die optimale Wirksamkeit der TM sicherzustellen,
(2) Sicht des Arztes und Heilpraktikers, dem es darum geht, körperlich-seelische Ungleichgewichte und Störungen, gemäss dem aktuellen Stand der Wissenschaft gezielt anzugehen,
(3) Sicht der vedischen Wissenschaft, der es darum geht, die Irrtümer des Intellekt zu beseitigen, damit alle Naturgetze voll zur Anwendung kommen können.

Dazu bald mehr!

Herzlichst Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 8 Jahre 5 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Aw: Erforschung der Schutzfunktion der TM 8 Jahre 5 Monate her #116


Abnehmende Angst, Abbau von Stressfolgen und dauerhaften Schutz vor Stress gehören zu den am besten wissenschaftlich bestätigten Wirkungen der Transzendentalen Meditation.

1. Der natürliche Schutzmechanismus

Aus wissenschaftlicher Sicht sind Angst und Stressreaktionen die spontanen psycho-physiologischen Ausdrucksformen des natürlichen Schutzmechanismus, über die jedes Lebewesen verfügt. Der Körper unterscheidet nicht zwischen Stress und Angst.

Der natürliche Schützmechanismus ist mit mehr oder weniger ausgeprägten körperlichen Veränderungen verbunden, die alle den Zweck haben ein Lebewesen auf eine besondere Herausforderung, z.B. auf ein Kampf oder Flucht-Verhalten vorzubreiten (fight or flight reaction). Zu solchen natürlichen physiologischen Reaktionen auf reale oder vermutete Gefahrensituationen gehören (de.wikipedia.org/wiki/Angst):

· Erhöhte Aufmerksamkeit, Pupillenn weiten sich, Seh- und Hörnerven werden empfindlicher
· Erhöhte Muskelanspannung, erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit
· Erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck
· Flachere und schnellere Atmung
· Energiebereitstellung in Muskeln
· Körperliche Reaktionen wie zum Beispiel Schwitzen, Zittern und Schwindelgefühl
· Blasen-, Darm- und Magentätigkeit werden während des Zustands der Angst gehemmt.
· Übelkeit und Atemnot treten in manchen Fällen ebenfalls auf.


Diese physiologischen Veränderungen erlauben es das Vorhandensein des natürlichen Schutzmechanismus objektiv nachzuweisen. Die den körperlichen Auswirkungen vorausgehenden oder sie begleitenden Empfindungen der Angst und anderer Gefühle sind Teil dieses Schutzmechanismus.

Auslöser für den Schutzmechanismus ist letztlich die Unterscheidungs- und Entscheidungsfähigkeit was ein Ausdruck von Intelligenz und damit von Bewusstheit ist. Das Erinnerungsvermögen spielt dabei eine grösse Rolle, in dem Gefahrensignale im Gedächtnis gespeichert werden d.h. es werden neurophysiologisch Verbindungen zwischen spezifischen äusseren Ereignissen und deren schädlichen Konsequenzen hergestellt. Dieser sicherheitsbezogene, mit Angstwahrnehmung verbundene Lernprozess geschieht durch (de.wikipedia.org/wiki/Angst):

(1) durch Erfahrung ( Konditionierung),

(2) Beobachtung von Artgenossen (Lernen am Modell) und

(3) Instruktion (zum Beispiel Warnhinweise).


Der Bezugsbereich für die Auslösung des natürlichen Schutzmechanismus ist die jeweilige persönliche Schwelle der Geborgenheit bzw. Sicherheit und der damit verbundenen Einschätzung des Selbstwertes bzw. der Bedrohung des Selbstbildes.
Der natürliche Schutzmechanismus kann sich verselbständigen und ausser Kontrolle geraten in Verbindung mit Depressionen, Zwangsvorstellungen, Zwangsbefürchtungen, Phobien, posttraumatische Belastungsstörung und ähnliches. Die damit verbundene langfristige Erhöhungen der allgemeinen Erregung zerstören das Gleichgewicht des Körpers und führt zu Symptomen wie Bluthochdruck, Pulsbeschleunigung, Muskelverkrampfung, verstärkte Magensäurebildung, Spannungskopfschmerz, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, Lern- und Konzentrationsstörungen, Depressionen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Verstopfung, sexuelle Funktionsstörungen, Asthmatische und rheumatische Störungen

2. Der absolute Schutzmechanismus

Der natürliche Schutzmechanismus ist ein Erregungsmechanismus, der auf zwei Reaktionsketten beruht, eine langsame und eine schnelle:

(a) Bei der schnellen Reaktionskette wird über den Nervenstrang des Sympathikus das Nebennierenmark aktiviert. Das führt innerhalb von Sekunden zur Ausschüttung eine Mischung von Adrenalin und Noradrenalin im Verhältnis 4:1. Die beiden Katecholaminen sind Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter), die auf den Sympathikus erregend wirken und kurzfristig die Energiebereitstellung anregen. Normalerweise baut sich eine solche Reaktion schnell auf und auch schnell wieder ab.


(b)Bei der langsame Reaktionskette reagiert der Hypothalamus auf langanhaltenden Stress mit der Ausschüttung des "Releasing"-Hormons, das den Hypophyse zur Ausschüttung des Adrenocorticotropen Hormons anregt, das wiederum die Nebennierenrinde zur Ausschüttung von Glukokortikoiden wie Kortisol und Kortison stimuliert, die regulierend auf den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel wirken.

Beide Erregungsketten werden durch entsprechende kurz- und langfristig wirkende Entspannungsvorgänge wieder ausgeglichen und normalisiert. Das dabei zur Anwendung kommende einheitliche Entspannungsprinzip wird in der Naturwissenschaft als Dritter Hauptsatz der Thermodynamik bezeichnet.

Der Dritte Hauptsatz der Thermodyanmik ist das universelle Prinzip der Zunahme von Ordnung durch Verringerung der Anregung. Der Dritte Hauptsatz der Thermodynamik hat eine objektive Seite, die von den Naturwissenschaften studiert und angewandt wird, aber er kann aber auch subjektiv verwirklicht werden. Das geschieht durch die Transzendentale Meditation, die die Fähigkeit kultiviert die geistige Angeregtheit zu verringern und dadurch in den Gefühlen, Gedanken, Handlungen und Verhaltensweisen Ordnung zuschaffen und sich so dem Einfluss der Ungeordnetheit zu entziehen.

Die Quantenmechanik ist die Grundlage des Dritten Hauptsatzes. Es ist übliche jede Beschreibung der Wirklichkeit, die sich auf die Quantenmechanik bezieht als „absolute Theorie“ zu bezeichnen.(z.B. die absolute Theorie der Reaktionsgeschwindigkeit ) . Der reinste Repräsentant der quantenmechanischen Realität eines Systems ist der Grundzustand, der Zustand der geringsten Anregung des Systems, d.h. seine Energie kann als Nullpunkt gewählt werden.
Die auf den Zustand der geringsten Anregung bezogene energetische Struktur eines Systems entscheidet darüber, inwieweit das System vor ungeordneten Einflüssen aus der Umgebung geschützt ist (niedrige Wärmekapazität). Das ist der theoretische Ansatz zur Erforschung der Schutzfunktion der Transzendentalen Meditation.

DreiThemenBereiche_2011-04-05-3.jpg


Original Message
Date: Sun, 03 Apr 2011
Subject: Re: Soziologie der TM-Rezeption in Deutschland
From: Jörg Schenk
To: "Dr.Zeiger

wie immer brillant

Original Message
Date: Tue, 05 Apr 2011
Subject: FW: MMY: Ritam Bhara Pragya, 1971
From: " Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. " < Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. >
To: "Jörg Schenk" < Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. >

Danke Jörg,
für Deine positiven Gedanken.
übrigens passt Dein jüngster Text von Maharishi über die Ebene des
Bewusstseins, die nur die Wahrheit akzeptiert, sehr genau zur
Schutzfunktion reinen Bewusstseins beim Individuum.
Viele TM-Praktizieren haben diese Ebene verwirklicht und halten sie für
etwas selbstverständliches aber es ist dies die Ebene der vedischen
Mathematik d.h. der präzisen Funktionsweise des Bewusstsein:
das menschliche Gehirn als kosmischer Computer.

Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Mon, 04 Apr 2011
Subject: MMY: Ritam Bhara Pragya, 1971
From: Jörg Schenk

Gaining knowledge on the level of Ritam Bhara Pragya: Humboldt, 1971

MAHARISHI: ...there is a level of consciousness which does not change
- Ritam Bhara Pragya. We can verify that state of consciousness from
our own experience.

I would like you to recall if at any time in your meditation, any time,
even for a moment, you had some experience "I know everything" - even a
faint glimpse of such a feeling "I know everything".

It is that level of awareness - when the mantra is very, very fine,
absolutely very refined, somewhere in that region, there is that level
of consciousness where truth dawns. Ritam Bhara means that intellect
which accepts only the truth.

It is possible that our conscious mind becomes very familiar with that
particular level of awareness so that our mind could stay there. And if
the mind could stay there, the mind has only to think the word and all
that the word is for all its tendencies, it will just show up as on a
television screen.

The word, and what that word is? All that the form is structured into.
All the qualities that the form has, all the tendencies, all the
relative values that the form has are contained in the word. And if the
mind can pulsate that word, immediately all the reality of that word
will simply show up. Only on that particular level of consciousness.
(break of tape)

...Experiencing something by stabilizing our awareness on that level
and thinking of something immediately, all the structure of that thing,
all the value of the thing, tendencies of that thing, will simply show
up as on a television screen to give us the exact, real, flawless
knowledge of what the form is.

This method of gaining knowledge is as faultless and flawless as
scientific investigation from the objective side. This is subjective
system of gaining knowledge as faultless and flawless as objective,
scientific methods of gaining knowledge.

In this system the subjective values, the subjective system of gaining
knowledge, not only gives us the ability to have the knowledge of
anything within the window of our own heart, but even much before this
ability is gained, life is elevated to great levels of satisfaction and
fulfilment. Not only one gains knowledge, but one gains the knower in
his full glory - knower in his much greater glory as ever before.

And this is the greater advantage of the subjective method of gaining
knowledge. And this is by refining the subject. The subjective method of
gaining flawless, faultless, real truth about anything is by refining
the subject. And in refining the subject obviously the first thing to do
is to take of the blocks which hinder normal functioning of the nervous
system - release of stress.

This method of releasing the stress and leading the nervous system to
functioning normally, this procedure going on and then the nervous
system becomes refined, becomes purer, and consciousness can be
established on that fine level where one is face to face with truth
alone. Nothing of untrue could dawn on that level of consciousness -
only truth will dawn.

This system of gaining knowledge by subjective purification, this is
the reason why particularly in this Vedic tradition the value had been
given more for inner enlightenment. And the value in the outer it was
not emphasised. The whole emphasis of the Vedic culture and Vedic
civilisation, Vedic trend of life, had been to enliven this inner value
whereby not only one will comprehend the truth alone and one would be
saved from facing the untruth, not only this, but along with that
greater fulfilment on all levels will dawn. Man will be fully
developed...

...the whole secrete of not much bothering about the outer development
was on the basis of spontaneity of outer enrichment with this inner
enlightenment, subjective value...
Letzte Änderung: 8 Jahre 5 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.
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