Transzendentale Meditation Deutschland
Home
Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Vedische Studien
  • Seite:
  • 1

THEMA: Brahmarishi Daivarata (1892 - 1975 )

Brahmarishi Daivarata (1892 - 1975 ) 4 Jahre 10 Monate her #841

Durch sein Leben und Werk illustriert Brahmarishi Daivarata was es bedeutet, die Ausdrücke des Veda unmittelbar im tranzendenttalen Bewusstsei zu erkennen.
Es ist seinem Lehrer Kavyakantha Ganapati Muni (1878 - 1936) zu verdanken, dass Brahmarishi Devarata`s unmittelbare Wahnehmung des Veda (Chhando Darshana) im Jahre 1917 der Nachwelt überliefert und zugänglich gemacht wurde.


Daivarata.jpg


In der von Maharishi Mahesh Yogi in zeitgemässer Form wiederbelebten vedischen Wissenschaft vom Bewusstsein ist die unmittelbare Erkenntnis(Schau, Cognition) des Veda ( Eigendyanmik des Bewusstseins) ein für jeden Menschen bedeutsamer Meilenstein der Bewusstseinsentwicklung. Als Belege zitiert Maharishi den Rig-Ved I.164.39 wo es heisst

Richo akshare parame vyoman / Yasmin deva adhivishve nisheduh /
Yastanna veda kimricha karishyati / Ya ittadvidus ta ime samasate /


Gemäß dem Geleitwort zum Katalog der Maharishi International University (1974/1975) besagt dieser Vers des Rig Veda in freier deutscher Übersetzung:
Die Ausdrücke des Veda (Richo) befinden sich in Akshara, der unveränderlichen, transzendentalen Grundlage aller relativen Existenz. Darin haben die Impulse kreativer Intelligenz(deva) ihren Sitz, die für das gesamte manifeste Universum (vishva) verantwortlich sind. Welchen Nutzen haben aber die ewigen Ausdrücke des Wissens(veda) für den, dessen Wahrnehmung nicht offen ist für die transzendentale Ebene der Wirklichkei? Nur diejenigen, denen das Feld reinen Bewusstseins, das Heim allen Wissens, der Wahnehmung zugänglich ist, sind im Zustand des Gleichgewichts (samasate) fest gegründet.



Original-Nachricht
Betreff: Bild
Datum: Fri, 24 Oct 2014
Von: Kuno Wörsching
An: Bernd Zeiger

Lieber Bernd,
ich bin gerade in Diskussion über das erste und letzte Sukta des Rig Veda.
Dann hatte ich noch das Buch eines amerikanischen Veda-Shastri in Händen und was lese ich da, dass Maharishi den Pandit Brahmarshi Daivarata als den größten Rishi der Gegenwart bezeichnete.
Kannst Du mal nachschauen, ob Du noch bei Dir ein Bild von Brahmarshi Daivarata hast. Ich weiß noch im damaligen MIU Katalog war auch was drin,
aber durch meine Umzüge habe ich das alles nicht mehr....
Lieben Gruß,
Kuno


Original-Nachricht
Betreff: Brahmarshi Daivarata
Datum: Sun, 26 Oct 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Kuno Wörsching"

Lieber Kuno,
es hat mich sehr gefreut von Dir zu hören. Den MIU-Katalog habe ich noch und wenn ich ihn finde werde ich das Bild einscannen.
Vor einiger Zeit habe ich mir auch die Frage gestellt wer sich in Indien noch an Brahmarshi Daivarat erinnert und ob etwas von oder über ihn gedruckt wurde. Damals konnte ich nichts herausfinden.
Vielleicht haben wir gemeinsam mehr Erfolg beim Recherchieren.
Ob uns der amerikansiche Veda-Shastri weiterhelfen kann, den Du erwähnst?
Herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: AW: Brahmarshi Daivarata
Datum: Sun, 26 Oct 2014
Von: Kuno Wörsching
An: Dr.Zeiger

Meine Kursleiter des TM-Lehrer Ausbildungskurses hatten ein Bild, wo Maharishi und Brahmarshi Daivarata und sein Sohn drauf waren.
Ich weiß noch, damals wurde an der MIU der ganze Rig Veda aufgenommen.
An meinem Gedanken zum Rig Veda arbeite ich noch …
dauert noch etwas…
Bis dann,lieben Gruß Kuno



Original-Nachricht
Betreff: Brahmarshi Daivarata
Datum: Sat, 01 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Kuno Wörsching"

Lieber Kuno,
inzwischen habe ich im Internet recherchiert und das beiliegende Bild von Brahmarishi Daivarata entdeckt
sites.google.com/site/bramharshidivarat/home .
Dort findet sich noch ein weiteres Schwarzweissbild mit dem jungen Daivarata sowie eine Liste seiner Werke.
Sein Hauptwerk Chhando Darshanam mit dem Kommentar seines Lehrers kann von archive.org/details/ChhandoDarshanam
heruntergeladen werden.

All das hat mich inspiriert, über Brahmarishi Daivarta im Darmstädter Wissenschaftsforum zu berichten.

Maharishi Mahesh Yogi hatte im Winter 1970/71 Brahmarishi Daivarata zu dem TM-Lehrer Kurs nach Mallorca eingeladen wo auch ich war. Es hieß damals, dass Brahmarishi Daivarata bis dahin Indien nie verlassen hatte. Maharishi hat das möglich gemacht.

Brahmarishi Daivarata war eine unkomplizierte, liebenswerte Persönlichkeit und sehr offen zu uns vielen jungen Westlern. Einmals bin ich allein mit ihm im Aufzug gefahren. Leider sprach er kein Englisch.
1972 habe ich ihn bei Maharishi wieder gesehen da hatte er seinen Sohn dabei.
Wenn Du das beigefügte Foto genau betrachtest, dann siehst Du hinter Brahmarishi Daivarata das Bild von Swami Brahmananda Sarastwati dem Lehrer Maharishis.


Vielleicht entdeckst Du noch mehr im Internet bzw. im Bewusstsein.

Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: AW: Brahmarshi Daivarata
Datum: Sat, 01 Nov 2014
Von: kuno wörsching
An: Dr.Zeiger

Hallo Bernd,
aufschlussreich was Du geschrieben hast.
Das Werk von Brahmarishi Daivarata ist sehr interessant. Ich muss es mir noch genauer anschauen ebenso sein Horoskop.

Ich singe jeden Tag RV 1.1, 1.2, 1.3, 10.191
Gib mir noch ein paar Tage Zeit, dann habe ich auch die anderen Texte fertig.
Lieben Gruß,
Kuno


Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 5
Datum: Fri, 07 Nov 2014
Von: Dr.Zeiger
An: "kuno wörsching"

Lieber Kuno,
herzlichen Dank für die vielen Texte zum Thema vedische Mantras von DAVID FRAWLEY(geb. 1950)

Es ist bemerkenswert wie oft er erwähnt dass Brahmarishi Daivarata eine Quelle der Inspoiration für Maharishi Mahesh Yogi war.

Wie ich im Internet herausgefunden habe hat D. Frawley auch eine Autobiographie geschrieben mit dem Titel:"How I Became A Hindu - My Discovery Of Vedic Dharma"(2000)

.www.hindubooks.org/david_frawley/how_i_b...duism/brahmarshi.htm

Darin gibt es folgende Bemerkung wie D. Frawley zuerst auf Brahmarshi Daivarata aufmerksam wurde:

"A few years later while giving a talk at the Bharatiya Vidya Bhavan in Mumbai I was given a curious present, a book called Chandodarshana by Daivarata, another important disciple of Ganapati Muni and Ramana Maharshi. The Bhavan members didn’t know of my connection with Ganapati, so it was a coincidence. I later received Vak Sudha, another work of Daivarata as well. Daivarata followed Ganapati’s vision but unlike Kapali remained close to Ramana and did not join Aurobindo. He developed a Vedic view based upon Ganapati’s ideas, including his own direct vision of new Vedic mantras much like the Rishis of old. He also worshipped the Goddess, particularly as Sarasvati and Tara. I learned later that Maharishi Mahesh Yogi brought Daivarata to the West in the early seventies as a living example of a modern Vedic Rishi with the full knowledge of the Vedas and the power of its mantras. I found great inspiration in his work. Daivarata like Ganapati entered into my psyche as a key part of the new Vedic renaissance."


Alles Gute
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht

Betreff: AW: agnim ile purohitam 8
Datum: Mon, 10 Nov 2014
Von: kuno wörsching
An: <Dr.Zeiger>

Hallo Bernd,
und bei all den Büchern ist auch immer eine Einleitung oder Widmung von Deepak Chopra drauf. In Richtung Vedic Science finde ich David Frawley und seinen Freund Thomas Ashley-Farrand sehr gut. Da ist sehr viel Substanz drin und ich war erstaunt so viel über TM und Maharishi drin zu finden...
Lieben Gruß
Dein Kuno


Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 8
Datum: Tue, 11 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "kuno wörsching"

Lieber Kuno
ja es ist schön zu sehen wie all die modernen Rishis auch äusserlich verbunden sind.
Wie innen so aussen.
Ich beschäftige mich noch eiuige Zei mit Brahmarishi Daivarata.
Bin jetzt so weit sein Horoskop reproduzieren zu können.
Als nächstes werde ich seine Lebenstadien mit seiner Dasha Sequenz
vergleichen.
Bis bald.
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 9
Datum: Tue, 11 Nov 2014
Von: kuno wörsching
An: <Dr.Zeiger>

Hallo Bernd,
von meinem Stand aus ist es natürlich "grober Unfug" was Du da machst, das Horoskop eines Brahmarishi erstellen zu wollen. Trotzdem verfolge ich spannend, was Du noch so alles erkennst und es ist erfrischend den Austausch mit Dir, Jan und Norbert zu sehen.

Mahrishi hat es wieder und wieder gesagt: yo jagara tam richa kamyante – wer wach ist, den suchen die richas, die mantren des veda, aus.

Lieben Gruß,
Kuno



Original-Nachricht
Betreff: AW: Mantras
Datum: Thu, 13 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "kuno wörsching"

Lieber Kuno,
vielen Dank für Dein Feedback.
Den Text von E. Finkelstein "Mantras -The Most Fundamental Vibrations Of Natural Law" hat mir Klaus Weber zugeschickt und ich haben ihn sofort an Dich weitergeleitet, weil er so gut zu dem Thema passt, das Dich gerade beschäftigt.
Es ist genau wie Du sagst:
Der Text gibt die offizielle Sicht der TM-Organisation wider und hat eine pädagogische Funktion: hinreichennd Klarheit schaffen ohne zu verwirren.

Der vedische Ausspruch den Du zitierst führt zum Kern des bewusstseinsbezogenen Veda Studiums:
yo jagara tam richa kamyante – wer wach ist, den suchen die richas, die mantren des veda, auf.

Das ist auch der Schlüssel zu Verständnis von Brahmarishi Davarata.

Beiliegend eine Chronologie seines Lebens aus dem Vorspann zu seinem
Vedartha-Kalpalata. Das Buch kann von archive.org/details/VedarthaKalpalata heruntergeladen werden.


Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 10 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Brahmarishi Daivarata (1892 - 1975 ) 4 Jahre 10 Monate her #842

Im Jahre 1917 nahm Brahmarishi Devarata über einen Zeitraum von 16 Tagen während der Meditation ca. 450 Sanskrit-Ausdrücke wahr. Die Analyse dieser Ausdrücke durch seinen Lehrer Ganapati Muni und später durch andere Veda-Experten ergab, dass diese Ausdrücke alle Merkmale der Mantras des Rig Veda aufweisen d.h. im Stil, in der Wortwahl, in Metrum und Intonation, etc. Aufgrund dieser Wahnehmung(Darshan) vedischer Ausdrücke (Chhand) wird er Brahmarishi genannt.

Sein Lehrer Ganapati Muni schreibt über den 25 jährigen Daivarata:
"Er ist nicht besonders gelehrt in Sanskrit aber praktiziert seit Kindheit ausgiebig Yoga und andere spirituelle Praktiken. Er ist ein kreativer Mensch, der von seinem Lehrer sehr geliebt wird."

1968 schreibt R. R. Diwarka, Herausgeber des Chhando-Darshanam , über den 77 jährigen:
"Er hat ein kindliches Wesen und ist voller Energie und Begeisterungsfähigkeit. Trotz seines Alters ist seine Kreativität gross und er setzt seine vedischen Studien und Forschungen unvermindert fort."

Von Ganapati Muni, dem Lehrer von Brahmarishi Daivarata, stammt auch folgendes Geburtshoroskop, das in dem Buch "Chhando-Darshanam" abgedruckt ist.

Daivarata_astrological-chart.gif


Original-Nachricht
Betreff: AW: Brahmarshi Daivarata
Datum: Tue, 04 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "kuno wörsching"

Lieber Kuno,
gute Idee das Geburtshoroskop von Brahmarishi Daivarata zu analysieren, wie es Ganapati Muni in seinem Vorwort zum Chhando Darshanam widergegeben hat.

Aufällig ist, dass alle Grahas auf einer Seite des Horoskops liegen.

Gruss Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
From: Dr.Zeiger
Sent: Wednesday, November 05
To: Peter KieferSubject: Jyotish

lieber Peter,
kannst Du etwas zu beiliegendem Horoskop im südindischen Stil sagen.
Das Chart ist schätzungsweise 100 Jahre alt vielleikcht liegt mein Reproduktions-Problem bei den modernen Zeitzonen.
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Re: Jyotish
Datum: Thu, 06 Nov 2014
Von: "Peter Kiefer"
An: <Dr.Zeiger>

komisch – normalerweise ist beim südindischen chart mesha immer im zweiten von links oben. bei diesem chart offensichtlich erst im dritten.
denn “Sun 8-21-17” sollte doch wohl heißen: zeichen 8 (Vrishcik), 21 Grad und 17 Minuten. oder?
die sonne steht aber im Chart aber im Zeichen 9 (Dhanu) ...
es sei denn, dass hier doch vom dritten aus gezählt wird.

LG
Peter


Original-Nachricht
Betreff: AW: Jyotish
Datum: Tue, 11 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Peter Kiefer"

Lieber Peter,
hier noch etwas zum Horoskop von Brahmarishi Daivarata wie es im Chhando Darshanam (Buch) abgedruckt ist.
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass sich das angegebene Horsokopbild(aber nicht die Rashi-Zahlen in der Liste unter dem Bild) durch die moderne Jyotish Software reproduzieren lässt.
Das wurde möglich, durch ausfindig machen des Geburtsorts von Braharishi Devarate.
Auf einigen Internetseiten wird nämlich Brahmarishi Daivarata mit dem Ausdruck "of Gokarna" näher gekennzeichnet. Gokarna ist eine kleine aber traditionsreiche Tempelstadt in indischen Bundesstaat Karnataka. de.wikipedia.org/wiki/Gokarna
en.wikipedia.org/wiki/Gokarna,_India

Als Breiten und Längengrad werden 14 Grad 33Sek Nord bzw 74 Grad 19 Sek Ost angeben. Gokarna in Kanataka ist mit grosser Wahrscheinlichkeit der Geburtsort von Brahmarishi Daivarata.
Das Buch nennt als Geburtszeit 4. Januar 1892, 14:36 Uhr Aufgrund dieser Angaben lässt sich dann z.B. mit der kostenlosen Quickchart Software das in dem Buch angegebene Horoskop-Bild reproduzieren, wenn als Ortszeit 15:36 angenommen wird. Auch die Positionen der Grahas innerhalb der Rashis stimmt dann annähernd.
Bestehen bleibt jedoch die Diskrepanuz zwischen der Graha-in-Rashi Position im Bild und der Rashi Nummer der Grahas in der Liste unter dem Bild.

Vielleicht -wie Du vermutet hast- ein Zählfehler.
Herzlichst Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Die Lösung .....
Datum: Tue, 11 Nov 2014

Von: "Peter Kiefer"
An: "Bernd Zeiger"
Lieber Bernd,

Die Lösung des fragwürdigen südindischen Charts kam mir eben bei der Lektüre eines älteren Jyotish-Buchs:
Einige traditionelle Jyotishis zählen einfach von 0 bis 11 anstatt von 1 bis 12.
Mesh steht also korrekt im zweiten Viereck, hat aber die Nummer 0 statt 1.
Daher z. B. steht ganz unten hinter Rahu 1 (-1-31), obwohl er in Vrishabh steht. Und bei Surya 8 – gleichwohl in Dhanu.
Ich denke, dass die anderen zwei Zahlen für die Grade und Minuten stehen.
Bei nächster Gelegenheit werde ich mir das Chart des großen Pandit Ji’s genauer anschauen.
Jai Guru Dev
Peter


Original-Nachricht
Betreff: Chronologie
Datum: Thu, 13 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
n: "Peter Kiefer"

Lieber Peter,
beiliegend der chronologische Lebenslauf von Brahmarishi Daivarata wie er als Vorspann zu seinem Buch Vedartha-Kalpalata abgedruckt wurde. Das Buch kann von archive.org/details/VedarthaKalpalata
heruntergeladen werden. Es ist in Sanskrit und entstand 1950 . Gedruckt wurde das Buch erstmals 1962 in Varanasi durch: Kashi Hindu Visvavidyalayata.
Vielleicht hilft Dir die Chronologie bei der Horoskopanalyse.
Gruss
Bernd
Jai Guru Dev

DaivarataHorskop.jpg


Original-Nachricht Betreff: AW: agnim ile purohitam 9
Datum: Tue, 11 Nov 2014
Von: kuno wörsching
An: <Dr.Zeiger>

Hallo Bernd,
Ich finde es spannend zu sehen, welche Energie in jedem Haus ist und welche Geschichte jedes Haus und jeder Planet erzählt
Lieben Gruß,
Kuno


Original-Nachricht
Betreff: AW: Main points of lecture on Bhavas
Datum: Fri, 14 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Frits and Teresa Commandeur"

Dear Fritz,
we like to thank you for the illuminating lecture on bhavas which you now made complete and “unforgetable” by providing us with a detailed summary.

What impressed us most is your division of the 12 bhavas into two complementary strands. This reminds us of the structure of DNA.

To establish this balanced structure as a mnemonic device we have tried to condense what we understood from your lecture into short phrases to remember - once and for all - the significances of the bhavas:

bhava I/XII: lively totality of a system / returning to the unilimited source,

bhava II/XI: environmental support / fulfillment of desires,

bhava III/X : spontaneous iniative / competence in action,

bhava IV/IX: nourishing factors / force of evolution,

bhava V/VIII: level of productivity / transformation ability,

bhava VI/VII: limiting factors / ability to interact – personal relationship.


We really enjoy your lectures because they re-enliven and strengthen
what we have heard and read about jyotish from time to time in the last 35 years but only occasionally made use of.
With heartfelt greetings
Bernd and Rita
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: Veda und Graha
Datum: Thu, 06 Nov 2014 17:42:16 +0100
Von: "Dr.Zeiger"
An: "kuno wörsching"

Lieber Kuno,
in der Tat, die Zuordnung der 9 Grahas zu den 9 Ausdrücken der 1. Richa
des Rig Veda durch Franz Langenkamp sollte genauer untersucht werden.
Es folgt daraus u.a., dass das Vimshottari Dasha System dem Rjig Veda zugeordnet ist. Zu klären wäre
(a) was die Grundlage anderer Dashasysteme ist und
(b) welcher Art die Zuordnung ist d.h. ob
(1) die Graha Sequenz durch den Veda bestimmt wird oder
(2) der Veda durch die Grahas oder ob
(3) es eine wechselseitige Zuordnung ist.
Praktisch bedeutsam ist die Klärung dieser Zuordnung z.B. bei der Bestimmung der
Zugenhörigkeit einer Person zu einem bestimmten Zweig des Veda aus dem Horoskop.
Für den gerade von uns studierten Brahmarishi Daivarata läuft das auf die Frage hinaus inwieweit aus seinem Horopskop auf die von ihm wahrgenommenen vedischen Hymnen geschlossen werden kann.
Bis bald,
herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: AW: Veda und Graha
Datum: Fri, 07 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Norbert Jonas"

Lieber Norbert,
es hat mich sehr gefreut von Dir zu hören.

Weil auch Du es für lohnenwert hälts die Beziehung zwischen Graha und Veda einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, möchte ich diesen Themenfaden noch etwas weiterführen (mit dem Ziel zu einem Verständnis des Horoskops von Brahmarishi Daivarata vorzudringen das seine Qualität als Rishi zu verstehen erlaubt).

Mich hat es ebenso überrascht wie Dich, dass man bei dieser Frage schnell an einen Punkt kommt. wo es nicht weitergeht. Ich nehme das Thema also zunächst mal ganz persönlich und frage mich, ob ich da vieleicht etwas nicht verstanden oder übersehen habe.

In Büchern nachzuschauen scheidet im Moment bei mir aus, da diee wegen eines anstehenden aber ständig verschobenen Umzugs in Kisten verpackt sind. Darunter auch die vielen traditionellen Jyotish-Schriften, die ich in den 1980er Jahren in Indien erworben hatte.(Damals war ich mit Herbert Johag aufgedoppelt und der diktierte mir auf meine Frage, was man über Jyotish wissen muss eine entsprechende Schriftensammlung, die mich seitdem begleitet hat.)

Was ich von Maharishi Parashara und anderen verstanden habe ist, dass die Grahas als Inkarnationen der absoluten Wirklichkeit den gesamten Bereich des Karma kontrollieren, so dass Aktion und Reaktion immer im Gleichgewicht sind.

Anderseits haben ich durch Maharishi theoretisch und praktisch gelernt, dass der Veda die grundlegenste Form bewusster Aktivität ist, und deshalb den Status einer Verfassung des Universums hat. D.h. alles was im Universum geschieht lässt sich auf die im Veda dargestellten Impulse der Intelligenz zurückführen bzw. durch diese organisieren.

Wir wissen somit, dass sich durch Yagyas (=Handlungen gemäß des Veda) die Ghahas beinflussen lassen. Also werden die Grahas durch den Vexda kontrolliert z.B. könnte so durch die 1. Richa des Rig Veda wie Franz Langenkamp vermutet, eine bestimmte evolutionäre Abfolge der Grahas festgelegt werden.

Andererseits ist Veda eine bestimmte Form der Aktivität müsste also auch durch die Grahas bestimmt werden.Es könnte also z.B. sein, dass das besondere evolutionäre Muster der ersten Hymne des Rig Ved durch ein schrittweises Einschalten der Grahas erzeugt wird. Welches Graha dabei zuerst eingeschaltet wird ist eine Frage, eine andere ist die Reihenfolge mit der die Grahas eingeschaltet werden.

Wenn ich mich recht erinnere gibt es in Jyotish zwei Schulen: die eine beginnt mit dem Nakshatra Ashwini also mit Ketu als Herrscher, die andere mit Krittika also mit Surya als Herrscher. Beide Startpunkte haben also ihre Berechtigung.


Soweit meine Überlegenungen.
Herzliche Grüsse
Bernd Zeiger
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 9 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Brahmarishi Daivarata (1892 - 1975 ) 4 Jahre 9 Monate her #846

Nachdem Brahmarishi Devarata im Jahre 1971 auf Einladung von Maharishi Mahesh Yogi erstmals nach Europa gekommen war, brachte er 1972 auch seinen Sohn mit. In diesem Jahr hat Maharishi Mahesh Yogi auf der Grundlage der Wissenschaft der Kreativen Intelligenz die Gründung der Mahrishi International University, USA, vorbereitete.

Brahmarishi_1972-D.jpg

Den Beitrag von Brahmarishi Devarata zum Jahr der Wissenschaft der Kreativen Intelligenz erläuterte Maharishi am 5 November 1972 am Lake Tahoe, USA im Rahmen des alljährlichen vedischen Lichhterfestes (Mahalakshmi Tag,/Dipavali):
"Brahmarishi Devarat hat mich an die vedische Erkenntnis (cognition) erinnert, die besagt : 'Wer wach ist, den suchen die Richas, die Hymnen des Veda, sie suchen den der wach ist ....
Die Hymnen des Rig Veda sind Ausdrucksformen der Wirklichkeiten auf der grundlegensten Ebene relativen Lebens, sie sind die Schwingungen des Bereichs unbegrenzten Bewusstseins. Wenn uns die Impulse unbegrenzten Bewusstseins in der Aktivität zur Verfügung stehen, dann kommen die Hymnen zu uns, sie suchen uns. Es ist allein notwendig bereit zu sein und dann kommen sie zu uns. Wir können dann die Impulse des Seins als die grundlegensten Wahrheiten der Natur erkennen, als die Gesetze die die gesamte Schöpfung strukturieren."

Der gesamte Brahmarishi Daivarata betreffende Auschnitt aus Mahrishi`s Ansprache ist in der folgenden Nachricht:

 
Original-Nachricht
Betreff: Re: How the Vedic richas seek out one who is awake
Datum: Mon, 23 Nov 2014
Von: "Peter Kiefer" Margot Suettmann
Sent: Sunday, November
  
Maharishi: How the Vedic richas/hymns seek out one who is awake, who is enlightened

"Brahmarishi [Devarat]* reminded [me] of that one [Vedic] cognition: 'He who is awake, the richas, the hymns [of the Veda], seek him; they seek for someone who is awake.'
When that pure awareness is an all-time reality, when our thoughts and actions spontaneously arise in that state of unbounded awareness, then what is happening? Through every impulse of our activity, through every impulse of our breath, [it's] as if we are creating waves of unboundedness. When unboundedness is a perpetual state of our awareness, then every impulse of thought, desire, action and everything is just a wave in that unbounded awareness. And when we are accustomed to experience that through all our day and night activity -- relative rest of the night and activity of the day -- through our relative impulses of life we are actuating it, then the finest impulses of consciousness ARE those we find in the Rk Veda hymns.
The hymns are just the expressions of the realities on the ultimate level of relative life, pulsations on the level of unbounded consciousness. When we are able to have the impulses of [unbounded] consciousness in our activity, then the hymns come seeking us. It's just a matter of deserving and then having it. We become capable of cognizing the impulses of Being as the ultimate truths of nature, as the laws which structure the whole creation.
We are able to cognize only when all of our thoughts and actions are spontaneously performed in that level of unbounded awareness. Then the cognition of a seer says, 'Richas come to us, seeking us.' We don't have to seek them. We have just to have our life vibrant in the field of Being, unbounded awareness all the time, and then from within those waves of activity arise the faintest relative waves of Absolute consciousness in the form of the formulas or laws which lie at the basis of the whole creation and at the basis of all evolutionary processes.
It's a beautiful aspiration that 'he who is awake is sought for by the richas'. This is the reality of life in the state of light … life of the enlightened … life in enlightenment. Vedas come on seeking him."

 ~Maharishi~ ~Lake Tahoe, USA --Mahalakshmi Day/Dipavali, November 5, 1972 -- Audiotape~
(*Brahmarishi Daivarata is a great Indian saint and Vedic scholar who along with his son spent a lot of time with Maharishi in the early 70's)
  

Original-Nachricht
From:Dr.Zeiger Sent:Monday,24 November 2014
To: Peter Kiefer, Margot Süttmann
Subject: How the Vedic richas seek out one who is awake

Danke, das passt sehr gut zur aktuellen Diskussion über Brahmarishi Daivarata im Forum
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 16 - How the Vedic richas seek out one who is awake
Datum: Mon, 24 Nov 2014
Von: Kuno Wörsching
An: <Dr.Zeiger>

Hallo Bernd,
eigentlich wollte ich schon längst zwei völlig andere Themen ansprechen, aber scheinbar ist dieses interessant und eröffnet neue Horizonte…

Die Gewohnheit von samadhi und fliegende Gruppen ist deshalb so wichtig, weil dadurch ein allumfassendes "Feld“ aufgebaut wird, das dann bestimmt was sich manifestiert und nicht wie sonst der begrenzte individuelle Wille.

Wie Patanjali in Yoga Sutra 1.3 sagt „dann ruht er in seiner eigenen Form“ und wenn sich dann eine Welle(Anregung) erhebt, dann ist es eine Welle des ganzen Feldes.

Der Text ist auch deswegen so bemerkenswert, da Maharishi das ganz genau beschreibt, was Brahmarishi Daivarata gesehen hat:
die vierfache Struktur des Rig Veda: Samhita von Rishi Devata und Chandas im Bewusstsein von Aham Brahmasmi, ich Bin dieses Universum, und alles ist in mir. Ich habe einen Körper aus Zellen und gleichzeitig besteht der Körper aus Devas, aus Impulsen Kreativer Intelligenz
Ja und das ist dann wohl “Absolutes Bewusstsein“ jenseits aller Zustände des Bewusstseins.

Danke, hat mich mal wieder sehr gefreut,
Dein Kuno


Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 16 - Vedic richas seek out one who is awake
Datum: Tue, 25 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: Kuno Wörsching

Lieber Kuno,
danke für Deine Anmerkungen einige davon möchte ich wieder gerne ins Forum übernehmen.
Ein Brahmarishi en.wikipedia.org/wiki/Brahmarshi
hat uns gerade heute viel zu sagen.

Wie dem Buch von John Brough(1953):
The early brahmanical system of gotra and pravara. A translation of the gotra-pravara-man͂jarī of Puruṣottama-Paṇḍita. Cambridge: University Press
zu entnehmen ist gehört Daivarata zu den Vishvamitras
en.wikipedia.org/wiki/Vishwamitra

Ich freue mich über weiter Kommentare von Dir zu diesem Thema
herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: WG: agnim ile purohitam
Datum: Sun, 23 Nov 2014
Von: Kuno Wörsching

Hallo Bernd, beiliegend das Bild das ich ursprünglkich meinte und suchte. Warst Du dabei? Könnte 1972 auf dem Kurs in La Antillia, Spanien, gewesen sein.
Lieben Gruß, Kuno


Original-Nachricht
Betreff: Photo mit Brahmarishi Daivarata MIU-Katalog
Datum: Mon, 24 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Kuno Wörsching"

Lieber Kuno,
danke für das Photo mit Brahmarishi Daivarata und Sohn zusammen mit Maharishi. An das Bild kann ich mich auch noch gut erinnern. Es kann durchaus sein, dass ich zuschaute als das Photo gemacht wurde. Das Setting kommt mir sehr bekannt vor.

Das Photo hat mich inspiriert, Dir endlich auch die Seite des MIU-Katalogs abzulichten wo Maharishi zusammen mit Brahmarishi und Sohn zusehen ist. Drei zunehmend umfangreichere Ausgaben des Katalaogs der Maharishi International University habe ich beim Suchen in einer Kiste entdeckt. Das beigefügte Bild ist aus der ersten noch relativ schmalen Ausgabe von 1973/74. Das Bild wurde meines Wissens 1972 in Fiuggi(Italien) gemacht.
Typisch für diesen Zeitraum ist der blaue Hintergrund.
Hattest Du schon etwas Zeit Dich mit dem Chando Darshanam von Brahmarishi Daivarata zu beschäftigen? Ich möchte im Forum etwas genauer auf dieses und die anderen Werke von Brahmarishi Devarata eingehen.
Herzlichst Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 18
Datum: Thu, 27 Nov 2014
Von: kuno wörsching
An: Dr.Zeiger

Lieber Bernd,
Schreib doch mal einige Texte zu den Rishis in Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Rishi
Wenn wir es nicht schreibt, dann machen es andere, die das richtige Verständnis überhaupt nicht haben und nur abschreiben.
(Ich war mal bei der Rosenberg Ayurveda Klinik bei Büdingen eingeladen, die sagten dort allen ernstes, dass sie die Schrott Ayurveda Bücher nehmen und damit ihre Leute ausbilden.)

Hier in meiner Gegend gibt es immer mehr Leute die täglich ihr HOMA (agni hotra) machen, und dadurch Heilasche gewinnen, und damit den Raum und die Gelände reinigen und den Boden fruchtbar machen.

Es ist wichtig, dass ein klares Verständnis von VEDA entsteht, womöglich verstehen dann auch viele Europäer wieder ihr eigenes kulturelle Erbe. Später, wenn wir mehr und mehr den Veda gemeistert haben dann sind die Schriften nicht mehr so relevant.

Ich persönlich plädiere aber dafür, nicht so sehr an den alten und oft auch manipulierten Schriften zu kleben sondern immer einen direkten Kontakt zu pflegen, sei es mit dem Guru, Meister, Lehrer oder mit wem man eben gerade sprechen möchte.

Lieben Gruß,
Dein Kuno


Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 18
Datum: Sat, 29 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: Kuno Wörsching

Lieber Kuno,
vielen Dank für Deine fascettenreiche Nacbricht, die sehr anschaulich die Rückkehr vedischer Seher (rishis) in unseren Kulturkreis illustriert.

Wir leben in einer Zeit, die vergleichbar ist mit dem Grünen eines Baumes nach langer Wintersruhe. Was an alten Strukturen noch lebenskräftig ist wächst weiter, dazu tritt das Spriessen neue Triebe, die aber erst noch beweisen müssen wie zukunfstfähig sie sind. Einiges was derzeit entsteht hat nur vorübergehende Bedeutung, einiges baut auf der Vorarbeit anderer auf und todgesagtes erweist sich als lebensfähig.

Es ist beeindruckend wie viele der von Dir genannten Aspekte der Wiederlebung des Veda durch transzendentales Bewusstsein, schon im Katalog der Maharishi International University angesprochen werden. Das war damals eine höchst inspirierte Zeit.

"In der Begeisterung will ich es Euch verkünden" heisst es im 9. Mandala des Rig Veda, das von Soma handelt, Im Kataalog der MIU von 1974 wird Soma als Impuls kreativer Intelligenz charakteriert, der vergleichbar ist mit dem Gravitationsfeld, d.h. mit der universellen Kraft, die jede Energie mit jeder anderen verbindet. Das ist nach Maharishi die äusserst subtile Ebene der Realität, die von den vedischen Seer unmittelbar wahrgenommen wird.

Als Forschungsprojekt schlägt Maharishi vor, die Aussagen des Soma Mandala mit den modernen Erkenntnissen über die Biochemie der Nervenzellen und Synapsen zu vergleichen und sagt voraus, dass sich daraus neue Einsichten über Biochemie transzendentalen Bewusstseins ableiten lassen.

Die überlieferten Veden haben wie es Maharishi in dem MIU-Katalog ausdrückt den Status einer Bedingungsanleitung zur vollen Entwicklung des menschliche Nervensystem. Die enge Verbindung zwischen Nervensystem und Bewusstseinsentwicklung liegt auch dem traditionellen System der mündlichen Überlieferung des Veda zugrunde.

Die dabei benutzen Merkmale von Rishi, Gotra , Sutra (Kalpa) und Shakha lassen sich neurophsiologisch bzw. biologisch begründen. So heisst es in dem Katalog "the traditions of vedic chanting, maintained within certain shakhas or genetically self-sufficient Indian family structures, suggest that major tendencies of the male nervous system may be carried by the Y-chromosome transmitted from father to son and moreover that these tendencies may actually be identified by specific patterns of brain wave synchrony observed in different pundits chant different section of the Vedas:" (Seite 313 MIU Katalog)

Die Fähigkeit der unmittelbaren Wahrnehmung vedischer Hymnen im transzendentalen Bewusstsein ist demgegenüber nicht auf das männliche Nervensystem beschränkt. Ich erinnere mich an ein Treffen mit Brahmarishi Daivarata wo von einer Studentin eine diesbezügliche Frage gestellt wurde. Er hat daraufhin eine Liste von weiblichen Rishis aufgezählt.

Die folgenden Strukturen des Bewusstseins lassen sich durch das Programm der Transzendentale Meditation voneinander unterscheiden:
Samhita, Rishi, Purusha und Puroshottama

Samhita = Wachheit= selbst-bezogenes Bewusstsein,

Rishi= Beobachteraspekt von Samhita= Selbst= unbeteiligter Zeuge,

Purusha= stiller unbeteiligter Zeuge = individueller Herr über die Teile des Universums,

Puroshottama= Herr des gesamten Universums= lebendige Verkörperung von Samhita = Kollektiv aller Purushas


Die heute weltweit zu beobachtende Beschleunigung der Bewusstseinsentwicklung geschieht nach Einschätzung vieler aufgrund eines göttlichen Plans, der die gesamte Menscheit betrifft. Maharishi nannte das in den 1970ern den Weltplan.
Wir stehen da anscheinend erst am Anfang oder bestenfalls irgendwo mitten drin.
Liebe Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 19
Datum: Sun, 30 Nov 2014
Von: Kuno Wörsching
An: Dr.Zeiger

Lieber Bernd,
im Anhang habe ich Dir nochmals die Dateien zu yagyas, die ich in der letzten email angehängt hatte, musste aber feststellen, dass sie dann doch unterwegs „verloren gegangen“ sind. Manchmal werde ich auf solche Texte „hin gestubbst“. Yagya, oft mit Ritual übersetzt, bezeichnen sie als „celebration“, eine Feier des Lebens. Das würde auch zu Deinem Kommentar passen „in der Begeisterung will ich es euch verkünden“. Und was so schön umschrieben ist als Impuls Schöpferischer Intelligenz, also Impuls im Sinne von Handlungssprektrum und Schöpferische Intelligenz nennen sie Schöpfergötter oder Devi Shaktis, oder Devatas. So sind die Devatas nicht nur in den Schriften, der Vedischen Literatur, sondern auch im täglichen Leben. Bei den Strukturen der Ganzheit ist das eine, sie zu unterscheiden und das andere ihre dynamische Verbundenheit: Infinte Frequency – das heißt doch, dass alles miteinander verbunden ist, verschmolzen, verwoben, nicht trennbar, alles wie ein Feld, deswegen auch Feld des Veda, sich mit allem austauscht, alles auch alles andere ist, oder wie die Christen sagen „alles ist Gott“, denn Gott ist allmächtig, allgewaltig, allwissend, und er ist alles, und wir sind auch Gott, denn wir sind nach seinem Abbild geschaffen, und daher können wir auch nur göttlich sein, und nichts anderes. Wie will man da nur diese Ganzheit trennen. Es ist rein ein Konzept, etwas komplexes vereinfacht dargestellt. Purusha und Prakriti, Einheit und Vielfalt, und alles ist Einheit und alles ist Vielfalt. Alles ist gleichzeitig da ist. Nichts lineares mehr sondern nur noch non-linear. Im Schluß: alles Wissen ist vollständig da und verfügbar! Purusha gehört mit Prakriti zusammen, Prakriti Shakti, die Göttliche Mutter, Para Shakti, beinhaltet doch alle Das Purusha Sukta besteht aus 16 Hymnen, sind das 16 Stufen? Purushottama – der höchste Gott, weit mehr noch als Purusha und Prakriti.Aus der modernen Astrophysik weiß ich, dass das was sehen, etwa 25% des Universums ausmacht, 75% sind Dunkle Energie. Also wer steuert alles? Lieben Gruß Dein Kuno



Original-Nachricht
Betreff: AW: agnim ile purohitam 19
Datum: Tue, 02 Dec 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: Kuno Worsching


Lieber Kuno
wieder höchst "somatische" Punkte , die Du ansprichst, vorallem auch mit Blick auf die Würdigung von Brahmarishi Daivarata. Hier dazu noch ein kurzer Bericht aus dem Vorwort des Verlegers des "Vak-Sudha":
"while he was in Kalcutta (in the 1960s) I came to know of his extra-ordinary qualities and attainments. Brahmarishi Daivaratji was kind enough to explain to us some of the researches he has done in vedic literature. He had revelations of vedic Mantras hereto unknown. Serveral other poetic compositions and literary sanskrit verses of high order have been written by him. He also showed us an exquisite oil wall painting 15x5 feet made by him depicting the "vishva rath" having great vedic significance. He also showed to us serveral tantric coloured diagrams prepared by him having great significance. We then came to know that he could perform vedic dances with vedic mantras. In fact he was kind enough to give a performance of tandav nritya accompanied with vedic mantras with perfect rhythm and instrumental music. He would be completely at home with the most intricate subjects of vedic literature and he could explain them in absolutely simple Hindi language which could be understood by all of us. For example his discourse on Gayatri Mantra and the different interpretations of Trisapta occuring in vedic contexts was enchanting and illuminating. "
Da ist die - für die vedische Kultur charakteristische - Verbindung von wissenschaftlicher Exaktheit und künstlerischer Ausdrucksform.
Das Vak-Sudha ist einerseits eine wissenschaftliche Abhandlung zu den 57 Aspekten von Vak (Sprache) wie sie im den Veden auftreten, andererseits wurde es von Brahmarishi Daivarata in Sanskrit Versen verfasst.

Die Verbindung von poetischer Form und wissenschaftlichem Inhalt hat mich als Kind an der Bhagavad Gita fasziniert und meine Liebe zur vedischen Kultur begründet.

Deine Charakterisierung von Yagya als " Feier des Lebens" ist deshalb höchst vedisch. Wie Maharishi es formulierte ist jeder Tag im vedischen Kalender ein Feiertag calendars.globalgoodnews.com/vedic/vedic-calendar.htm
Was gefeiert wird sind die Impuls der Intelligenz (Deva) die in der gesammten Natur innen wie aussen wirken und die auf der Ebene völlig wachen Bewusstseins(Sanhita) unmittelbar zugänglich sind:
"Celebrating these qualities of Nature’s Intelligence means enlivening them in one’s self and one’s environment, and when these values are enlivened, everything in life blossoms in its fullness.It is a physical phenomenon that attention enlivens the object of attention;
therefore attention on the fine impulses of intelligence—celebrating those values—enlivens them and they enrich life."


Die Wechselbeziehung zwischen Rishi(Beobachter), Devata(Impuls der Aufmerksamkeit) und Veda(Chhandas) ist auf der Samhita-Ebene völlig reibungslos d.h. der (oder das) Eine sieht das andere aber ohnen seinen eigenen Status zu verliern:
Rishi sieht Rishi, Rishi sieht Devata, Rishi sieht Chhandas usw. insgesamt neun Möglichkeiten des Austauschs innhalb von Samhita entsprechend den neun Grahas, die die zeitliche Abfolge dieses Zusammenspiel steuern.

Parallel zur zeitliche Abfolge verläuft die zahlenmässige Anordnung von der Einheit zur Vielfalt , die dann als neue Einheit erneut zur Vielheit wird. Dein Vergleich von Purusha mit der evolutionären Rolle der Dunklen Energie im Kosmos bringt den Entfaltungsmechanismus der Strukturen der Ganzheit auf den Punkt:
Die Stille reinen Bewusstseins ist letztendlich der Motor der ständigen Weiterentwicklung. Dieser Motor wirkt immer in den Lücken zwischen den individuellen Einheiten und fügt diese zu immer grösseren Ganzheiten zusammen: Individuen bilden Kollektive, Kollektive agieren dann wieder als Individuen und diese bringen dann als Kollektiv wieder eine Ganzheit hervor, usw. Das ist die unendliche Geschichte der Evolution.

Das vollkommenste uns bekannte und ständig zugängliche Modell dieser Geschichte ist der Mensch:
Elementarteilchen bilden Moleküle, diese bilden Zellen und diese wiederum Organe, Organe bilden den Körper, Körper bilden Gemeinschaften und aus dem Zusammenwirken der Gemeinschaften entsteht eine Welt:

Letztlich ist das immer eine vedische Welt, denn Veda ist die klangliche Darstellung aller Naturgesetze. Deshalb heisst es pauschal "Alles ist im Veda".


Dazu eine amüsante Geschichte, die in den 1970ern die Runde machte. Brahmarishi Daivarate wurde gefragt, wo denn, wenn alles im Veda ist, darin die moderne populäre Folk-Musik zu finden ist. Sofort - so heisst es – hat er eine vedische Hymne rezitiert, die sich wie Folk-Musik angehört haben soll.

Mit Soma-Gruss
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff:Brahmarishi Daivarata
Datum: Tue, 02 Dec 2014
Von: Kuno Wörsching
An: Dr.Zeiger


Hallo Bernd,
das war mal wieder erleuchtend.
Erst letzte Woche erzählte mir jemand von einer Studie, wonach tanzen beide Gehirnhälften synchronisiert.
Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wie viel Musik, Tanz und Bewegung bewirkt, vor allem wenn man einen spirituellen Hintergrund hat und die Emotionen und Energiefelder zu fließen beginnen.

Lieben Gruß
Dein Kuno




Original-Nachricht
Von: Dr.Zeiger
Gesendet: Donnerstag, 4. Dezember 2014
An: Kuno Wörsching
Betreff: Brahmarishi Daivarata

Lieber Kuno,
es wird immer erfreulicher. Wir dringen im Rahmen dieser Würdigung von Brahmarishi Daivarata in einen Bereiche des Wissens vor, der von Maharishi Mahesh Yogi in der Mitte der 1980er als Veda Lila veranchaulicht wurde, um den Irrtum des Intellekt (pragyaparadha) zu beseitigen.

Veda Lila ist die schau-spielerisch-tänzerische Darstellung derjenigen Ebene des Intellekt wo reines Bewusstseinn(Samhita), Beobachter(Rishi), Dynamik(Devata) und Objekt(Chhandas) auf Augenhöhe agieren


(Maharishis Orginal Veda Lila ist in Hindi aber es gibt auch Versionen in anderen Sprachen Robert Cox, ein amerikanisches Mitglied der Purusha Gruppe, hat Maharishis Veda Lila auf Englisch nachempfunden und in dieser Form wird es gelegentlich immer mal wieder aufgeführthttp://www.globalgoodnews.com/cultural-news-a.html?art=12374321954663616 Eine Präsentatiinen der Overtüre des amerikanischen Veda Lila gibt Joachim Pfahl auf der CD CELEBRATION)

Was über die Eigendynamik des Bewusstsein in einfachen Worten gesagt werden kann gibt Maharishi in einem Interview kurz nach dem Mauerfall das bei youtube zu finden ist.

Anzustreben ist irgendwie eine vedische Universität in Deutscbhland d.h. Studium des Bewusstsein durch unmittelbare Erfahrung im Bereich des Bewusstseins. an einem Ort.

Schlichte und einfache Persönlichkeiten wie Brahmarishi Daivarata können bodenständige Vorbilder sein.

Herzlichst
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: Brahmarishi Daivarata
Datum: Thu, 04 Dec 2014
Von: Kuno Wörsching
An: Dr.Zeiger

Lieber Bernd,

und genau das ist es, was „samitih samani“ im RV 10.191 eigentlich ausdrückt, Gemeinschaft in vollkommenem Ausdruck, und indem wir uns ausdrücken und austauschen, tauchen wir ein in die verborgenen verhüllten Strukturen von veda und vishwa. Freut mich, dass ich Dich ein wenig auf diese Bahn entführen konnte.

An der MIU gibt es einen Studiengang „Große Menschen“ – wäre interessant, ob da auch über Brahmaris Daivarate berichtet wird.

Veda Lila drückt eigentlich alles aus – den Anfangspunkt und auch den Endpunkt – alles ist drin. So viele Jahrzehnte hat es gedauert um nun Yoga und Ayurveda jedem bekannt zu machen Überall machen hierzulande Yoga-Schulen auf und werden Ayurveda Massagen angeboten.
Wenn dann eine Masse an Leuten da ist, hat man auch die Menge für den Betrieb und Unterhalt einer Schule, und dann auch einer Hochschule.
Was sind die Bedürfnisse der Menschen?

Erde - Grund-Bedürfnisse wie Atem, Schlaf, Hunger, Durst, Sexualität, Schutz vor der Witterung
Wasser - Schutz vor Krankheit, Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, Bedürfnis nach Wohnung
Feuer - Bedürfnis nach Liebe, Freundschaft, Kameradschaft, Austausch
Luft - Ansehen und Anerkennung, Einfluß und Macht, Leistung, Unabhängigkeit, Freiheit, Lob
Raum – Kultur-Bedürfnisse: Entwicklung und Entfaltung


Klar, dass man sich sofort auf „Transzendenz“ ausrichten muss, das ist das Fundament, von dem aus die anderen Ebenen erlebt, integriert und etabliert werden

Lieben Gruß
Dein Kuno



Original-Nachricht
Betreff: Brahmarishi Daivarata
Datum: Saturday 06 Dec 2014
Von: Bernd Zeiger
An: Kuno Wörsching


Lieber Kuno,
unser Gedankenaustausch ist jetzt zu einem Lieblingthemen von mir vorgedrungen:
Samitisamani = in der Einheit liegt die Stärke einer Gemeinschaft.

Dass uns unsere Rechercchen zum Leben und Wirken Brahmarishi Daivarata schliesslich zu diesem Thema geführt haben, ist sicher nicht zufällig, denn er hat schon 1919 durch das Vedische Samitisamani dem Britischen "Teile und Herrsche" entgegengewirkt, in dem er durch Gründung eines traditionellen vedischen Zentrums auf der Grundlage von Meditation, Yoga und Sanskritstudium die Erforschung des Bewusstsein förderte.

Weil Brahmarishi Daivarata nicht bei der Idee stehen blieb, sondern diese im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in die Tat umsetzte, trägt er in Indien den Ehrentitel Maharishi. Was Brahmarishi Daivarata damals erreichte, das hat heute noch Bestand.

(Das von Brahmarishi Daivarata geförderte College in Gokarna -Sri Medha Dakshinamurthy Vedabhavana Samskrita Vidyapeetha- wurde 2010 nach einer Phase der Vernachlässigung als Zweig der Karnataka Samskrit Universität renoviert und neu belebt.)

Es war nur natürlich, dass sich Brahmarishi Daivarata zur Erfüllung seines Lebenswerks in den 1970er Jahren mit Maharishi Mash Yogi zusammentat, der in den 1960ern ein ähnliches Lehrzentrum in Rishikesh ins Leben gerufen hatte.

(Über Maharishis Ashram in Rishikesh ist in der Wikipedia folgendes zu lesen: In February 1968, The Beatles visited the Maharishi Mahesh Yogi's ashram in Rishikesh. John Lennon recorded a song titled, "The Happy Rishikesh Song". The Beatles composed nearly 48 songs during their time at the Maharishi's ashram, many of which appear on the White Album. Several other artists, including Mike Love, Donovan and Gyp Mills visited the site to contemplate and meditate.)

Über die Zeit während der Brahmarishi Daivarate bei Maharishi Mahesh Yogi weilte heisst es in einer Kurzbiographie:

"In 1971 on an invitation by Maharishi Mahesh Yogi he had gone to Spain in Europe. At major turist center he gave serveral Vedic discourses which were translated to the audience in English by Maharishi Mahesh Yogi and were appreciated by big groups of very educated men and women."

Noch gut erinnere ich mich, wie beglückt beide 1971 waren als sie erleben konnten wie eine grosse Gruppe von Schülern aus Europa und Amerika am Ende ihrer Ausbildung gemeinsam die vedische Puja an die Tradition der Meister übten. Erinnerungen an Berichte in den überlieferten Schriften wurden lebendig, wo es heisst, dass die Besucher eines vedischen Ashrams schon von weitem die vedische Resitationen hörten. en.wikipedia.org/wiki/Vedic_chant

Heute gibt es weltweit viele solcher vedischen Zentren aber meines Wissens noch keines in Deutschland. Wegen folgender Fakten erscheint eine solche Gründung überfällig:
(1) Die von Dir erwähnte Tatsache, dass es heute flächendeckend in jeder kleinen Stadt Zentren für Ayurveda und Yoga gibt,
(2) weil an den Hochschulen und Universitäten die Lehrstühle für Sanskrit und Indologie zunehmen abgebaut werden,
(3) Mitteleuropärer insbesondere aber die Deutschen eine grosse Liebe zur vedischen Kultur haben.

Immer wenn ich miterleben konnte, dass Maharishi die Gründung eines solchen Zentrum anregte, dann hat er Dreiländer-Ecke als Standort genannt, so Mitte der 1970er das Dreiländereck Belgien,Holland, Deutschland und Ende der 1980er Jahre das Dreiländereck Bundesrepunblik, DDR und Teschoslowakei.

In einer Mail hast Du auf die besondere Rolle des Tripelpunktes im Phasendiagramm des festen, flüssigen und gasförmigen Zustandes hingewiesen. Vielleicht fallen Dir noch mehr Gründe ein, warum ein traditionelles vedisches Zentrum in Deutschland ins Leben gerufen werden sollte, wo Pandits und Lehrer aller vedischen Bereiche das überlieferte Wissen in reiner Form weitergeben.

Es würde mich freuen, wenn wir unseren Austausch in diese Richtung fortsetzen würden.

Aus der Länge dieser Mail kannst Du sehen wie sehr mir das Thema am Herzen liegt.


Einen erfüllenden Nikolaus-Tag
wünscht Dir
Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 9 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Brahmarishi Daivarata (1892 - 1975 ) 4 Jahre 9 Monate her #848

Vedische Studien haben sich seit den 1970er Jahren in zwei sich ergänzenden Richtungen weiterentwickelt:
(a) Die bewusstseinsbezogene Deutung der vedischen Texte auf der Grundlage der Erfahrung mit der Transzendentalen Meditation und deren psycho-physiologischen Korrelate.
(b) Förderung des traditionelen Studiums der vedische Texte gemäss den verschiedenen Zweigen der vedische Wissenschaft (Upangas, Vedangas, Pratishakhyas, etc).
In beiden Richtungen hat Brahmarishi Daivarata Pionierarbeit geleistet, die sowohl bei den Repräsentanten der vedische Tradition als auch in der modernen Sanskrit-Forschung Anerkennung gefunden hat.

Brahmarishi_Daivaratas_Einfluss.jpg

Der erste Kurs in Vedischen Studien an der Maharishi International Universiy(heute: Maharishi University of Management) wurde 1974 von Maharishi Mahesch Yogi persönlich in Interlaken, Schweiz, abgehalten und auf Video aufgezeichnet. Mitglied des Lehrkörpers für das Doktoranden Programms in Vedischen Studien war damals Brahmarishi Daivarata, der einerseits ein bedeutender Veda-Gelehrter war und andererseits ein Pandit aus der Tradition des Rig Veda. Damals entstand die weltweit erste HiFi-Videobibliothek der traditionellen Rezitationen des Rig Veda und des Sama Veda. Ebenfalls wurde damals mit der Sammlung aller in den Bibliotheken der Welt verstreuten Texte des Veda und der vedischen Literatur begonnen. Diese Sammlung ist heute die vollständigste Bibliothek der vedischen Literatur weltweit. is1.mum.edu/vedicreserve/index_of_vedic_literature.htm

Das Centre of Advanced Study in Sanskrit (CASS) wurde 1964 als unabhängige Forschungseinrichtung der Universitäte Pune gegründet und ist das älteste Zentrum für Sanskrit Studien in ganz Indien, das der Indischen University Grants Commission(UGC) untersteht. Die Fachbibliothek umfasst mehr als 25 000 Bücher, 120 wissenschaftliche Zeitschriften sowie ca. 1000 Manuskripte. Manuskript- und Handschriftenkunde(Manuscriptology) ist ein Schwerpunkt der Forschung und Lehre am CASS.



Original-Nachricht
Betreff: Aw: samitisamani
Datum: Mon, 08 Dec 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: Dr.Zeiger


Lieber Bernd,
danke für den Adventsgruß! Es kommen immer wieder Shiksha Projekte mit Peter Freund auf mich zu. Deshalb hast Du lange nichts mehr von mir gehört.
In dem Buch "Vedic Studies" von Nirmala R. Kulkarni (Centre of Advanced Study in Sanskrit (CASS)der Univerität Pune) ist ein Artikel "Vedic Writings in Independent India" in dem die Werke von vier "great scholars" erwähnt werden. Einer davon ist "Daivarātamuni of Karnatak".

"Daivarāta was a traditional Vedic scholar trained in the systems of Vedic recitation. Besides he had a priviledge of being disciple of Ramana Maharshi and that of Vāsṣṭha Gaṇapati Muni. He made use of teachings of both these, united them with his own contemplation and rediscovered some system in the Vedic hymns. The Vedic deities were not merely different natural gods for him; but various manifestions of Ātman, the ultimate reality. Ātman presents itself in the form of either Indra, Agni, Vāk or Rudra. Daivarāta has delivered his thinking which is closer to that of the Upaniṣads in three books written in Sanskrit. Out of these, two were composed while he was conscious. These are known as Vāksudhā and Vedārthakalpalatā. Because of these two he is known as a thinker. However, his gem contribution is a text called Chandodarśana which conferred upon him a title of a Rishi or seer."

"Can one imagine in the modern age that Vedic mantras would be revealed to a person even today? Daivarāta has proved that if a person has reached the highest level of spirituality new vedic mantras manifest before him. Consecutively for sixteen days as the point of culmination of concentration new Vedic verses were revealed to him while he was in trance. These verse seen by him were written down by his teacher Vāsṣṭha Gaṇapati Muni. He had compiled them in the traditional form by giving Padapāṭha, Sarvānukramanī, and even a commentary called 'Anvayabhāṣya'. The verses revealed to him are compiled together and are published under the title 'Chandodarśana' in 1968 by Bharatiya Vidya Bhavan."

Diese Buch haben wir in unserer Purushabücherei.
Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef



Original-Nachricht
Betreff: Brahmarishi Daivarata
Datum: Tue, 09 Dec 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"


Lieber Detlef,
schön wieder etwas von Dir zu hören.
Obwohl ich in letzter Zeit gründlich im Internet über Brahmarishi Daivarata recherchiert habe bin ich dabei nicht auf den Vedic Studies Sammelband von Frau Kulkarni gestossen.

Das Inhaltsverzeichnis des Sammelbandes ist aber hier
www.dkagencies.com/doc/from/1063/to/1123...0833251/details.html

Deshalb bedanke ich sehr für die Zitate aus dem darin enthaltenen Aufsatz
"Vedic Writings in Independent India"
Bemerkenswert modern ist die Brahmarishi Daivarata zugeschriebene Ekenntnis "Vedic deities are manifestions of Ātman, the ultimate reality."

In letzter Zeit tauchte bei mir oft die Frage auf, ób es auf Kursen des Programms der Transzendentalen Meditation oder bei Teilnehmern des Purusha Programms Erfahrungen in Richtung direkte Schau vedischer Hymnen
gab?


Die Ablichtung des Portaits von Brahmarishi Daivarata aus dem Vedartha Kalpalata hat mich sehr gefreut Ich werde Deine Mail in das Forum übernehmen. Ist das OK?

Herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Aw: Brahmarishi Daivarata
Datum: Tue, 09 Dec 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: Dr.Zeiger

Lieber Bernd,
Ich habe keinen Überblick darüber ob jemand auf Fortgeschrittenenkursen die unmittelbare Erfahrung vedischer Ausdrücke hatte. Ich selbst kenne keine Purushas, die solche Erfahrungen haben.
Aber es gibt Erfahrungen die in diese Richtung gehen beim Lesen vedischer Texte bzw. beim Hören von vedischen Rezitationen:
www.mum.edu/experiences-of-reading-vedic-literature/

Im Juni 1990 rief Maharishi in Vlodrop an und wollte hören, ob es Fortschritte in Vedic cognition gibt.
Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef




Original-Nachricht
Betreff: Brahmarishi Daivarata
Datum: Fri, 19 Dec 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "kuno wörsching"


Lieber Rishi Kuno
wie jedes Jahr hat mich der Jahresendspurt voll im Griff.
Vieles drängt zum Abschluss, so auch die Forumsdiskussion über Brahmarishi Daivarata, Pandit der Rig Veda Tradition.

Kürzlich habe ich im Internet noch das beigefügte Bild entdeckt.

ayurveda-florida.com_image002.jpg

Der Link ist www.ayurveda-florida.com/articles_ayurve...talks_and_videos.htm
An dieser Stelle werden eine Reihe von Vorträgen Maharishi Mahesh Yogis über vedische Pandits, Yagya unf Veda mit folgenden Worten eingeleitet:Maharishi Mahesh Yogi known around the globe for teaching Transcendental Meditation, also restored the total knowledge and highly effective and practical programs of the Vedic tradition of India, in their purity and totality, so that everyone, everywhere could live the full promise of Vedic life—life in peace, affluence and good health.
In this group of talks, Maharishi discusses the role and importance of Vedic Pandits and the mechanics of how, through their traditional practices, world peace can be achieved. His comments elaborate on a two-fold approach for creating peace. First, to create a powerful, positive influence on the collective consciousness of the world through large groups of Vedic Pandits practicing Transcendental Meditation and its advanced practices, including Yogic flying (yoga), and Second, to employ age-old Vedic recitations (yagyas) to radiate a powerful influence of peacefulness and progress.


Die als Audiodataien verfügbaren Vorträge Maharishis behandeln folgende Themen:

Training Vedic Pandits to Create Harmony in Society
(Audio: 10:05 min)
The performance of a yagya stimulates a particular quality of creative intelligence responsible for maintaining harmony in the universe. Calamities will not arise for any nation if collective yagyas are performed for it by large groups of Vedic Pandits who have been trained in this technology of natural law.

Yagyas—powerful Vedic performances arising from the silent level of consciousness of the Vedic Pandits (Audio: 7:26 min) The Vedic Pandits of India have kept the knowledge of the Veda lively. Through the practice of Transcendental Meditation, the Vedic Pandits enliven their total brain physiology. Through their performance of yagyas, the Vedic Pandits demonstrate the practical benefit of harnessing the silent potential of human consciousness.

Using Collective Yagyas to Prevent the Danger that Has Not Yet Come
(Video: 3:31 min) It is possible for governments to use yagyas — ‘graha shanti’ from the Vedic Literature — to avert the danger that has not yet come. This is the exalted call of Vedic culture for everyone to remain above the reach of problems.

Specialty of Vedic Pandits
(Audio 7:14 min)The text of the Veda is not man-made; it is the language of eternity. The Veda is the basis of all that there is in the universe. Recitation of the Veda by the Vedic Pandits enlivens Natural Law, the Constitution of the Universe in every point of the Universe.

Vedic Pandits and the Language of Nature
(Audio 6:42 min) Vedic Pandits learn the language of nature, the language of the Unified Field of Natural Law. Vedic Pandits are that class of people who can speak the words from the Veda, the field of transcendental reality, and their performances called yagyas create an influence that prevents problems from arising.

Difference between practicing TM and listening to Vedic recitation (Audio 4:42 min) Vedic sound is the sound of Transcendental Consciousness whispering to itself, the sound of memory in the ocean of silence. Transcending during TM is the way of experiencing Transcendental Consciousness. Recitation of the Veda stimulates the Transcendent through the enlivenment of the physiology.

Preventing Misfortune through Vedic Technologies (Audio 3:12 min)
Negative consequences of past actions can be neutralized by specified performances by the Vedic Pandits. This knowledge plus group practice of TM and Yogic Flying will achieve lasting peace for all mankind.


Damit ist das Thema vedische Pandits wohl (wunsch) erfüllend abgerundet,
denn es war ja Dein Bilderwunsch, der den Anstoss dazu gab.

Ich hoffe sehr, dass wir uns 2015 zu einer weiteren Diskussion über eine andere spezielle Seite des unbegrenzten Veda ("Veda unlimited") erneut zusammenfinden werden.

Frohe Festtage und ein Glückliches 2015= 8.Jahr der Unbesiegbarkeit
Dein Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 8 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Brahmarishi Daivarata (1892 - 1975 ) 7 Monate 4 Wochen her #895


Original-Nachricht
Betreff: Brahmarishi Daivaratha Stories told by Yashaswini Sharma
Datum: 2018-11-29T16:26:49+0100
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr. Bernd Zeiger"


Lieber Bernd,

Dr. Yashaswini Sharma, the great granddaughter of Brahmarishi Daivaratha Sharma of Gokarna, tells stories about his childhood, his masters, and his cognition of 450 new verses in the style of Rig Veda at the age of 25.



The story of his life, the record of his cognitions and the commentary on his cognitions by his master, Vasishtha Ganapati Muni, as well as many pictures, are presented in English, Hindi and Kannada on the website maintained by his family, brahmarishidaivaratha.org/

This talk by Dr. Yashaswini Sharma was given at Maharishi University of Management, Fairfield, Iowa USA as part of the 2018 Thanksgiving Full Moon Celebration, hosted by the Ultimate Flying Club, in Dalby Hall of the Argiro Center.
Alles Gute und Liebe für Dich!

Jai Guru Dev

Detlef


Original-Nachricht
Betreff: Jahresbilanz 2018
Datum: 2018-12-16T14:43:33+0100
Von: "Dr.Zeiger
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
vielen Dank für das Video mit dem kurzen Bericht der Enkeltochter von Brahmarishi Daivaratha.über ihren Großvater.

Zusammen mit www.brahmarishidaivaratha.org/ belebte das die Erinnerung an meinen TM-Lehrerkurs in Mallorca 1970/71 wo Brahmarshi Daivarate für einige Monate anwesend war. Leider sprach er kein Englisch sonst hätte sich jeder mit ihm persönlich unterhalten können, denn er hatte keine Berührungsängste zu uns Kursteilnehmern. Einmal bin ich sogar mit ihm alleine im Aufzug gefahren was für ihn ganz normal war. Maharashi zeigte ihm persönlich eine Puja-Übungs-Stunde der angehenden TM-Lehrer.
Nach einigen Monaten kam auch noch sein Sohn hinzu, der Vater von Yashaswini, die im Video spricht. Wenn ich mich richtig erinnere machten Vater und Sohn damals eine Audioaufzeichnung des gesamten Rig Veda.

Es freut mich immer sehr von Dir zu hören.
Einen guten Start ins 12. Jahr der Unbesiegbarkeit
wünscht Dir
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: Fw: Brahmarishi Daivaratha + Maharishi on "Knowledge Is Structured In Consciousness"
Datum: 2018-12-29T14:46:17+0100
Von: "Jan Mueller" and  "Steve Van Damme"



Maharishi`s discussion about cognition and it's verification in the Vedic Literature. specifically with references to Devaratha's cognitions.
 

The Basis of ‘Knowledge is Structured in Consciousness’
January 10, 1974, Hertenstein, Switzerland


MAHARISHI: From wherever one may start, one arrives at the same goal. Either start from subjective means of gaining knowledge or objective means of gaining knowledge. This opens a beautiful vision of the validity of Vedic truths.

Throughout time there have been men of highly evolved vision, but not all of their cognitions have gone as the hymns. What have gone as hymns are those cognitions which have the ability of expressing total value of life. And total means inclusive of all layers of relative and the oneness of the Absolute. Something for which the Brahmanas could vouch— Brahmanas are those aspects of the Vedic literature which bring about the relative field of activity in the Vedas. And for which the Upanishads could vouch—Upanishads vouch for the Absolute content present in the hymn. Something of a reliable utility in the relative daily life, and something to serve as the goal of all relative activity—Absolute.

So, those cognitions which could withstand the test of the Brahmanas and Upanishads—they are the hymns, and they are the Veda—knowledge. And knowledge true for all times, infallible knowledge, absolute knowledge, real knowledge, complete knowledge, true and complete knowledge—there is a balance to weigh whether it is complete, true, complete knowledge—whether there are Brahmanas to verify or whether there are Upanishads to verify—the same structure, the same hymn for its validity, to be useful in every field of activity, and for its validity, (to be) useful for arrival at the goal of activity—the Absolute.


[CP: So all the cognitions, then, are representations of the same thing?]

Different representations of the same thing just because every expression in relative creation is the expression of the same Absolute. It just marks the stage of evolution.


[CP: Are they like different angles with different emphases as you come up to the Absolute?]

Different expressions of the relative.

And in this way what happens is: Brahmanas and Upanishads stand as the criteria of true knowledge.

Now wait on.

There is another piece of literature, Aranyakas. And that, in this perspective, we’ll put in between the Brahmanas and the Upanishads to be a guard, or to be a criteria for the validity of the Brahmanas and the Upanishads. Just because—it’s very, very perfect—one hymn brought out for its relative value; the same hymn brought out for its absolute value. And these relative and absolute values are so far apart: complete cessation of activity; full of all activity.

Now there must be something to link between them in order that even these criteria may not get spoiled in the corridor of time. Someone may write some verses and add as Upanishads; someone may write some verses and add as Brahmanas, and the whole thing will be lost.

The Brahmanas and the Upanishads are true if they are able to be lived through the Aranyakas—the balance. [unclear word(s)] of balance and the two pans of balance. And something that will not be able to go with the relative—with any aspect of relative—will not be real Absolute. Something which will not be able to go with every aspect of relative will not be Absolute. And what balances or connects the two is the Aranyakas. And here is something to validate: this is Upanishads.

Now this shows, the criteria of Upanishads is not in itself. And this is for those who need teaching. For the Enlightened, Absolute is its own criteria. He's out of all the teaching and all that. But for anyone who wants teaching of the Absolute, for him Absolute in itself is not the means. It's the path to the Absolute: from the relative, Brahmanas, the field of activity, through the field of the Aranyakas, which connects activity with the Absolute. Through this criteria, the Absolute, and the Absolute value of the Absolute, can be understood by any value of the relative. And any value of the relative can be supported and enriched by the value of the Absolute through the Aranyakas. So the Aranyakas stand, in this context, Aranyakas stand as a bridge between the authenticated literature which can justify the value of the Absolute in the Âicha, in the hymn, and the Aranyakas [Editor's note: perhaps Maharishi meant Brahmanas?] which can justify the value of the relative in the hymn. And this is the knowledge that is structured in consciousness, Pure Consciousness. And there is something to say that these are the criteria, the symptoms, character, of consciousness—and something to verify this is.

And all this verification is like this record of, original record of a scientist. Everyone wants, one is not satisfied with what is proclaimed as a result. Scientists want to see the original work. There is something original.

It is such an overwhelmingly perfect expression of knowledge, giving all the criteria, balancing, and preserving the truthfulness of the criteria by mutual relationship. One is valid because the other can testify. And this can be testified by this, because there is that road to testify from here to go, from here to go. And this is how the perfect expression of knowledge could possibly remain unspoiled.

[CP: Are there any possibilities for new Vedas then, anything which could be cognized and still satisfy all these criteria, which hasn’t yet been recorded?]

And they will be those pieces of cognitions which have been lost.

[Laughter and then an inaudible question from audience]

Devarat* was saying something, he found some mention somewhere— especially in the field of Sama Veda, some mention of some branches of Sama; mention is there, but the text is not found. So someone could cognize…


And they will be the only, only perfect expressions which would satisfy the requirement to be a Richa, to be a Richa…[CP: Richa means?] ...a hymn, hymn.


Devarat seems to have cognized something… in his early days. And they have printed also, a book on his cognition. And he wanted to insert this thing along with the original Veda. I said, “Do it, and we’ll keep it separately.”

Then he had also developed the same kind of recitation as in Rg Veda, same Chhandas, same meter. And then one day he said to me that what he has not been able to do is to have the Brahmanas—because Brahmanas have their own expression, own meter, and all—so in that meter.

[break in tape]

He had the mind to put some of the cognitions of his Richa in some Yagya. The practical utility of the Richas—Rg Veda—is in the Yajur-Veda. Yajur-Veda, application of these Richas during the performances of the Yagyas—those performances—technology. Say this Richa and do this; and say this Richa and do this; and say this Richa and do this. The application of the Richas is in performance.

Then I asked him, “Do you think, really, it'll be truthful to do so?” [Maharishi laughs and continues] Because whatever Yagyas are there—so many types of different Yagyas and all—their whole procedure is set, methodology is set. Richas are attributed to this Yagya, this Yagya. Everything is there. And these are the Brahmanas. And then, this whole thing is there because the corresponding effect of that performance is available. If one does this, that’ll be the effect.

I said, “How you would do it?” Human mind can imagine: “I’ll do this, and do this, do this.” He can imagine a performance. But can he produce the effect that he could imagine out of that performance? The effect to produce will not be a reality. So it’ll be a childish game kind of thing. Do this Yagya, and one could do this, this, something. But the effect of the Yagya, who would vouch for the accuracy of the effect of a performance? No authenticity for that.


[CP: And what did he answer to that, Maharishi?]

He was truthful. [Maharishi laughs] He said some Sarvagya—Sarvagya is one who knows everything—some Sarvagya alone can do it; omniscient alone can do it.

[CP: You mean because the effects of the Yagya, you never know all the effects unless you have omniscience?]

One doesn’t know what happens to the atmosphere by raising a hand like [this]. Activity is there, and the radiations are there, but how do they affect the plant? How an action spreads far away, and the result of an action, through what computing, comes onto a person twenty years later, hundred years later? So it’s just an impossible thing to verify it. It’s not verifiable.

[CP: But the Rishis must have known because they produced the Yagyas, they designed the Yagyas.]

No, they didn’t. They just said what is there. And they have said it. Some others gave a meaning to it. Then that also is fixed. Brahmanas are fixed. And Brahmanas are fixed just because the Absolute is fixed, the Upanishads are fixed.

So this absolute fixity of the value of the Richas on their ability to express the Absolute, on their ability to express all levels of relative, the whole path of progression—all fixed. And then, in order that the knowledge could remain true, and in its all-expressive and all-comprehensive form for all times, the connection between the two—Absolute and the relative, the Aranyakas are there, the whole literature is, the Aranyakas are there.

So this scientific record of the subjective means of gaining knowledge is now open to direct experience through personal experimentation in this scientific age when objective means of gaining knowledge has, to quite a great extent, gone ahead in establishing fundamental Laws of Nature. Then the other means of gaining knowledge comes up, but it’s the same thing. The record is there; verifiable record is there. And this will be an aspect of the course on this knowledge structured in consciousness. Even objective means of gaining knowledge which is so very popular today—this scientific age—have their source, course, and goal in consciousness.


Copyright © 2018 Steve Van Damme, All rights reserved.
Letzte Änderung: 7 Monate 4 Wochen her von Dr. Bernd Zeiger.
  • Seite:
  • 1
Ladezeit der Seite: 0.150 Sekunden